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29.09.2020

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Kunst im Ruinengarten

Vortrag von Tanja Lincke in Berlin


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Tanja Lincke ist die vierte von zwanzig „frischen“ BDA-Mitgliedern, die in der Vortragsreihe „Neu im Club“ sprechen – einer Gesprächsreihe der BDA-Zeitschrift „der architekt“ und des Deutschen Architektur Zentrums in Berlin. Markenzeichen der Berliner Architektin: die Auseinandersetzung mit und die Neuaneignung von Bestandsbauten beziehungsweise geschichtsträchtigen Arealen. Ein umgebauter Plattenbau, eine umgenutzte Stahllagerhalle oder ihr eigenes Wohnhaus, das sie auf dem Werftgelände der ehemaligen DDR-Wasserschutzpolizei an der Spree errichtete. Ein Sichtbetonbau, der nur durch sechs Piloti und den Erschließungskern mit dem Boden verbunden ist. Häufig arbeitet sie dabei mit ihrem Mann, dem Künstler Anselm Reyle, zusammen. Gemeinsam entwarfen sie die Möbel und einen Ruinengarten; bauten ein Nebengebäude zum Atelier für Reyle um.

Gemeinsam mit der Redakteurin von „der architekt“, Elina Potratz, spricht Tanja Lincke am Mittwoch, 30. September 2020 sowohl über die Arbeit ihres Büros und den Reiz von DDR-Bauten als auch darüber, wie Kunst und Architektur zusammenhängen.

Termin: 30. September 2020, 19 Uhr
Ort: Deutsches Architektur Zentrum, Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Taut-Saal, 2. Hof, 10179 Berlin

Um verbindliche Anmeldung wird gebeten unter: mail@daz.de


Zum Thema:

www.neuimclub.de/tanja-lincke-architekten



Tanja Lincke war Anfang Januar auch zu Gast in unserer Shortlist-Baunetzwoche.


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Kommentare

5

mehmet | 30.09.2020 16:01 Uhr

herzblut

ja ja... da bluten so manche Herzen, wenn man das sieht.

wirklich tolles Bauwerk und schon fast so eine Art Prototyp: was passiert wenn eine Architektin und ein Künstler in der glücklichen Lage sind, sich das leisten zu können.

Es ist auch so unglaublich viel sympatischer also die letzten Villenprojekte am Starnberger See, die nur auf Schau und Protz abgezielt haben oder einen schwäbischen Kiesgarten vor der Einfahrt hatten.

Das hier ist Berlin in Reinform... da können sie alle sagen was sie wollen... das gibt es nicht in Stuttgart, München oder Hamburg, das ist unverwechselbar. und daher, top! gut gemacht, das muss man erstmal schaffen.

4

Lars K | 30.09.2020 09:57 Uhr

Hypothese

Also das Geld kommt sicher nicht von der Architektin, sondern vom Künstler. Und das hat nichts mit Mann/Frau zu tun, sondern mit armer Architekt, reicher Künstler. Mit erfolgreicher Kunst kann man sich eben in Berlin durchaus auch mal eine Wasserlage leisten - und soweit ich weiß hat Reyle da lange suchen und vor vielen Jahren mit Glück finden müssen... die Entstehungszeit des Projekts ist ja ungefähr gleichzeitig mit Spreefeld und Holzmarkt. Heute gibt es das in dieser Lage in Berlin vermutlich auch nicht mehr.

3

STPH | 29.09.2020 18:10 Uhr

...

dieser abgehobene, schwebende Kopfbau ist genau das richtige für die Wasser um Berlin. Was diese Seenplatte braucht.
alles wird leicht, schwebt wie eine Spiegelung, eine Fata Morgana, auch das Wasser.

zur not über diese Doppelhorizontale dann ein paar Türme.
Diese Doppelhorizontale als Verstärker für eine Art Venedig.
Wer kennt noch die LPcover mit fliegenden Welten?

2

Polli | 29.09.2020 16:47 Uhr

Grundstück

...wie kommt man eigentlich an solch ein Grundstück in Berlin?

1

peter | 29.09.2020 16:08 Uhr

neid

jetzt bin ich schon ganz schön neidisch. irgend etwas mache ich falsch - den stolzen bda-beitrag zahle ich brav jedes jahr - fehlt mir deswegen womöglich das geld für die villa am ufer?

 
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Das Wohnhaus der Architektin liegt am Berliner Spreeufer.

Das Wohnhaus der Architektin liegt am Berliner Spreeufer.

Einst hatte hier die Wasserpolizei der DDR ihren Sitz.

Einst hatte hier die Wasserpolizei der DDR ihren Sitz.

Die Möbel entwarf Lincke gemeinsam mit ihrem Mann, dem Künstler Anselm Reyle.

Die Möbel entwarf Lincke gemeinsam mit ihrem Mann, dem Künstler Anselm Reyle.

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