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06.05.2022

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Zwischen See und Rigi

Wohnanlage in Weggis bei Luzern von HHF Architekten


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Weggis liegt in einer der schönsten touristischen Landschaften der Schweiz. Vom Ufer des Vierwaldstätter Sees gegenüber von Luzern erstreckt sich das Gemeindegebiet bis zum Fuß des Rigi-Massivs. Von Weggis aus führt eine Seilbahn direkt auf den Berg, was den Ort zum zweitbeliebtesten Urlaubsziel des Kantons macht. Eine weitere Besonderheit ist das milde Mikroklima, das hier ganzjährig herrscht. Und das führt uns wiederum zu einem kürzlich fertiggestellten Terrassenhaus von HHF Architekten aus Basel.

Das Projekt namens Weggishof liegt vom See aus etwas zurückgesetzt, aber leicht erhöht, so dass der Ausblick stimmt. Früher befand sich hier eine Gärtnerei mit langgezogenen Gewächshäusern, die nun durch das neue Wohnhaus mit gewerblicher Nutzung im Sockel ersetzt wurden. Die Architekt*innen entwarfen einen U-förmigen, mehrfach verspringenden Baukörper. Dieser öffnet sich in Richtung Süden mit tiefen Balkonen. Eine terrassierte Außenanlage mit Wiese und Bäumen zieht sich dabei bis ins Erdgeschoss des Wohntrakts den Hang hinauf. Das schafft einen graduellen Übergang vom öffentlichen Raum in die privateren Bereiche. Auch das warme Klima lässt sich hier gut genießen.

Insgesamt entstand eine Bruttogrundfläche von rund 5.500 Quadratmetern, von denen 1.200 auf einen Supermarkt und der Rest auf 39 Wohneinheiten entfallen. Der Sockel wurde in Beton errichtet, während sich das restliche Gebäude in Holzhybrid-Bauweise konstruieren ließ. Die Bandbreite an Wohnungen reicht von kleinen Studios bis hin zu 5-Zimmer-Wohnungen mit eigener Dachterrasse. Alle Einheiten sind mindestens zu zwei Seiten hin orientiert.

Die Umsetzung des Projekts erfolgte mit einem hohen Anteil an Vorfabrikation. Laut Architekt*innen war hierfür der konsequente Einsatz eines BIM-Modells vom Entwurf bis zur Herstellung der einzelnen Teile in der Fabrik entscheidend. Neben sichtbaren Holzoberflächen wird der formale Charakter des Projekts auch von grauem Sichtbeton und einer vorgesetzten Balkonstruktur aus verzinktem Stahl bestimmt. (sb)

Fotos: Iwan Baan,
Maris Mezulis


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Kommentare

8

Baudichtungslaie | 09.05.2022 14:30 Uhr

@ ol_wei


Schmeichelei hofiert.
Kommentar kommentiert!

Wer Letzteres nicht will erleiden,
sollte Öffentlichkeit meiden.

Und wo Kritik nicht angemessen,
wird der große Geist sie großzügig

...vergessen.

7

auch ein | 09.05.2022 14:15 Uhr

architekt

@5:
es gibt viel zu nörgeln, man weiss nicht wo anfangen....

und IHRE meinung? kommentar zum gebäude?

6

Peter Anselm | 09.05.2022 13:19 Uhr

gemein

Die Fassade ist ein Alptraum.

5

ol_wei | 09.05.2022 12:06 Uhr

wie gehabt...

wenn man nix weiter findet, regt man sich halt über die handläufe auf.
nörgelnde kleingeistigkeit

4

Christian Richter | 09.05.2022 11:32 Uhr

Zu viel des Guten?

Manchmal muss man aufhören, wenn es am schönsten ist - eine städtebaulich differenziert gestaltete Anlage in traumhafter Seelage, offenbar mit einer lobenswerten Nutzungsmischung, zeitgemäß (teilweise) in Holz hergestellt, und in einem digital durchgehenden Prozess konstruiert. Wer so viel richtig und gut macht, der kann sich selbst zu Recht auf die Schulter klopfen. Vielleicht hätte man an diesem Punkt zufrieden sein sollen, denn das, was dann noch darüber hinaus gestaltet wurde - Fassaden und Details - kann dann nicht mehr in gleichem Maß überzeugen. Eine abweisende, den Nachbarn gegenüber fast unfreundliche Nordfassade, und eine Südansicht mit eher grob wirkenden Schlosserdetails können den schönen Eindruck leider nicht vollends abrunden. Dasselbe gilt für die dargestellten Treppen, und auch für die Holzbaudetails, die manchmal höchst raffiniert (die konischen Stützen), und dann wieder ungelenk gefügt sind (z.B. Bild 18). HFF Architekten haben ein Faible und ein "gutes Händchen" für das ausbalancierte Unkonventionelle - hier ist diese Hand am Ende etwas unsicher geworden. Der Wohnqualität schadet es sicher nicht, man spürt die angenehme Atmosphäre in den Wohnungen - die hier, was mich sehr freut, auch zum Teil nicht in abstrakter Leere, sondern in möblierter Form abgebildet sind.

3

auch ein | 09.05.2022 09:08 Uhr

architekt

das wort HANDLAUF sagt ja schon dass die hand entlang laufen soll.

hier ist es HANDEINKLEMM.

wenn man schon an einem element -zig verschiedene details zusammenfummeln will dann wenigstens richtig und funktional.....

2

BamBam | 06.05.2022 21:47 Uhr

BimBim

Wenn das das Ergebnis von BIM ist, dann bitte kein BIM.
Wer das Denken den Computern überlässt, der ist am Ende. Was soll das sein - KI ? Wenn es noch nicht mal natürliche Intelligenz gibt, dann gibt es auch keine künstliche Intelligenz.

1

Toni Tek | 06.05.2022 17:19 Uhr

Krankenstation gleich mit dabei?

Ich nehme an, die Metallbauteile werden noch mit Kuschelfell überzogen..

 
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