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30.09.2025

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Berlin Modern

Tage der offenen Baustelle am Kulturforum


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Im Februar letzten Jahres erfolgte die Grundsteinlegung. Aktuell planen die Verantwortlichen, dass die Großbaustelle des viel diskutierten neuen Museums berlin modern am Kulturforum noch rund drei Jahre dauert. In knapp drei Wochen kann der 18 Meter hohe Rohbau des zukünftigen Museums erstmals öffentlich besichtigt werden. Am Samstag, 18. Oktober, und Sonntag, 19. Oktober 2025, wird das Areal zur offenen Baustelle. Anlass dafür ist das Richtfest am 17. Oktober in Anwesenheit von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (CDU).

Das Museum wird nach dem Entwurf von Herzog & de Meuron (Basel) mit Vogt Landschaftsarchitekten (Berlin) gebaut. Er geht auf einen Realisierungswettbewerb im Jahr 2016 zurück. Zwei Jahre später präsentierten die Architekt*innen ihre Vorentwurfsplanung. Im Herbst 2023 wurden geänderte Pläne präsentiert, die berlin modern zu einem grüneren, energieeffizienteren und integrativen Gebäude machen sollen. Inmitten des Kulturforums soll die scheunenartige Architektur als vernetzendes Bindeglied des Museumsviertels wirken.

Auf 9.000 Quadratmetern werden zukünftig über 5.000 Kunstwerke, überwiegend aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, dauerhaft gezeigt. Die Bauherrin Stiftung Preußischer Kulturbesitz vervielfacht damit die bislang 6.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche der benachbarten Neuen Nationalgalerie.

Zum Veranstaltungswochenende finden ganztägig offene Rundgänge statt. Schautafeln sollen das zukünftige Ausstellungskonzept erklären. Ergänzend wird zweimal täglich die Performance „Mirror Piece“ (1969) der New Yorker Künstlerin Joan Jonas präsentiert. Die halbstündige Arbeit gilt als einflussreiche feministische Performance. Die Performer*innen reflektieren mit Spiegeln und Glasscheiben das Publikum, die Umgebung und sich selbst.

Termin: Samstag, 18. Oktober, 10–18 Uhr und Sonntag, 19. Oktober 2025, 10–16 Uhr
Ort: berlin modern, Scharounplatz / Ecke Potsdamer Straße, 10785 Berlin

Die Zeitfenstertickets sind online im Vorverkauf für 6 Euro zu erwerben. Zur Buchung der Zeitfenstertickets geht es hier.


Zum Thema:

smb.museum


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Kommentare
...geben nicht die Meinung der Redaktion wieder, sondern ausschließlich die ihrer jeweiligen Verfasserinnen und Verfasser.

3

Hinrich Schoppe | 01.10.2025 10:18 Uhr

Harte Bedachung

Ich befürchte Herzog/ de Meuron haben schon seit längerem jeden humanen Zug verloren. Nicht nur gegenüber Berlin.
Aber diese Art von Größenwahn ist ja schon des Öfteren bei Architekten vorgekommen.
Nun ja, die nachfolgenden Generationen werden darüber urteilen und die Scheune bestimmt mal ganz toll finden.
Wir lieben ja schließlich auch die Galactica aka ICC, den Bierpinsel und den Mäusebunker.
Und der Hinweis, dass zu einem Ensemble absolut unzusammenpassender Gebäuden nur ein weiteres unpassendes Gebäude gestellt werden kann ist schon sehr bedenkenswert...
Danke dafür!

2

Matthias | 30.09.2025 16:45 Uhr

warum?

ich frage mich immer wieder, warum dieses großartige Architekturbüro Berlin dermaßen hasst, hier gleich zwei absolute Tiefschläge zu produzieren.

1

Arcseyler | 30.09.2025 15:25 Uhr

.de

Vielleicht ist die versöhnlichste Interpretation, das hdm die Mathäikirche als drittes Element in Ziegel und Dachform zu ihrem Recht kommen lässt. Die beiden anderen sich auch wie Hund und Katze widersprechenden Elemente sind Scharouns Philharmonie und Miess Nationalgalerie. Drei sich widersprechende Dominanten: Flachdach, Zeltdach und Satteldach. Drei Raumordnungen. Kultur umfasst eben alles.

 
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