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08.07.2024

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Nicht nur in Venedig wird es heiß

Team Stresstest kuratiert den Deutschen Pavillon 2025


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Das Team Stresstest, bestehend aus Elisabeth Endres, TU Braunschweig, Daniele Santucci, Climateflux und RWTH Aachen, Nicola Borgmann, Architekturgalerie München, und Gabriele G. Kiefer, TU Braunschweig, kuratiert den Deutschen Pavillon auf der 19. Architekturbiennale 2025. Dies gab das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen heute bekannt. Sie hatten sich gemeinsam mit ihrem Konzept zum Thema Hitze im offenen Wettbewerb beworben und wurden von einer neunköpfigen Kommission im Beisein der Parlamentarischen Staatssekretärin Elisabeth Kaiser ausgewählt.

Mit ihrem Vorschlag möchten die Kurator*innen die Überhitzung von Städten und Natur unmittelbar erlebbar machen. Dabei geht es nicht nur um die lebensbedrohlichen Auswirkungen auf Menschen, Tiere und Pflanzen. Auch Infrastrukturen wie Straßen, Brücken und Gebäude, die durch starke Hitzeeinwirkungen beschädigt werden können, sollen in den Blick rücken.

Peter Cachola Schmal, DAM-Direktor und Vorsitzender der Kommission, nahm in seinem Statement gleich mögliche Kommentare zur Entscheidung vorweg: „Ist es wirklich notwendig, noch einmal auf den Klimawandel und die damit einhergehende Erwärmung unserer Lebenswelten einzugehen? Offensichtlich, denn wir lassen die dringend notwendigen Priorisierungen in unseren Taten nicht erkennen“, so Schmal.

Bundesbauministerin Klara Geywitz, deren Ministerium für die Bespielung des Deutschen Pavillons verantwortlich ist, freut sich, „dass sich der Deutsche Pavillon 2025 diesem wichtigen und gesellschaftlich hoch relevanten Thema widmet“, und verweist auf die Hitzeschutzstrategie der Bundesregierung.

Das Ausstellungskonzept „Stresstest“ wird Anfang 2025 vorgestellt. Die 19. Architekturbiennale in Venedig findet vom 10. Mai bis zum 23. November 2025 statt. Im Mai dieses Jahres hatte der designierte Biennale-Direktor Carlo Ratti den Titel der 19. Architekturbiennale „Intelligens. Natürlich. Künstlich. Kollektiv“ und sein Konzept vorgestellt. (fm)


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Kommentare

5

labrador | 10.07.2024 11:36 Uhr

Vielleicht

... ein schöner Anlass, endlich alle Nationalpavillons in den Guiardini abzureißen und durch ein europäisches Haus zu ersetzen! Wir können doch nicht immer nur alles unter Denkmalschutz stellen, wie soll sich Europa dann überhaupt noch weiterentwickeln. Also in Venedig mutig vorangehen! Ich komme sehr gerne zum Abriss dazu, irgendwo hier hab ich noch einen Vorschlaghammer.

4

auch ein | 09.07.2024 12:57 Uhr

architekt

@2 und @3:
ich gebe euch recht.

"nachhaltig" und weltverbessernd, steht in JEDEM satz , in JEDEM, und was isses? rumgefloskel

und: wenns eine biennale braucht um (wie es standard ist oder gesetzlich sein sollte) der welt zu zeigen wie man behinderten-gerecht (oder wie das jetzt heisst...) baut ist es ja nicht grade ne innovation

3

Aino | 09.07.2024 10:21 Uhr

@Lars K

Ich verstehe dass du gerne mehr gebautes sehen möchtest, weil es auch mal erfrischend wäre Vorschläge zu bekommen wie es denn ganz konkret mit der Architektur weiter gehen soll. Leider lief das bisher immer Gefahr, in Selbstbeweihräucherung und Greenwashing zu enden. Aber grundsätzlich teile ich diese Kritik.

Den Pavillon der letzten Architekturbiennale möchte ich da aber gerne in Schutz nehmen: die barrierefreie Rampe am Eingang war wirklich schön gemacht und ein guter, ganz konkreter Vorschlag, wie man im Kleinen vielleicht etwas verbessern kann. Noch dazu war die Rampe in meinen Augen absolut denkmalverträglich. So etwas würde ich gerne öfter sehen! Vielleicht kann man sich in Venedig darauf verständigen, diese Rampe als dauerhafte Lösung umzusetzen?

2

Lars K | 08.07.2024 17:22 Uhr

bin ich der einzige?

Bin ich der einzige, der sich auf der Architekturbiennale mal wieder so einen richtigen Einblick in die GEBAUTEN, aktuellen Ereignisse der verschiedenen Länder wünscht? Früher ist man da echt mit Entdeckungen, neuen Gebäuden und neuen Namen zurückgekommen. Heute sind überall "Themen" und die sind irgendwie austauschbar.... und tendenziell,sorry das zu sagen, öde. Aber vielleicht überrascht mich ja der Stresstest mit lauter richtig guten progressiven gebauten Beispielen zum Thema, damit es nicht so langweilig wird wie das Foto mit der Möwe... gähn.

1

arcseyler | 08.07.2024 16:29 Uhr

.......

Mal wieder Ansprache auf der Intuitiven Ebene dem Bewussten und nicht nur Gewussten. Das ist die Leistung, die tiefer geht als der politische Auftrag. Was suchen hier eigentlich Politiker, die sich inzwischen überall einmischen. Bewusstsein braucht unbedingte Freiheit. Sonst wird das wieder nur ein weiterer Schulaufsatz.
Unbedingt nur Leute mit eigener kreativer Erfahrung, freiem Suchen.

 
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Noch wirkt alles friedlich gegenüber des Deutschen Pavillons in Venedig. Unter dem Titel „Stresstest“ will das kuratorische Team 2025 die lebensbedrohlichen Auswirkungen von Überhitzung auf Menschen, Tiere und Pflanzen erlebbar machen.

Noch wirkt alles friedlich gegenüber des Deutschen Pavillons in Venedig. Unter dem Titel „Stresstest“ will das kuratorische Team 2025 die lebensbedrohlichen Auswirkungen von Überhitzung auf Menschen, Tiere und Pflanzen erlebbar machen.


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