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09.10.2019

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Rückblick aus der Zukunft

Team 2038 kuratiert Deutschen Pavillon in Venedig


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Nun ist es soweit: Die Kuratoren des deutschen Beitrags der 17. Architekturbiennale 2020 in Venedig stehen fest. Arno Brandlhuber, Olaf Grawert, Nikolaus Hirsch und Christopher Roth liefern als Team 2038 das Ausstellungskonzept für den Deutschen Pavillon.

Mit der Beauftragung folgte das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) der Empfehlung einer Expertenjury unter dem Vorsitz von Peter Cachola Schmal, seit 2006 Direktor des DAM und Generalkommissar für den deutschen Beitrag auf der 15. Architekturbiennale. Das Team 2038 wurde mit dem Konzept „Rückblick aus der Zukunft“ in einem offenen Wettbewerbsverfahren ausgewählt. Neben Architektur und Stadtplanung beschäftigen sich die vier Teammitglieder mit Ausstellungskonzeption, Autorenschaft, Lehre, Regie und Filmproduktion sowie der Herausgabe von Publikationen.

„Die Kuratoren appellieren mit ihrem Beitrag an Selbstbewusstsein und Wirkungsmacht von Architektur sowie an deren Pflicht, Verantwortung zu übernehmen“, so Anne Katrin Bohle (Staatssekretärin für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung im Bundesinnenministerium) zum Juryentscheid. „Der Auftritt verspricht hohe Aufmerksamkeit durch seine Darstellung von zukunftsorientierten Lösungen für aktuell relevante gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Probleme.“

Das zukunftsorientierte Konzept passt thematisch gut zur Hauptausstellung „How will we live together?“ von Hashim Sarkis. Das Team 2038 blicke aus dem Jahr 2038 „mit Gelassenheit zurück, denn es ist nochmal alles gut gegangen. Und oft waren Architektinnen und Architekten mit alten und neuen Modellen und ganzheitlichen Ansätzen an den Erfolgsgeschichten beteiligt. Sie waren Teil der Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit, haben sich für das gemeinsame Gelingen stark gemacht und auf systemische Lösungen besonnen“, heißt es in der Pressemitteilung des BMI.

Arno Brandlhuber, Olaf Grawert und Christopher Roth arbeiten auch gemeinsam an der ETH Zürich und haben bereits mehrere kollaborative Projekte realisiert, darunter die Filme „Legislating Architecture” (2016), „The Property Drama” (2017) und „Architecting after Politics” (2018), die auf der 15. Architekturbiennale in Venedig und der Chicago Architecture Biennial 2017 gezeigt wurden. (mg)

17. Architekturbiennale in Venedig
23. Mai bis 29. November 2020


[Anm. d. Red.: In einer früheren Version dieses Beitrages hieß es fälschlicherweise Bundesministerin Barbara Hendricks bzw. Anne Katrin Bohle. Die Angabe wurde korrigiert.]


Zum Thema:

www.labiennale.org


Kommentare

11

Sebastian | 15.10.2019 23:13 Uhr

Schmal..es Verständnis des Problems.

Auch wenn ich bezweifle, dass dieses undiplomatische Kommentar von Herrn Schmal verfasst wurde, hier werden einige Dinge durcheinander gebracht.

Jury aus Frauen und Männern entscheidet sich gegen ein gemischtes Team zur Bearbeitung eines Zukunftsthemas, obwohl diese Alle betrifft.

Das ist das Problem (nicht mehr und nicht weniger) , nicht, dass in der Jury keine Frauen saßen.

10

peter cachola schmal | 15.10.2019 17:19 Uhr

wer war die jury?

die jury war paritätisch aus männer und frauen besetzt:
www.bundesbaublatt.de/news/deutscher-beitrag-fuer-architekturbiennale-2020-in-venedig-gesucht_3333818.html
der vorwurf an die jury geht also ins leere - wir haben das beste konzept ausgewählt , egal ob M F oder X präsentiert haben. Oft waren frauen mitverantwortlich in vielen teams, bei den gewinnern leider nicht. richten sie ihren vorwurf also an arno brandlhuber

9

atm | 10.10.2019 20:02 Uhr

Geschlechterkampf...

Ich glaube, die Wissenschaft hat noch keinen relevanten kognitiven Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Gehirnen festgestellt, oder? Sehen Geschlechter die Welt wirklich so untetschiedlich? Ich glaube, nicht wirklich...

8

ixamotto | 10.10.2019 19:27 Uhr

@Lars K

Und wer hat über das "beste Konzept" entschieden?

7

ixamotto | 10.10.2019 19:25 Uhr

@Rudi

Ihr Kommentar ist ein geistiges Armutszeugnis.

6

Lars K | 10.10.2019 16:12 Uhr

Hysteria

Herrje.

Gleichberechtigung bedeutet meiner Meinung nach, dass das beste Konzept gewinnen sollte; egal, ob das dann von M oder F oder LGBTQ geschrieben wurde.

Schade, dass die Konzepte dieses Wettbewerbs nicht veröffentlicht werden. Andererseits auch wieder verständlich, denn dann würden alle sehen, wie viele Ausstellungen aus diesem WB an ganz anderen Stellen auftauchen...

5

bobkat | 10.10.2019 15:19 Uhr

inhalt

content bitte... content, content, content

4

Britta | 10.10.2019 12:08 Uhr

Verantwortung liegt auch beim BMI

@Rudi: gut, dass du beantworten kannst, ob sich die Hälfte der Bevölkerung qualifizierte oder nicht.
Ich frage mich eher wie das Ministerium es sich leisten kann, eine rein männliche Truppe über Zukunft sprechen zu lassen.

3

Rudi | 10.10.2019 09:32 Uhr

lächerliche Disskussion

eine Frau mit ins Team zu holen, nur aufgrund ihres Geschlechts ist sexistisch und heuchlerisch.

Falls sich keine dafür qualifiziert hat, sollte auch keine dabei sein.

2

Hans | 09.10.2019 21:09 Uhr

Männer

Kann Kommentar 1 nur zustimmen. Dass dieses Team ernsthaft denkt, dass ihre all-male Zusammensetzung 2019 eine gute Idee ist, finde ich unfassbar. Ich kann alleine schon deswegen ihre Arbeit nicht ernst nehmen. Hätten sie sich wenigstens die Mühe gemacht, sich ein Feigenblatt zu suchen... Aber so kommt einfach nur Ignoranz gegenüber der Gegenwart zum Ausdruck. Dass solche Leute von der Zukunft sprechen wollen, ist darum einfach lächerlich.

1

Männer | 09.10.2019 17:47 Uhr

Männer nur Männer

Männer, Männer, Männer, Männer, Männer, Männer, Männer, Männer, Männer, Männer, Männer, Männer, Männer, Männer, Männer, Männer, Männer, Männer, Männer, Männer, ...
Die Zukunft bleibt männlich?

 
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