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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Eisenman-Entwurf_zum_Ort_der_Information_am_Berliner_Holocaust-Mahnmal_gebilligt_7345.html

10.07.2000

Wegweisend

Eisenman-Entwurf zum „Ort der Information“ am Berliner Holocaust-Mahnmal gebilligt


Der Vorsitzende der Stiftung „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“, Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, gab am 7. Juli 2000 im Berliner Reichstagsgebäude die Entscheidung des Kuratoriums zum baulichen und inhaltlichen Konzept für den geplanten „Ort der Information“ am zukünftigen Holocaust-Mahnmal bekannt. Das Gremium hat den Mahnmal-Architekten Peter Eisenman mit 17 Stimmen bei drei Enthaltungen beauftragt, das „Haus der Information“ unterhalb des Stelenfeldes zu realisieren. Der Entscheidung voraus gegangen waren Spekulationen über eine mögliche Kostenexplosion der Maßnahme. Der jetzt veranschlagte Kostenrahmen von rund 20 Millionen Mark scheint diese Befürchtung zu widerlegen. Thierse nannte die nun getroffene Entscheidung „wegweisend“. Damit werde ein entscheidender Schritt zur Realisierung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas mit einem ergänzenden Ort der Information vollzogen, erklärte er.
Die Mitglieder folgten mit ihrem Entscheidung einem Konzeptvorschlag Peter Eisenmans, den dieser am 6. Juli 2000 dem Kuratorium vorgestellt hatte. Der Ort der Information soll im Südosten des Denkmalgeländes unterirdisch als „ergänzendes aber anspruchsvolles Element” in das künstlerische Gesamtkonzept integriert werden, ohne das Stelenfeld anzutasten. Bei einer Gesamtfläche von 1.500 Quadratmetern geht der Entwurf von ca. 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche aus.

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