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25.11.2021

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Wohnungsfrage im Film

Vierteilige Reihe in Köln


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Debatten um städtischen Wohnraum werden seit jeher kontrovers geführt. Schon vor 150 Jahren schrieb Friedrich Engels über die „Wohnungsfrage“ und positionierte sich in seinen Texten gegen rein architektonische Lösungen für die damals akute Wohnungsnot. Auch heute, angesichts steigender Mieten, zunehmender Verdichtung und anhaltender Privatisierungen im Immobilienmarkt stellen sich nach wie vor drängende gesellschaftliche Fragen: Wie sehen beispielsweise praktikable alternative Wohnformen aus, oder welche Rolle spielen Selbstbestimmung und Partizipation verschiedener gesellschaftlicher Gruppen in der Gestaltung urbanen Lebens?

Vor dem Hintergrund dieser Themen organisiert der Verein Köln im Film ab heute, Donnerstag, 25. November 2021 die vierteilige Filmreihe „Stadt-Wohn-Raum“. In einer vielfältigen filmischen Auswahl mit Produktionen, die bis ins Jahr 1928 zurückreichen, werden verschiedene Perspektiven städtischer Lebensrealitäten dargestellt. Wie bei Engels stehen dabei auch soziale Themen im Fokus.

Alle Filme im Überblick:


Donnerstag, 25. November 2021, 19 Uhr
Das Kurzfilmprogramm „Einblicke – Ausblicke“ beschäftigt sich mit unterschiedlichen Wohn- und Lebensräumen und macht dabei historische Bezüge sichtbar: Von den ersten Genossenschaftswohnungen des Kölner Mieterschutzvereins im Jahr 1928 über eines der ersten modernen Wohnhochhäuser nach dem Zweiten Weltkrieg bis hin zu einem ein Kilometer langen Hochhauskomplex Corviale bei Rom.

Donnerstag, 2. Dezember, 19 Uhr

In „Draußen“ porträtieren Tama Tobias Macht und Johanna Sunder-Plassmann vier obdachlose Männer in Köln. Über die Inszenierung ihrer persönlichen Gegenstände wird ein präziser Blick auf die Lebenswelten der Protagonisten geschaffen.

Donnerstag, 13. Januar 2022, 19 Uhr
Das zweite Kurzfilmprogramm „Wie wohnen?“ schaut zurück auf die stadtplanerischen Wohnungskonzepte der 1960er und 1970er Jahre, wie sie beispielsweise in der sogenannten „Neuen Stadt“ in Köln-Chorweiler diskutiert und umgesetzt wurden.

Donnerstag, 27. Januar 2022, 19 Uhr

Schauplatz von „pereSTROIKA – UmBAU einer Wohnung“ ist eine Altbauwohnung in St. Petersburg. Die Regisseurin Christiane Büchner entwirft in ihrem Film ein Bild vom existenziellen Kampf um Wohnraum unter den Bedingungen der freien Marktwirtschaft in Russland.

Für Auswahl und Organisation der Reihe sind Marion Kranen und Stefanie Wüster-Bludau verantwortlich.

Ort: Filmhaus Kino, Maybachstraße 111, 50670 Köln

Kinotickets können unter filmhaus-koeln.de zum Preis von 8 Euro (ermäßigt: 6 Euro) erstanden werden. Zum Programmflyer geht es hier.


Zum Thema:

Eine Fortsetzung zu den Themen Stadtplanung, Stadtentwicklung sowie Alternativen und Visionen von Urbanität ist für 2022 geplant.

koeln-im-film.de


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Kommentare

2

Charlotte 10437 | 25.11.2021 16:41 Uhr

Wohnungsfrage im Film

Sieht so aus, wenn man auf die Webseite koeln-im-film.de geht...probiere ich heute Abend gleich mal aus.
Danke für den Tipp!

1

Charlotte 10437 | 25.11.2021 16:38 Uhr

Wohnungsfrage im Film

...interessiert mich sehr, da ich aber nicht in Köln wohne eine kurze Frage: wird man die Filme auch streamen können oder so?

 
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„Draußen“: über vier Obdachlose in Köln und ihren Wohn-Raum von Tama Tobias Macht und Johanna Sunder-Plassmann (2018)

„Draußen“: über vier Obdachlose in Köln und ihren Wohn-Raum von Tama Tobias Macht und Johanna Sunder-Plassmann (2018)

„Il Palazzo”: über den ein Kilometer langen Hochhauskomplex in Corviale bei Rom von Katharina Copony (2006)

„Il Palazzo”: über den ein Kilometer langen Hochhauskomplex in Corviale bei Rom von Katharina Copony (2006)

„pereSTROIKA - UmBAU einer Wohnung“  von Christiane Büchner (2008)

„pereSTROIKA - UmBAU einer Wohnung“ von Christiane Büchner (2008)


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