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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Einigung_ueber_Neubau_des_Arp-Museums_bei_Gipfelgespraech_in_New_York_8027.html

22.11.2000

In einem Boot

Einigung über Neubau des Arp-Museums bei Gipfelgespräch in New York


In den Verhandlungen mit dem amerikanischen Architekten Richard Meier zu Konzept und Bau des Arp-Museums in Remagen-Rolandseck ist der entscheidende Durchbruch gelungen. Dies erklärte der Landrat des Kreises Ahrweiler Jürgen Pföhler am 21. November 2000 gegenüber der Presse. Eine hochrangige Gesprächsrunde, der neben Richard Meier auch Staatssekretär Klaus Rüter, der Vorsitzende der Arp-Stiftung Dr. Dieter Lange sowie der neue Direktor des Arp-Museums Raimund Stecker und Landrat Pfühler angehörten, war am 17. November 2000 in New York zusammen getroffen, um über die Zukunft des Museums zu verhandeln. Natürlich sei es bei den Gesprächen auch darum gegangen, Irritationen aus der Vergangenheit auszuräumen und Überzeugungsarbeit bei dem Architekten zu leisten, erklärte Pföhler in einer Verlautbarung. Das sei gelungen und Richard Meier sitze jetzt mit im Boot. Er sei daher zuversichtlich, dass das Weltklasse-Museum bereits in einigen Jahren im Kreis Ahrweiler stehen werde, heißt es weiter.
Die Unterredung mit Richard Meier sei als "der wichtigste Schritt seit der Grundsatzentscheidung des Koordinierungsausschusses der Bonn-Berlin-Ausgleichsgremien" vom Sommer diesen Jahres zu bewerten. Jetzt bestehe Planungssicherheit.

Das Ziel des New Yorker Gesprächs war es, Richard Meier von dem sogenannten "Zwei-Phasen-Modell" zu
überzeugen. Das Modell sieht vor, in einer ersten Phase den bestehenden Künstlerbahnhof zu restaurieren und den Neubau des Arp-Museums auf der Rheinhöhe erst in der zweiten Phase zu realisieren. Dieser Plan war als Konsenslösung in den Gremien des Bonn-Berlin-Ausgleichs beschlossen worden.
Die am Gespräch beteiligten Parteien unterschrieben nun einen Vertrag, der die folgenden Punkte festlegt: Richard Meier stimmt dem Zwei-Phasen-Modell und dem entsprechenden Finanzplan zu. Er wird kontinuierlich über die Renovierung des bestehenden Bahnhofs unterrichtet werden und wird selbst die Planung für den Neubau sowie die Funktions- beziehungsweise Ausstellungsflächen, die den Künstlerbahnhof mit dem Neubau verbinden sollen, übernehemen.
Außerdem wird der Architekt in die Anpassung der bisherigen Pläne an das Zwei-Phasen-Modell eingebunden werden. Dies betrifft in erster Linie den Tunnel, der unterhalb der Bahnstrecke vom jetzigen Künstlerbahnhof in den Berg führen soll, sowie die weitere Zuwegung zum Neubau.

Bis spätestens Mitte 2001 wird Richard Meier seine Entwürfe für die Gesamtplanung vorlegen. Der Gesamtkomplex soll in sechs bis acht Jahren fertig gestellt sein.


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