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01.06.2015

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Bauhaus-Archiv extended

Wettbewerb für Erweiterung in Berlin


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Die Zeichen deuteten schon darauf hin: Letzte Woche eröffnete das Bauhaus-Archiv den temporären Pavillon bauhaus re use. Dieser soll als neuer Veranstaltungsort dienen – das Archiv, das zugleich ein Museum für Gestaltung ist, braucht also mehr Platz. Offenbar nicht nur für begrenzte Zeit. Deshalb hat das Land Berlin für das Archiv jetzt einen Wettbewerb ausgelobt. Das ehrwürdige Gebäude, von Bauhausgründer Walter Gropius selbst entworfen und 1979 fertig gestellt, soll denkmalgerecht saniert und erweitert werden.

Offizieller Anlass ist das bevorstehende 100. Jubiläum des Bauhauses. Pünktlich zum Jahr 2019 soll das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in Berlin den Neubau erhalten. Zukünftig sollen die Funktionen des Bauhaus-Archivs und des Museums für Gestaltung auf zwei Gebäude verteilt werden. Das Bestandsgebäude ist für das Archiv vorgesehen, der zukünftige Erweiterungsbau soll dem Museumsbetrieb dienen. Damit würde die Sammlungs- und Ausstellungsinstitution den massiv ansteigenden Besucherzahlen der letzten Jahre gerecht werden können.

„Erwartet werden Entwürfe“, heißt es in der Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, „die sich architektonisch mit dem Bestandsgebäude von Walter Gropius auseinandersetzen und es respektieren, aber zugleich eine eigenständige Architektur entwickeln.“
 
Im Oktober 2015 soll der Siegerentwurf ermittelt werden. Bauherr ist das Land Berlin, finanziert wird das Projekt anteilig zur Hälfte vom Bund und vom Land Berlin. 15 Architekturbüros wurden bereits zu dem nichtoffenen Wettbewerb eingeladen, bis zu 35 weitere werden im Rahmen eines Auswahlverfahrens zusätzlich ermittelt. Die Wettbewerbsergebnisse werden in einer Ausstellung öffentlich vorgestellt.

Eine Bekanntmachung des Architekturwettbewerbs ist auf der Website des Bauhaus-Archivs zu finden.

Fotos: Markus-Hawlik, Bauhaus-Archiv, (c)VG-Bild-Kunst


Zum Thema:

bauhaus.de


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Kommentare

14

-PT- | 03.06.2015 14:40 Uhr

@ The Fountainhead

Kooperation - Genau darum geht es doch! Architektur ist Teamarbeit, kein Soloausritt, so gern das auch manchmal in der Form präsentiert wird. Diesen Weg der Kooperation würde ich - aus eigener Erfahrung - jedem empfehlen, der in kleiner Besetzung ein größeres Projekt angeht, wenn nötig, bereits mit der Wettbewerbsteilnahme (und somit auch der Chance auf die Teilnahme an dieser Stelle mit einem der 35 begehrten Plätze, dieser Weg IST mit genug Willen darstellbar und möglich, jede Wette). Auf das Wettbewerbswesen z.B. in Österreich geschaut, ist die Möglichkeit der Verstärkung dort oft explizit erlaubt bis gefordert. Und welches größere Büro würde eine, bestenfalls kostenlose Akquise freiwillig ablehnen, bewältigt durch um jeden Preis motivierte, da in eigenem Namen und Rechnung agierende Kollegen? Etwa des Egos wegen? Evtl. eine unkluge Entscheidung. Die Mitarbeiter, die 1000%ig hinter Ihrer Arbeit stehen, koste was es wolle, welche dieses Büro bräuchte, um die gleiche Leistung selbst zu erbringen, müssen erstmal gefunden und wenn gefunden, dann für teures Geld eingekauft werden (siehe Randthema: Wettbewerbskosten und -honorierung!). Hier sehe ich zum Beispiel eindeutig die Kammern in der Verantwortung, wie wäre es z.B. mit 1. einer Liste kooperationswilliger etablierter Büros (Anreize?), an die man sich im Fall der Fälle als Junger wenden könnte 2. Liste kooperationswilliger junger, kleiner (spezialisierter?) Büros, an die man bei Bedarf als Etablierter Wettbewerbsleistungen abtreten könnte, mit Aussicht auf weitere Kooperation im Falle des Erfolges? Im Grunde in beiden Fällen eine klassische Win-Win-Situation. Und in der Praxis aus meiner Erfahung heraus bereits Alltag, zum Teil "illegal", da eben die Auslobungen dies nicht zulassen, weil der Name, die Marke vielfach immer noch wichtiger ist als das Ergebnis. Wie bereits gesagt: Möglichkeiten erkennen und nutzen. Und noch viel wichtiger: Was ist das Ziel der Teilnahme und was bin ich bereit zu investieren?

13

The Fountainhead | 03.06.2015 12:38 Uhr

@-PT-

Vielen Dank für Ihre ausführliche Argumentation.
Sie vergessen jedoch, dass es nicht nur Berufsanfänger gibt, die einen Wettbewerb mitmachen, sondern auch hoch qualifizierte Architekten, die jedoch auf einen offenen Wettbewerb angewiesen sind, da Ihnen Ihre langjährige Tätigkeit z.B. als angestellter Projektleiter bei beschränkten Wettbewerben nicht anerkannt wird.

Wenn jedoch trotzdem so viele schlechte Arbeiten bei offenen Wettbewerben zu beklagen sind, dann kann man diese doch recht schnell identifizieren. Um den Prüfaufwand auf der einen Seite und den Arbeitseinsatz auf der anderen Seite gering zu halten, wäre ein mehrphasiges Verfahren zu empfehlen.
Und was die Umsetzung angeht - Francesco Stella hatte auch noch nichts gebaut und kooperiert nun offenbar gut mit einem größeren Büro. Eine ARGE zwischen einem erfahrenen Büro und dem kreativen Kopf könnte das Problem folglich lösen.

Ihr letzer Absatz verliert sich leider etwas im Dubiosen - fest steht, wer keinen Zugang zu einem Wettbewerb bekommt, muss sich den alten Herrschaftseliten andienen und dort für ein knappes Gehalt die Wettbewerbe machen, zu denen er selbst nicht zugelassen wird. Oder von was soll der Lebensunterhalt bestritten werden?

Diese Abhängigkeit konsoldiert die Machtverhältnisse. Das Wettbewerbswesen ist ein beschränkter Mark, ist daher verzerrt und widerspicht der freien Entfaltung des Individuums.
Es ist undemokratisch und kapitalisitisch mit Hilfe der öffentlichen Organe und Institutionen.



12

simon | 03.06.2015 00:36 Uhr

DESIGN PROTEST / teil a

schön, hier mal keine gestalt-diskussionen über projekte, sondern ein richtiges kern-problem. wie wäre es wünschenswert, wenn dieser baunetz-eintrag es über die interne wahrnehmung des berufsstands hinweg schafft ... wirklich alle kommentare sprechen jedwede berechtigte kritik an, auch die mildeste in 8 ... eine teilnehmerzahl (per los) zu begrenzen, könnte - wenn die regel - im übrigen noch völlig in ordnung sein, nur wäre dann vielleicht kriterium für die teilnahme, dass ein büro innerhalb der letzten zwei jahre nachweislich KEIN los gezogen hat ... besser als dieser grob technokratische unfug: zitat "— Realisierung eines Bauvorhabens von 8 Mio EUR Baukosten (KG 300 und 400 netto) innerhalb der letzten 10 Jahre (2004 bis 2014, Fertigstellung spätestens 2014) (mit Foto belegen)
— Planung (min. Leistungsphase 2 oder Wettbewerb) eines Museumsbaus innerhalb der letzten 10 Jahre (2004 bis 2014)
— Erfahrung im Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz innerhalb der letzten 10 Jahre (2004 bis 2014, Fertigstellung spätestens 2014) mit min. 5 Mio EUR Baukosten (KG 300 und 400 netto) (mit Foto belegen)
— mindestens einen Preis in einem Realisierungswettbewerb für ein öffentliches Bauvorhaben innerhalb der letzten 10 Jahre (2004 bis 2014)
Die Erfahrungen sind als Tätigkeit im eigenen Büro nachzuweisen."

vordergründige gegenbeispiele, farce-nachwuchs-wettbewerbe, wie jener in der ersten stufe für die zentralbibliothek auf dem tempelhofer feld einer war, bringen auch kein junges büro voran.

frei nach max in kommentar 7, wird teilnahmslosigkeit - ob als nicht-teilnahme am wettbewerb oder im sinne fehlender eigeninitiative dabei, die rahmenbedingungen zu ändern, architekten-generationen keinen schritt weiterbringen. entwerfen zu können wird uns ja nachgesagt, also: DESIGN PROTEST!

11

simon | 03.06.2015 00:35 Uhr

DESIGN PROTEST / teil b

deutlicher als mit dieser auslobung lässt sich doch nicht formulieren, dass einer kultivierung des wettbewerbswesens offensichtlich keine relevanz beigemessen wird und es dafür keine lobby gibt. dass dies aber ausgerechnet bei dieser auslobung der fall sein soll, ist doch wirklich nicht hinzunehmen! zur aktuellen ausstellung in der berlinischen galerie "radikal modern" ist eine hervorragende baunetzwoche, nr. 408 am 07. mai erschienen. frei nach dem interview mit hinrich baller, ist eine "diagnose zum aktuellen wettbewerbswesen" absolut überfällig. LOS, KOLLEGEN! baunetzwoche zur motivation lesen, messlatte ist, wie dort zu lesen, dass sich der spiegel interessiert. sonst hat herr baller am ende recht und dann wären wir ein stück weit selber schuld, wenn wie er vermutet zuträfe: "heute fehlen wahrscheinlich die richtigen querdenker, die kommen in unserem system gar nicht mehr in solche positionen".

da sich vielleicht auch unser etwas träger und mitunter zu larmoyanz neigener berufsstand über social media am einfachsten organisieren lässt:
https://wbwa.wordpress.com
- diagnose zum wettbewerbswesenaktuell

ps. liebe baunetz-redaktion, nehmt mal die rolle der berufsstand-lobbyisten ein und lasst bei entsprechender resonanz eure presse-kontakte zu nicht-architekten-presse-kollegen spielen.
pps. veröffentlichen!

10

-PT- | 02.06.2015 20:17 Uhr

@ The Fountainhead

Sicher ist der Mangel an Teilnahmemöglichkeiten ein Grund für die hohe Teilnehmerzahl, aber sind wir doch ehrlich: Wer möchte nicht seine (gerade begonnene) Karriere mit einem Museum / Stadion / Flughafen / etc. schmücken ? Wer hat nicht die Gründungsmythen der 60er und 70er seiner u.U. gerühmten und gefeierten Professoren im Ohr ? Aber wer agiert darauf wirklich im olympischen Geiste und ist sich seiner Chancen im Klaren? Ich zweifle nicht daran, daß im Einzelfall mit einem extremen Aufwand und Selbstdisziplin auch für junge / kleine Büros ein derartiger Wettbewerbserfolg möglich ist, es gibt diese Fälle tatsächlich. Und dann? Wie geht man um mit einer notwendigen Aufstockung der Mannschaft um das X-fache, wie werden Kompetenzen, Wissen, Fähigkeiten generiert? Wie wird die neue Größenordnung der Verantwortung getragen, die der AG bei komplexen Projekten zu Recht einfordern kann? Wir reden hier über absolute Ausnahmefälle: großes Talent, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, einen Glücksfall für Einzelne. Auf keinen Fall aber die Regel. Kompetenz ist hart erarbeitet, nicht in die Wiege gelegt, vielleicht käuflich erworben. Zur Kompetenz zählt letztendlich auch die Fähigkeit, Möglichkeiten zu erkennen und zielgerichtet zu nutzen. Die Attraktivität dieser prominenten Wettbewerbe und der Andrang darauf ist aber zu groß, als das es plausibel erscheint, daß sich jeder der Teilnehmer dessen bewusst ist und sich auf diese unumstößliche Rahmenbedingung einlässt. Meines Erachtens zeugen letztendlich die überwiegende Anzahl der Abgaben auch qualitativ von diesem Defizit. Wem hilft diese Unmenge an auszuschliessenden Arbeiten? Sicher nicht den Erstellern, die schlimmstenfalls noch nicht einmal eine angemessene Kritik ihrer Projekte bekommen (können), um beim nächsten Versuch einen Zahn zuzulegen, nicht den Juroren, die tagelang in untertemperierten Lagerhallen für ein in hunderten Stunden mühsam generiertes Projekt gerade mal 30 Minuten verwenden dürfen und nicht dem Bauherrn, der angesichts der Unmengen an Varianten zu keiner Entscheidung mehr fähig ist. Es gibt heutzutage viele Wege, sich als kreatives Subjekt bemerkbar zu machen, und ich denke, gerade für junge, engagierte Büros kann es zu diesem Zeitpunkt ein Vorteil sein, daß Informationen in Größenordnungen, in Erscheinungsformen, in einem Tempo generiert, transportiert werden können, vor denen "alte Herrschaftseliten" nur kapitulieren oder bejahend den Hut ziehen können (Und ich denke hier ausdrücklich nicht an Online-Foren zu Baukultur). Ein Projekt kann sich über viele Wege entwickeln, ein Wettbewerb ist nur eine von zahlreichen Möglichkeiten. Bei Weitem nicht die Einfachste.

9

The Fountainhead | 02.06.2015 17:39 Uhr

@-PT-

Sie übersehen, dass eine große Teilnehmerzahl aus einem Mangel an offenen Wettbewerben resultiert und nicht nur der Effekt eines offenen Verfahrens ist.
Außerdem sollte doch jeder selbst entscheiden können, was es ihm Wert ist, an einem Wettbewerb teilzunehmen und diese Entscheidung nicht anderen überlassen, die sich wie Übereltern aufspielen. Allein darin liegt schon eine Arroganz, die mich maßlos ärgert.
Es zeichnet sich eben immer deutlicher ab - die alten Herrschaftseliten, die durch Privataufträge und finanzieller Unterstützung aus dem familiären Umfeld zu Projekten gekommen sind, werden nun aufgrund dieser Referenzen auch mit öffentlichen Aufträgen und Chancen bedacht.
Demokratisch ist das nicht.

Parallel gibt es dann Online-Foren zur Baukultur, die einem vorgaukeln sollen, dass man ein Mitspracherecht hätte.
Aber Mitgestalten? Fehlanzeige!


8

-PT- | 02.06.2015 14:53 Uhr

offener WB

Der Kritik, grundsätzlich zu wenige offene Wettbewerbe in D auszuloben, kann ich folgen und unterstütze diese grundsätzlich, allerdings auch dem vernünftigen Ansatz des konkreten Verfahrens, sich dem sicher notwendigen und und immer unterschätzten Aufwand der Vorprüfung von 8XX Projekten in der Vorprüfung nicht stellen zu wollen, siehe Dessau, siehe Weimar, siehe in verschärfter Form Guggenheim Helsinki und - so wird's werden - Wien Museum Neu. Das in der Bekanntmachtung beschriebene Verfahren (wer hats bis zum Ende gelesen?), 15 Büros zu setzen, 35 nach Leistungsfähigkeit zu wählen, lässt meines Erachtens die Erwartung zu, daß die Beschäftung der Jury mit den verhältnismäßig wenigen Projekten eine umso mehr intensive sein wird und das Ergebnis aufgrund der vorhandenen Performance der Teilnehmer dementsprechend ausfällt. An diejenigen Kollegen mit wie auch immer begründeten Ausschlusskriterien im Nacken: Wollt Ihr ehrlich, realistisch, wirtschaftlich gedacht mit den vorhandenen Kapazitäten ein Projekt für die Ausführung oder Euch just for fun mit 800 Büros = 3000 Kollegen die Nächte für um die Ohren schlagen? Bei Ersterem sehe ich gute Chancen für einen Platz unter den 35, bei Letzerem ein Tip: geniesst den Sommer. Oder geht es Euch um ein Statement? Dafür gibt es heut wirkungsvollere Mittel als ein Paket um 23:59 auf den One-Way-Trip zur Wettbewerbsbetreuung zu bringen.

7

max | 02.06.2015 14:46 Uhr

schande

über alle, die diese entscheidung für einen nichtoffenen wettbewerb zu verantworten haben. es handelt sich hier natürlich nur um einen besonders prominenten fall der stellvertretend für eine ganz große misere steht. aber wäre es nicht einmal an der zeit in einem solchen fall einen wirkliche protest zustande zu bringen, der nicht durch teilnahmslosigkeit und eigennutz wie so oft im keim ersticken sollte? im wesentlichen läuft dieses ganze machterhaltungssystem doch nur so dahin, weil man es lässt!

6

bbee | 02.06.2015 11:13 Uhr

enttäuscht.

jetzt möchte ich doch einmal meinen unmut freien lauf lassen. Tut mir leid, mache ich sonst ungern, aber schliesslich kann ja hier bestimmt auch niemand etwas dafür. was soll denn dieses getue immer mit den beschränkten ( bewusst so geschrieben) eingeladenen wettbewerben? Wie soll sich ein kleines Büro je etablieren können? Wie soll so je Archittekturkultur entstehen? Es sind die Altbekannten Namen die wieder einmal alles an sich reissen. Vergessen wird dabei oft, dass auch diese alten Namen nur durch Vertrauen und offene Wettbewerbsverfahren an ihr jetziges Profil kamen. Wir, als junge Architekten dümpeln an den Universitäten rum, arbeiten umsonst und spielen Sozialarbeiter während große ingenieurbüros und konzerne immer größer werden. Größe allein ist kein kriterium für gute architektur. wir müssen anfangen das wettbewerbswesen komplett neu zu überdenken.

5

Berlin Architecture | 01.06.2015 21:38 Uhr

Weniger geht nicht mehr

Nachdem bereits 2005 unter Sanktionierung durch die Architektenkammer ein nicht offener Wettbewerb veranstaltet wurde dessen sehr fragwürdiges Ergebnis (u.a. Abbruch der Skywalks die Sie nicht umsonst auf beiden Bildern im Vordergrund haben) zum Glück nicht umgesetzt wurde gibt es nun das nächste nicht offene Verfahren unter Beteiligung der Berliner Kammer.

Wie tief kann dieser Berufsstand eigentlich noch sinken und welchen Dilettantismus möchte man sich als Vertretung noch gönnen?

4

Fred Konkret | 01.06.2015 19:58 Uhr

Chancenlos

"Senatsbaudirektorin Lüscher hält einen offenen Wettbewerb für zu langwierig", so lautet die Begründung in der Presse.

Jetzt hatte die Sentatsbauverwaltung also 100 Jahre Zeit, sich auf dieses Jubiläum vorzubereiten und hat nicht mal das geschafft.

Da gibt es dann eine Alibiveranstaltung wie "Make City" wo der junge Architekt sich mal wieder als Sozialarbeiter anpreisen kann, weil er sonst keinen erreicht, aber im Gespräch bleiben möchte.
Vielleicht kapiert es keiner, aber Architektur kann nicht darin bestehen, sich an der Uni festzuklammern und nebenher alternatives Theater oder (Bau-) gruppentherapie zu machen.

Partizipation fängt bei Chancengleichheit an, wir wollen bauen und nicht zuschauen!

3

LAMAA | 01.06.2015 19:04 Uhr

Chance vertan !!!

Kein offener Wettbewerb? > Schade
Auf die Ergebnisse bin ich gespannt!

Nur bei offenen Wettbewerben erhält man ein max. an Kreativität / verschiedene Lösungsansätze !!!

Viel Spaß beim Wettbewerb

2

Architekt | 01.06.2015 18:29 Uhr

SANAA

Vor 10 Jahren gab es schon einmal diesen Wettbewerb. Damals hatte SANAA gewonnen. Siehe BauNetz Meldung vom 07.11.2005...

1

Kritiker | 01.06.2015 16:14 Uhr

kein offener Wettbewerb

Nicht einmal für einen Erweiterungsbau des Bauhausarchivs wird ein offener Wettbewerb ausgeschrieben!
Ist das nicht furchtbar traurig? Beschämend!

 
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Das heutige Gebäude des Bauhaus-Archivs in Berlin, entworfen von Walter Gropius und 1979 fertiggestellt

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