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25.01.2008

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Zwei Olympiasieger

Wettbewerb für Hotel in München entschieden


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Zwei erste Preise in München für zwei ähnliche Entwürfe – kein Wunder, haben doch die beiden damit befassten Entwurfsarchitekten in den beiden Büros einst als Studenten in Braunschweig im selben Zeichensaal gesessen: André Poitiers (Hamburg) und Delugan Meissl Assiciated Architects haben in der zweiten Stufe des Wettbewerbes zum Hotel am Olympiapark neben der BMW-Welt gleichrangig gewonnen.
Die Jury unter Vorsitz von Peter P. Schweger, an der unter anderem Jochen Jourdan, Uwe Kiessler, Ulrike Lauber und Kaspar Kraemer teilnahmen, kürte in ihrer Sitzung am 24. Januar 2008 außerdem noch ATP Achammer Tritthart Partner aus Innsbruck mit dem dritten Preis.

Den Erstplatzierten gelang die an dieser Stelle entscheidende Einbindung des Baukörpers in das städtebauliche Umfeld am Rande des Olympiaparks am besten, ebenso eignen sich die architektonische Qualität gut für den Hotelbetrieb und erfüllt auch grundlegende wirtschaftliche Kriterien, so der Auslober ECE.

Peter P. Schweger: „Den beiden Siegern gelingt es in besonderer Weise, zeichenhafte Solitäre in den öffentlichen Raum zu stellen, die dem BMW-Vierzylinder, der BMW-Welt und den olympischen Bauten eine zeitgemäße und qualitativ hochwertige Formensprache hinzufügen.“
Münchens Stadtbaurätin Elisabeth Merk: „Die Jury hat in einer sehr sorgfältigen Diskussion zwei tragfähige Entwürfe zur weiteren Überarbeitung empfohlen, die sich frei in den Raum stellen und Bezüge zum Olympiapark und zur BMW-Welt aufnehmen.“

Die beiden Siegerentwürfe sehen eine maximale Gebäudehöhe von bis zu 70 Metern und eine Bruttogeschossfläche von 20.000 bzw. 21.000 Quadratmetern vor. Ein- bis zweigeschossige Pavillons am Rande der Straße bilden jeweils neue Überdachungen der nördlichen und südlichen U-Bahneingänge. Aus jeweils markanten Sockelbereichen ragt der geplante Hotelturm hervor, der als Solitär den Eingang zum Olympiapark an dieser Stelle markiert.
Die erstplatzierten Entwürfe schaffen außerdem zusätzliche Grünflächen auf dem heute vollständig versiegelten Wettbewerbsgelände.

Die beiden Sieger-Teams haben jetzt voraussichtlich bis Ende Februar 2008 Zeit, ihre Entwürfe zu überarbeiten, insbesondere die Fassadenentwürfe weiter zu detaillieren, die kleineren Nebengebäude für die U-Bahn-Eingänge und den Busbahnhof zu optimieren und die Grünraumplanung weiter zu verfeinern.


Kommentare

5

Eknurb | 29.01.2008 17:28 Uhr

Entwurfsqualität

Ich finde das diese Architekturen nicht im Widerspruch zur Umgebenden Architektur stehen.

Eine reduzierte eigene Architektursprache, wie von dem Wiener Büro entworfen, zeigt, das gute Architektur nicht zum Konkurenzprodukt avancieren muß!

4

hulzi | 28.01.2008 18:30 Uhr

ähem

ähem, naja als unmittelbarer nachbar möchte ich doch festhalten, dass weder coops himmelblaue bmw welt, noch die hier gezeigten armseeligen architekturkarikaturen an die qualitäten von bmw hochhaus/museum und behnischs olympiaensemble heranreichen (werden).

unsere neue, frische, und, ebenso wie ihre vorgängerin relativ unbedarfte stadtbaurätin muss sich halt jetzt in relativ sensiblen entscheidungsfragen positionieren, und das tut sie brav. allzu brav, und ohne wiederstand.

3

AK-NDS | 26.01.2008 09:53 Uhr

ohne Frage

Anhand der Darstellungen ist es für mich keine Frage welcher Entwurf besser ist (ohne die Grundrisse gesehen zu haben): der Entwurf von Meissl nervt doch total ab - so etwas wird doch allerorts zur Zeit abgerissen...

2

Bekannt | 25.01.2008 18:05 Uhr

Andre - der Ritter

Da hast ja wieder einen raus gelassen crazy Andre....

1

tap | 25.01.2008 16:21 Uhr

verfeinern

Ineressant, was neuerdings in der Pre-Leistungsphase Wettbewerb alles verlangt wird:

"die Fassadenentwürfe weiter zu detaillieren, die kleineren Nebengebäude für die U-Bahn-Eingänge und den Busbahnhof zu optimieren und die Grünraumplanung weiter zu verfeinern"

So darf der Architekt sich auf reduzierte LPH 1-4 freuen (ist ja alles erbracht und honoriert) 5-8 macht dann der GU...

 
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1. Preis: Delugan Meissl

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