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25.11.2013

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Riegel für die Arbeit

Wettbewerb für Gewerbehof in München


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Für den heutigen Bedarf an Gewerbeflächen reichten bisher die Überbleibsel des Industriezeitalters meist aus. Längst gibt es aber Ansprüche, die von zugigen Fabriketagen oder hastig errichteten Nachkriegsbauten nicht mehr erfüllt werden können. Insbesondere die Größen der Mieteinheiten und mangelnde Flexibilität der Grundrisse passen nicht mehr zur heutigen Unternehmenslandschaft und ihrer Startup-Kultur. Hinzu kommt das Problem, dass inzwischen auch das mittelständische Gewerbe in den innenstadtnahen Lagen der Großstädte von steigenden Mieten bedroht ist.

Die auf kleine und mittlere Flächen spezialisierte Immobiliengesellschaft Münchner Gewerbehöfe hatte darum einen Realisierungswettbewerb für den Neubau eines Gewerbehofs ausgeschrieben, den nun Glass Kramer Löbbert Architekten (zusammen mit Patrick Lau) gewonnen haben. – Die Ergebnisse:


Die Entscheidung der Jury unter Vorsitz von Ludwig Wappner fiel eindeutig aus. Insbesondere gelobt wurden an der erstplatzierten Arbeit die ausdrucksvolle Eingangssituation mit dem breiten Vordach und die große Varianz an Mieteinheiten. Erwähnung fand ebenfalls die effiziente Erschließung, die durch Aufweitungen und Fassadeneinschnitte gut belichtet wird und eine gewissen Großzügigkeit erhält. Auch sind hier gemeinsam genutzte Besprechungsräume angeordnet. Der Jury entging außerdem nicht, dass sich die so gebildeten Terrassen bestens für die eine oder andere Zigarette eignen.


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Kommentare

5

peter | 27.11.2013 22:18 Uhr

lieber glückwunsch,

ich gebe offen zu, keine ahnung von gewerbehöfen zu haben. aber offenbar scheinen ja zumindest anti-erker (aka loggien, glass kramer löbbert) im bereich des möglichen zu liegen.

der erste preis ist schon ok, keine frage. etwas ungelenk (wenn überhaupt) gelöst ist meines erachtens aber das zusammentreffen von braunem sockelbau und darüber liegendem riegel. vielleicht geben die kommenden leistungsphasen ja noch a bisserl was her und sorgen fürs zusammenfügen zu einer (mir bislang hier noch) fehlenden überzeugenden gesamtform!

4

Glückwunsch | 26.11.2013 22:30 Uhr

zum ersten Preis

Kann die Vorredner leider nicht ganz verstehen. Sehe einen überzeugenden 1.Preis und auch bei einigen anderen gefallen mir die ruhigen, klaren Haltungen. Das ist leider sehr selten und schon allein begrüssenswert!

Wer sich hier hübsche 'Erker' wünscht, hat wohl die Typologie Gewerbehof nicht ganz verstanden.

3

peter | 26.11.2013 16:49 Uhr

arbeitsriegel

recht haben sie, die vorredner. bei der durchsicht der entwürfe scheint es, als sei die form vorgegeben gewesen.

hätte man die springenden loggien des ersten preises weggelassen, wäre es genau der typus des standard-wohn- und geschäftshaus an der hauptstraße einer beliebigen sowjetischen kleinstadt gewesen. als plattenbau, selbstredend. was dann vielleicht schon fast wieder zur werktätigenthematik passt, weniger hingegen zu münchen.

vielleicht hätte man das preisgeld lieber in den bau gesteckt und sich dafür noch ein paar erker oder dachsheds leisten können. aber in 30 jahren will man ja schließlich auch noch was zum abreißen haben, insofern gut für unsere zunft!

2

Mario Mertens | 26.11.2013 13:05 Uhr

Kisten

Ja..ein Wahnsinns Preisgeld von 170.000 Euro und dann nur diese Kisten, da wird der Auslober aber ent-täuscht sein.

1

SoSo | 25.11.2013 23:17 Uhr

das ist so

uninspiriert!

 
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1. Preis: Glass Kramer Löbbert Architekten mit Patrick Lau

1. Preis: Glass Kramer Löbbert Architekten mit Patrick Lau

 1. Preis: Lageplan

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2. Preis: atelier pk und UTArchitects

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