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09.09.2011

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Kirche zu Kita

Umbau in Düsseldorf-Oberkassel


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Nach Plänen des Architekten Thomas Pink aus dem Büro Petzinka Pink Architekten (Düsseldorf) wird eine denkmalgeschützte Kirche in Düsseldorf-Oberkassel zu einer Kindertagesstätte, dem so genannten Familienzentrum Oberkassel (FZO), umgebaut.

Mit diesem Bauprojekt wird die Kirche vor dem Verfall bewahrt und es werden dringend benötigte Kita-Plätze und Gemeinschaftsräume geschaffen. Die Christus-König-Kirche wurde 1929/30 von dem Architekten Franz Schneider errichtet und  und 1987 unter Denkmalschutz gestellt. Nach längerem Leerstand und ihrer Profanierung 2010 wird dieses Bauwerk durch den Einzug einer sechszügigen Kindertageseinrichtung und eines Familienzentrums 2012 wieder neu belebt. Damit entsteht ein Beispiel für eine nachhaltige und respektvolle Umnutzung ehemals sakraler Räume.

Der die Längsfassaden prägende Rhythmus zwischen geschlossenen Wandflächen und senkrechten Fensterbändern wird im Nordosten beibehalten. Nach Südwesten wird der stützenlose Innenraum geöffnet. In die neue Fassade werden die historischen Buntglasfenster an gleicher Stelle integriert. Ein sich nach Südwesten öffnender Quader wird zwischen die Giebelwände geschoben und ruht auf der Fortsetzung des Klinkersockels. Dieser neue Baukörper ersetzt die verschiedensten Anbauten der sechziger Jahre. Über seine beiden Ebenen erhalten die Kinder einen direkten Zugang in den neu gestalteten, nach Südwesten gelegenen Garten.


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Kommentare

4

Chr. Haße | 01.02.2012 11:29 Uhr

Glasmalereien

Die Ausstattung der Kirche wurde gespendet - damit erhalten. Was ist mit den Glasfenstern geschehen? Waren die Fenster künstlerisch gestaltet? Wenn ja, sind Werkstatt und Künstler bekannt? Wurden sie erfaßt und verwahrt oder einfach herausgeissen? Oder in Teilen in das Konzept mit einbezogen?

3

micha | 12.09.2011 10:33 Uhr

nachnutzung

unpassende nachnutzung und ein furchtbares beispiel mit dem bestand umzugehen. die neue "fassade" konterkariert den gebäudetypus und ist ausserdem banal. am ende ergibt das eine kita mit einer seltsam pathetischen aussenform. absolut nicht gelungen. kirchen lassen sich eben nur sehr schlecht umnutzen.

2

Johannes Kriemscher | 09.09.2011 19:48 Uhr

sensibel?

wenn ich richtig sehe, hat der bestandsbau oben gerundete fensterformate- warum sind die integrierten bestandsfenster im neubauteil dann auf einmal eckig?
das wäre doch nicht zuviel der sensibilität gewesen, und hätte deutlich mehr vom ursprungscharakter gewahrt.
warum die klinkerfaschen/fensterumrandungen nicht wieder in klinker sondern beton(?) ausgeführt werden, ist mir ebenfalls nicht sonderlich klar.
das hier eine neue "zeitschicht" zugefügt wird, hätte man auch dann noch klar sehen können.

wenn das sensibel sein soll, was ist dann unsensibel?

1

gosia | 09.09.2011 16:08 Uhr

Klasse gemacht!

Originell und zurückhaltend zugleich. Ein gutes Beispiel dafür, dass man auch respekt- und würdevoll mit der Umnutzung eines christlichen Bauwerks umgehen kann!

 
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Rendering neue Südwestfassade

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Außenansicht nach Abriss von 60er-Jahre-Anbauten

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