RSS NEWSLETTER

https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Wettbewerb_in_Hannover_entschieden_3233521.html

28.06.2013

Zurück zur Meldung

Wohnen am Klagesmarkt

Wettbewerb in Hannover entschieden


Meldung einblenden

Ursprünglich wollten hier mehrere Investoren bauen – sie sind jedoch abgesprungen, unter anderem, weil die Stadt auf einem Wettbewerb bestand. Nun hat er stattgefunden: Der eingeladene hochbauliche Wettbewerb „Wohnen am Klagesmarkt“ in Hannover hat eine Vielzahl von Preisträgern hervorgebracht. Unter 15 eingeladenen Büros blieben nur drei ganz ohne Preis. Der Grund für diese Fülle an Auszeichnungen: Der Auslober wünschte sich eine „parzellenartig strukturierte Gestalt“  aus acht verschiedenen Baukörpern, die jetzt allerdings alle von dem städtischen Wohnungsbauunternehmen errichtet werden sollen.

Daher ist das Planungsgebiet im Süden des Klagesmarktes in acht Parzellen aufgeteilt worden. Sieben davon sollen mit Wohnungen bebaut werden und wurden von jeweils drei Architekten beplant. Ein weiteres Gebäude soll Büroflächen aufnehmen und wurde von sechs Büros beplant. Die Jury unter Vorsitz von Kunibert Wachten vergab am 20. Juni diese Preise:

Gebäude 1 (Baufeld A, Büronutzung)
1. Preis: BKSP, Hannover
2. Preis: kister, scheithauer, groß architekten und stadtplaner GmbH, Köln
3. Preis: ASTOC, Köln

Gebäude 2 (Baufeld B)
1. Preis: Kiefer + Kiefer, Hannover
2. Preis: PK Nord, Hannover
3. Preis: Léon Wohlhage Wernik Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin

Gebäude 3 (Baufeld C)
1. Preis: Kellner-Schleich-Wunderling, Hannover
2. Preis: schneider+schumacher, Frankfurt a. Main
3. Preis: agsta architekten und Ingenieure, Hannover

Gebäude 4 (Baufeld D)
1. Preis: Prof. Friedrich PFP Planungs GmbH, Hamburg
2. Preis: Koch Panse Architekten, Hannover
3. Preis: Mosaik Architekten BDA, Hannover

Gebäude 5 (Baufeld B)
1. Preis:  PK Nord, Hannover
2. Preis: Kiefer + Kiefer, Hannover
3. Preis: Léon Wohlhage Wernik Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin

Gebäude 6 (Baufeld C)

1. Preis: Kellner-Schleich-Wunderling, Hannover
2. Preis: schneider+schumacher, Frankfurt a. Main
3. Preis: agsta architekten und Ingenieure, Hannover

Gebäude 7 (Baufeld B)
1. Preis: PK Nord, Hannover
2. Preis: Kiefer + Kiefer, Hannover
3. Preis: Léon Wohlhage Wernik Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin

Gebäude 8 (Baufeld D)

1. Preis: Prof. Friedrich PFP Planungs GmbH, Hamburg
2. Preis: Koch Panse Architekten, Hannover
3. Preis: Mosaik Architekten BDA, Hannover

20 Prozent der Wohnungen werden als Sozialwohnungen subventioniert. In den Bürobau zieht der Bauherr, die GBH. Im Frühjahr 2014 soll die Tiefgarage begonnen werden, für Ende 2016 rechnet man mit dem Ende der Bauarbeiten.


Auf Karte zeigen:
Google Maps


Kommentare

6

Volkmar Nickol | 01.07.2013 19:17 Uhr

Vielfalt

Was ich erstmal positiv finde, ist, dass nicht der ganze Kuchen von einem Architekturbüro "gegessen" wird, sondern, dass auf Parzellen mehrere Gebäude, wenn auch vom selben Bauherrn, entstehen, die von verschiedenen Architekten entworfen werden. Kleinvieh macht nämlich mehr Arbeit als wenn der Teufel immer nur auf einen großen Haufen scheißt. Und Qualität entsteht in der Vielfalt eben nur durch mehr Arbeit, d.h. auch mehr Zeit, Geduld und Geld.
Weiter so!

5

hansguckindieluft | 01.07.2013 12:53 Uhr

konzeptioneller Ansatz 2013

was ist das denn???

4

Friedel | 29.06.2013 14:43 Uhr

H +HH

... waren hier eigentlich nur Hannoveraner und Hamburger Büros eingeladen?? Gewonnen haben natürlich mehrheitlich Hannoveraner Büros - war ja zu erwarten! Warum dann nur einen Wettbewerb
machen??!

3

klaus-rolf mewes | 29.06.2013 09:49 Uhr

1. preis, wie fantasielos

leider habe ich keine gesamtübersicht gefunden.
nach der fotos zu urteilen gibt es da sehr interessante entwürfe.
dies kann man von 1. preis bksp nicht gerade sagen.
als füherer hannoveraner hätte ich mir da doch mehr "architektur" gewünscht.

2

auch ein | 28.06.2013 17:13 Uhr

architekt

wo ist da jetzt nochmal die vielfalt?

klinkerklinkerklinker
kiste kiste kiste

1

Oli | 28.06.2013 15:57 Uhr

wie wir leben

Was bisher geschah:
Abneigung und Kopfschütteln gegenüber innerstädtischen Plattenbauten der ehem. DDR.

Was momentan geschieht:
Abneigung und Kopfschütteln gegenüber aus dem Boden sprießenden Fertighausörtchen mit rot gedeckten Satteldächern.

Was in Zukunft geschieht:
Abneigung und Kopfschütteln über facettenarmen und gleichgeschalteten innerstädtischen Wohnbau der 2010er-Jahre

 
Mein Kommentar
Name:
Betreff:
Kommentar:
E-Mail:

(nur für Redaktion, wird nicht veröffentlicht)

Zur Durchführung dieses Service werden Ihre Daten gespeichert. Sie werden nicht an Dritte weitergegeben! Näheres erläutern die Hinweise zum Datenschutz.


Ihre Kommentare werden nicht sofort veröffentlicht. Bitte beachten Sie unsere Regeln.



1. Preis Haus 1 (Büros): BKSP

1. Preis Haus 1 (Büros): BKSP

2. Preis Haus 1 (Büros):ksg

2. Preis Haus 1 (Büros):ksg

3. Preis Haus 1 (Büros): ASTOC

3. Preis Haus 1 (Büros): ASTOC

1. Preis Haus 2: Kiefer + Kiefer

1. Preis Haus 2: Kiefer + Kiefer

Bildergalerie ansehen: 10 Bilder

Alle Meldungen

<

28.06.2013

Alterssitz auf dem Tennisplatz

Erweiterung von Haus Neufert in Köln bezogen

28.06.2013

Terrakotta in der Bond Street

Geschäftshaus von DSDHA in London

>
BauNetz Themenpaket
Marmorträume
BauNetz Wissen
Bindeglied
Baunetz Architekten
Berger+Parkkinen
baunetz interior|design
Wohnen wie im Showroom
Campus Masters
Jetzt bewerben