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30.07.2007

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Umfassendes Besuchererlebnis

Britische Pavillon-Vorschläge für Expo 2010 in Shanghai


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Für die Weltausstellung Shanghai World Expo, die von Mai bis September 2010 stattfinden wird, werden bis zu 70 Millionen Besucher erwartet.
Großbritannien hatte für seinen Expo-Pavillon einen Wettbewerb ausgeschrieben und bereits sechs Architektenentwürfe in die engere Wahl genommen, die am 29. Juli 2007 auf der Seite dezeen.com vorgestellt wurden.

Ziel des Wettbewerbs ist es, ein „umfassendes Besuchererlebnis zu schaffen“, wobei die Entwurfskomponenten einen bleibenden Eindruck des britischen Beitrags zum Expo-Thema „Better City, Better Life“ hinterlassen sollen. Das Foreign and Commonwealth Office hat sich der Überwachung dieses Ziels angenommen. Die sechs zur Wahl stehenden Entwürfe:

  • „The Pavilion of Ideas“ von Heatherwick Studio, Casson Mann und Adams Kara Taylor & Atelier Ten

  • „Our Island“ von draw Architects & dcm studios, Graven Images, Ove Arup & Partners Ltd/Arup International Consultants (Shanghai) Co Ltd und der Botanical Society Of Scotland

  • „Ribbon of Culture“ der Gruppe EIGHT (John McAslan + Partners, Brisac Gonzalez, Carmody Groarke, Nord Architecture, Project Orange, Surface Architects, Wordsearch, Arup)

  • „Sharing Innovations, Engaging Nations“ von Marks Barfield Architects/Imagination Limited und Price & Myers Consulting Engineers/Arup

  • „The Network Pavilion“ von Zaha Hadid Architects, Arup, Metstudio und der Architectural Association School of Architecture Curatorial Projects

  • „Better city: Better Life“ von Avery Associates & Sidell Gibson, Event Communications, Fulcrum Consulting, Adams Kara Taylor, DHA Design Services, William Pye und Clyde Malby
Der Gewinner soll am 21. September 2007 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.


Zum Thema:

Weitere Infos zu den einzelnen Entwürfen bei Dezeen


Kommentare

6

martin | 13.08.2007 14:00 Uhr

Typologie vs. Plagiat

Diese Diskussion führt zu nichts. Es gibt keinen Unterschied mehr zwischen (Arche)typen und vermeintlichen Plagiaten. Es ist nunmehr alles dagewesen, architektonisch (formal) ist alles passiert. Auch die amöben CAD-Programme können nicht mehr weiter, jeder Blob, ob links- oder rechtsrum ist berechnet, gerendert und ausgeplottet. Das wars eigentlich...

5

Kalle | 31.07.2007 18:49 Uhr

Typologie?

Da wird van Berkel einmal abgekupfert und schon fällt der Begriff der Typologie - ein Schwergewicht aus der Architekturtheorie. Daß ich nicht lache. Bahn frei zum wilden Copy-paste! Nieder mit dem Berufsethos!!

4

NUMEROBIS | 31.07.2007 13:44 Uhr

Deutschpop, haben Erfolg?


Nur nebenbei: So erfolglos wie in den letzten Jahren war die deutsche Architektur wohl noch nie. Von Helden keine Spur. Spielt aber auch keine Rolle hier, da der Artikel nicht ueber dt. Architektur handelt.

Zum Thema 'Pop-Architektur': Architektur und Pop gehen nicht zusammen. Warum? Weil die Pop-Kultur zu schnell ist fuer die traege und langfristig ausgerichtete Architektur. Das hat schon Archigram's Scheitern an - besser: bewusste Verweigerung - der Bau-Realitaet gezeigt. Dieses Thema taugt heutzutage bestenfalls fuer trendy ARCH+.

Zum Argument 'Silbermond und Juli' in der Architektur: Das wuerde ueber kurz oder lang zu einer Debatte auf Ballermann-Niveau fuehren.

3

luftig | 31.07.2007 09:36 Uhr

typus

schon mal was von typologie gehört?

man muss nicht immer ein plagiat unterstellen.

2

jan | 30.07.2007 23:29 Uhr

pop !

wir sind helden machen fluffigen deutschpop, haben erfolg, und schon klingen silbermond und juli und und und genauso. in der pop-architektur ist das genauso. ein plagiat ist was anderes.

1

IMHOTEP | 30.07.2007 17:41 Uhr

Bild Nr. 2 (EIGHT)


Bei so viel Dreistigkeit in Sachen Plagiarismus (Mercedes Benz Museum/ van Berkel) faellt mir nichts mehr ein.

Natuerlich wird es auch diesmal wieder formale Schlauberger geben, die sagen: Aber das ist doch alles voellig anders! Die Farbe: jetzt braun, die Bruestungen: jetzt alle geknickt, das Gruenzeug auf dem Dach etc. etc.

So wie damals beim Koolhaas-Foster Skandal. Da hat man auch versucht, das geklaute Konzept mit formalen Unterschieden im Detail zu verteidigen.

Man bescheisst heute eben raffinierter, wie die Tour de France gezeigt hat. 'Original und Faelschung' a la Bauwelt's Letzter Seite waere heute nicht mehr so schlagkraeftig wie es damals noch war.

Aber das Konzept bleibt das Gleiche. Das gleiche geklaute Konzept im andersfarbigen Gewand.

 
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