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18.05.2007

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Bruder Klaus

Zumthor-Kapelle in der Eifel geweiht


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Am 19. Mai 2007 wird in Mechernich-Wachendorf die neue Bruder-Klaus-Feldkapelle von Peter Zumthor (Haldenstein, Schweiz) feierlich gesegnet. Der Bau geht auf die private Initiative eines Landwirtes aus der Eifel zurück und ist dem heiligen Niklas gewidmet, der in der Region auch „Bruder Klaus“ genannt wird.

Zumthor entwarf für die Kapelle einen minimalistischen, blockhaften Baukörper. Der scharfkantige Monolith basiert auf einem fünfeckigen Grundriss, wurde aus Sichtbeton hergestellt und ist 12 Meter hoch. In den massiven Körper ist eine dreieckige Pforte eingeschnitten. Im Inneren wurde ein einziger Raum mittels einer Schalung aus 120 Fichtenstämmen ausgespart. Der Andachtsraum verjüngt sich zeltähnlich nach oben und öffnet sich am obersten Punkt mit einer schmalen Luke zum Himmel. Die Wände des Innenraumes mit Feuerrauch geschwärzt; das Feuer schwelte zwei Wochen lang.

Segnung im Rahmen eines Dank- und Festgottesdienstes am 19. Mai 2007 12 Uhr in Mechernich-Wachendorf, Rissdorfer Weg.


Zum Thema:

Eine lesenswerte Reportage über die Enstehung des Baus finden Sie Berliner Tagespiegel unter dem Titel „In Gottes Dienst“


Kommentare

14

Klaus K | 28.12.2014 18:23 Uhr

War endlich da: Enttäuschung

war heute zum ersten Mal in der Kapelle. Die Vorgeschichte der Kapelle und das bauliche Konzept finde ich toll. Die Wirkung des Innenraums aber eher schwach. Weder andächtig noch beeindruckend. Interessant ja, aber nicht viel mehr. Vielleicht hatte ich mir auch aufgrund der vielen tollen Innenraumfotos zu viel erwartet.

Und diese schreckliche hakende Tür mit dem zu kleinen Griff. Wie bei manchen Details im Kolumba ist Zumthor hier für mich eher Goldschmied als Architekt.

13

c. schmid | 18.11.2008 10:06 Uhr

bruder klaus kapelle

... öfters hingehen, auch spät abends, nachts, um
den bau rumgehen, mehrmals, vielleicht wein-
trinken, die konturen aufnehmen, das licht, die
schatten, die umgebung... . eine sehr intensive
erfahrung mit form und raum wird möglich und
natürlich mit architektur.

12

wolf@DAM | 23.05.2007 16:32 Uhr

Bruder Klaus Kapelle, Zumthor

hier noch einmal, jetzt mit Name:

Der konische Kappellenraum, die runde Öffnung oben als einzige Lichtquelle: Hier zitiert Zumthor Dominikus Böhms Taufkapelle in St. Johann Baptist, Neu-Ulm von 1927. In einem anderen Material und anderen Maßen. Das soll jetzt keine Kritik sein, nur ein Hinweis auf die in jedem Architektenhirn herumspukenden Bilder aus der Geschichte.

(Wolfgang Voigt, DAM Frankfurt)

11

ben | 22.05.2007 11:31 Uhr

der lenedige gegensatz

Eigentlich ist dies kein urteilsreicher Satz, aber ehrlicherweise ist mir bei den ersten Fotos entglitten "Völlig abgefahren!" bin sprachlos, das muss doch anmachen. Der liebe Kommentator, der den Inneraum nach Sicht der Fotos ein wenig arg ruppig empfindet, soll die Chance erhalten, sich da mal näher mit zu beschäftigen, damit er es, Sinn und Sache, kapiert. Zurück zur Sache: Sowas gibts doch gar nicht mehr, die Leute in der Eifel und dazu dieser Schweizer. Ein Hoch auf sie.

10

Kurt | 21.05.2007 16:10 Uhr

Innenraum

Von der Materialität her ist der Innenraum ist doch genial. Da macht Zumthor niemand was vor. Danke für die Links mit den Bildern. Alles andere muss dann vor Ort erforscht werden.

9

rororo | 21.05.2007 08:42 Uhr

Zumthor-Kapelle

in jeder hinsicht eine gottesgabe !!!



zu kommentar nr. 7:

vor ort gehen und nochmal nachdenken!

8

Spiff | 20.05.2007 19:04 Uhr

Berlin, schau her!

als Reaktion auf Kommentar Nr. 2:


Nicht Zumthor hat Berlin um Meisterwerk gebracht, sondern Berlin (d.h. die Berliner Regierung) hat sich selbst um ein Meisterwerk gebracht. Es war nicht Zumthors provinzieller Trotz, sondern seine Konsequenz und Kompromisslosigkeit in Sachen Architektur. Aber nur diese Charaktereigenschaften fuehren zu den Bauten, die dann hinterher alle Welt bewundert.



7

M.Niemeyer | 20.05.2007 17:41 Uhr

von außen hui, von innen pfui.


nachdem ich mir die innenraumbilder angeschaut habe, bin ich etwas enttäuscht. schaut schon recht ruppig aus.

6

Jonas | 19.05.2007 18:33 Uhr

Photos von Thomas Mayer

69 Bilder hier:

http://thomasmayerarchive.de/categories.php?cat_id=1325&l=deutsch&page=1

5

Bachmann | 18.05.2007 18:26 Uhr

Bilder vom Innenraum

Einen ertsen Eindruck vom Innenraum gibt es dort:
http://www.kirchenzeitung-koeln.de/archiv/2007/0712/reportage1.htm

Weitere Photos:
http://www.bruderklaus.com/?id=754

4

Lollo | 18.05.2007 17:17 Uhr

völlig überwältigt

gigantisch - was für ein Werk! P.S.: Als Kind habe ich Kapelle auch immer mit 2 "p" geschrieben, und so einen Innenraum wird mal schwerlich knipsen können - da muss man hin!

3

Lollo | 18.05.2007 17:14 Uhr

völlig überwältigt

gigantisch - was für ein Werk!

2

IMHOTEP | 18.05.2007 16:39 Uhr

The Return of the King

Auch wenn ich ihm persoenlich nicht verzeihen kann, dass er, aus provinziellem Trotz heraus, Berlin um ein Bauwerk der Extraklasse gebracht hat, und ich ihn, um ehrlich zu sein, auch laengst aufgegeben hatte - hier, an dieser kleinen Kapelle, erkennt man doch erneut den Meister (nach dem ziemlich verunglueckten Pavillion am Flussufer). Freue mich schon auf das Koelner Dioezesanmuseum!

1

Kurt | 18.05.2007 15:57 Uhr

Innenraum

Ich vermisse nach dem Text Bilder vom Innenraum.

 
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