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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Wettbewerb_fuer_Messegelaende_in_Koeln_entschieden_11215.html

29.05.2002

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Amorphes UFO

Wettbewerb für Messegelände in Köln entschieden


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In Köln wurden am 27. Mai 2002 die Ergebnisse eines eingeladenen Wettbewerbs für das Messegelände im Stadtteil Deutz vorgestellt. Die Stadt Köln hatte vier Büros eingeladen, im Rahmen eines Workshops ein neues Messehotel, eine Kongresshalle und mehrere Bürogebäude für das Messegelände zu entwerfen. Das Messehotel und eines der Bürogebäude sollten eine Höhe von 130 bzw. 150 Metern nicht übersteigen. Als eindeutige Sieger konnten sich die Kölner Architekten Jaspert, Steffens, Watrin und Drehsen gegen die Büros von Gerkan, Marg und Partner gmp (Hamburg), Claude Vasconi (Paris) und Reichel + Stauth (Braunschweig) durchsetzen.

Der Entwurf von Jaspert, Steffens, Watrin und Drehsen sieht ein futuristisch anmutendes Kongresszentrum in Form eines amorphen UFOs vor, das zur Rheinseite von einem 100 Meter hohen Hotelbau und im Osten von einen 120 Meter hohen Bürobau flankiert wird. Weitere Büros sind in einem dreieckigen, siebengeschossigen Komplex untergebracht, von dem aus kammartig fünf Gebäudeflügel abgehen.
Die beiden Hochhäuser bilden zusammen mit dem Hochhaus der RZVK (Ruhegehalts- und Zusatzversorgungskasse) und dem Ford-Hochhaus eine Art Kranz um den neuen ICE-Bahnhof Deutz.
Die Architekten Jaspert, Steffens, Watrin und Drehsen werden auch die städtebaulichen Rahmenbedingungen für das Messegelände schaffen: Im Jahr 2000 gewannen sie den Wettbewerb für eben dieses ICE-Terminal Deutz/Messe und wurden mit der Planung beauftragt (siehe BauNetz-Meldung vom 7.12.2001 und vom 29.5.2000).
Bereits in den 20er Jahren hatte der damalige Oberbürgermeister Konrad Adenauer einen großen Wettbewerb für eine Tor bildende Hochhausbebauung hinter der Hohenzollernbrücke initiiert. Die zumeist expressionistischen Beiträge und Hochhausvisionen wurden jedoch nie realisiert.


Zum Thema:

www.koeln-terminal.de/


 
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