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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Wettbewerb_fuer_Gerichtsgebaeude_in_Jerusalem_entschieden_3958133.html

08.07.2014

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40.000 Quadratmeter Justiz

Wettbewerb für Gerichtsgebäude in Jerusalem entschieden


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Neue Gerechtigkeit in der alten Stadt: In Jerusalem soll das neue Gerichtshaus von den in Tel Aviv angesiedelten Zarhy Architects gemeinsam mit dem jungen schweizerisch-israelischen Büro Studio PEZ in einem neu entstehenden Viertel gebaut werden. Im internationalen Wettbewerb gewannen die beiden Architekturbüros mit ihrem Entwurf für das zukünftige Markenzeichen der israelischen Hauptstadt den ersten Platz.

Die City of Justice, wie die Architekten ihr Projekt nennen, soll ein 40.000 Quadratmeter großes Gebäude-Konglomerat werden, das – abgesehen vom Obersten Gericht – alle Justizeinrichtungen in sich beherbergen wird. Dabei lobte die Jury insbesondere die Perspektive einer Schritt-für-Schritt-Realisierung der Pläne, da die Architekten ein vielteiliges Projektschema mit unterschiedlich großen Baumassen vorschlugen.

Zwei Hauptabschnitte bestimmen das äußere Bild des Gerichtsgebäudes: das Sockelgeschoss mit den öffentlichen Einrichtungen sowie die jeweiligen in die Höhe wachsenden Gerichtstürme. Mit der Aufteilung der Baumasse in den oberen Geschossen wurde von den Architekten die Anforderung erfüllt, einzelne Gerichtswesen voneinander getrennt zu halten. Gleichzeitig wird mit dem Sockel eine Einheit dargestellt: Hier gruppieren sich die öffentlichen Nutzungen um die so genannte zentrale „Straße“ – eine horizontal und vertikal angelegte Verbindungsachse, die sich durch die gesamten unteren Geschosse zieht.

Die Architekten möchten mit dem offenen und zugänglichen Fundament den Bürgern die Angst vor dem Justizgebäude nehmen. Die Architektur soll überschaubar und auf das Wohl der Bürger ausgerichtet sein: „Das neue Jerusalemer Gerichtshaus ist ein einladendes Gebäude, das einen offenen und zugänglichen Ort für die Bürger erschafft und das sie nicht zu verurteilen wünscht, sondern vielmehr ihre Rechte zur Geltung bringen möchte.“


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Kommentare

6

gerard | 09.07.2014 18:40 Uhr

politik!

was die (neu) stadt so eigen macht, ist die abwesenheit der ueberall gleichen glas- oder metallfassaden - alle gebaeude sind mit gelblichen kalkstein verkleidet.

ps: gerade weil man sich nicht aussergerichtlich einigt, ist politik so wichtig (vor allem fuer die palaestinenser)!

5

auch ein | 09.07.2014 12:56 Uhr

architekt

politik?

hier gehts nicht darum ob man sich einigt sondern ob das gebäude was taugt!

eine grauenhafte masse, scheinbar ist aber in der situation genau dies notwendig.

dann ist es auch egal ob chipperfield-kopie oder ein fake-dudler...........

4

karlo | 09.07.2014 10:41 Uhr

@Lamaa

Das "außergerichtliche Einigen" wird in den letzten Tagen gerade vermehrt versucht in Israel ... da fände ich selbst 400.000 m² Justiz-Fläche besser....

3

archi | 09.07.2014 08:40 Uhr

bissle...

...Chipperfield in Barcelona

2

Lamaa | 08.07.2014 18:20 Uhr

Wahnsinn

40000 m² Justiz-Fläche,
ich find´s total überzogen.
Die Leute sollten weniger streiten oder besser gesagt, sich außergerichtlich einigen.

1

serdika | 08.07.2014 16:30 Uhr

bild....

sehr schöne Perspktive Bild 1 & 4.
schon fast Gemälde-artig. Sehr stimmungsvoll. Toll.
Zum Entwurf:
Es lässt einen das Gefühl nicht los genau so etwas schon mal in leicht angepasster Form und immer mal wieder bei Wettbewerben zu entdecken. Sicherlich ein sauber durchorganisiertes Haus. Jedoch fehlt das eine Element was dem fast Banalen eine besondere Spannung gibt. Aber das kann sich ja noch entwickeln.

 
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