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25.11.1999

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Auf die Plätze...

Eröffnung des Deutschen Sport- und Olympiamuseums in Köln


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Am 26. November 1999 wird in Köln das Deutsche Sport- und Olympiamuseum feierlich eröffnet. Nach Plänen des Kölner Büros Walter von Lom & Partner ist die denkmalgeschützte Zollhalle 10 im Rheinauhafen (Architekt: Bernhard Below, 1898) in den letzten Jahren instandgesetzt und um moderne Einbauten ergänzt worden. Auf ca. 2.000 Quadratmetern Ausstellungs- und Aktionsfläche sind nun auf zwei Etagen sportartenübergreifend verschiedenste Aspekte des nationalen, internationalen und olympischen Sports in einer Dauerausstellung und Wechselausstellungen zu sehen.
Bei ihrer Arbeit haben die Architekten nach ihren eigenen Angaben „die Unterscheidung von historischer Substanz und heutigem Eingriff“ zur Grundlage für jedes Vorgehen gemacht. Die Planungen umfaßten die denkmalgerechte Restaurierung und Rekonstruktion von Gebäudeteilen ebenso wie die Wiederherstellung von Gebäudeteilen mit der „Imagination des Ursprünglichen“: Neue Kastenfenster wurden eingebaut, die nach außen die Kleinteiligkeit der historischen Fenster vermitteln und nach innen als Isolierverglasungen bauphysikalische Erfordernissen gerecht werden. Vorgenommen haben die Architekten außerdem manche „neuzeitliche Ergänzung nicht mehr vorhandener Gebäudeteile als Erinnerung an historische Zustände“, z. B. in Form von vier in Stahl ausgeführte Ecktürmchen. Neue Funktionseinheiten wurden so eingebaut, daß sie als „systemfremd“ zu identifizieren sind: WC-Kerne und ein Küchenbereich sind als holzverschalte Boxen frei im Raum plaziert, ein verglastes Fluchttreppenhaus steht abgelöst vor der historischen Stahlkonstruktion, die gesamte notwendige Technik ist offen geführt.
Der Fußboden wurde erhöht, um das Museum hochwassersicher zu machen, außerdem konnte in die Decke zwischen Erd- und Obergeschoß eine Verbindung zur offenen vertikalen Erschließung mit Freitreppe und Glasaufzug gebrochen werden. Auf dem Dach sind zwei Spielfelder mit Kunstrasen angelegt, die den „aktiven Charakter“ des Museums nach außen sichtbar machen sollen.

Zwei Innenansichten zeigen Blicke auf die Freitreppe im Deckendurchbruch, einmal vom Erdgeschoß nach oben, einmal vom Obergeschoß zurück nach unten (Quelle: Walter von Lom & Partner).

Das Sportmuseum kann am 26. November 1999 im Rahmen eines Tages der offenen Tür zwischen 10 und 18 Uhr kostenlos besichtigt werden. Weitere Informationen sind außerdem unter der Adresse http://www.sportmuseum-koeln.de zu finden.


 
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