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01.03.2019

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Black Box in Lenzburg

Stapferhaus von pool Architekten


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Das Stapferhaus Lenzburg sei eine „Stätte der menschlichen Begegnung und geistigen Auseinandersetzung“, hieß es 1960 bei der Gründung der Institution im Kanton Aargau. Anfänglich ein Treffpunkt für Tagungen und Debatten auf Schloss Lenzburg, tritt das Stapferhaus seit Mitte der 1990er Jahre als Ausstellungshaus in Erscheinung. Im vergangenen Jahr hat die schweizweit relevante Institution einen Neubau direkt gegenüber des Bahnhofs von Lenzburg bezogen.
 
Das Projekt des Zürcher Büros pool Architekten geht auf einen im Jahr 2014 ausgelobten Wettbewerb zurück. Hochkarätige Schweizer Büros hatten interessante Vorschläge vorgelegt. Pool Architekten überzeugten das Preisgericht mit einer vergleichsweise einfachen Konstruktion und klaren Form. Sie entwarfen einen kubischen Holzbau, der innen wie außen weitgehend in Blauschwarz gehalten ist. Grund für die Farbwahl war – laut Aussage der Architekten – die Idee einer Black Box, welche möglichst neutral die unterschiedlichen, vor allem auch multimedialen Inszenierungen aufnehmen kann.
 
Drei Teile umfasst das Projekt: Die große, zweigeschossige Ausstellungshalle, das dreigeschossige Betriebshaus und die offene Pergola der sogenannten Stapferbühne. Dieser auffällige Bereich dient als Zugang und orientiert das Haus zur Stadt hin. Er ist aber auch ein offen bespielbarer Raum, der für jede Ausstellung neu inszeniert werden kann, wie die Architekten schreiben.
 
Das heterogene Bahnhofsareal erfährt nicht nur baulich durch den Zuzug der Institution eine prägnante Aufwertung. Auch umgekehrt dürfte sich der neue Standort für das Stapferhaus als vorteilhaft herausstellen: Das Haus ist für Besucher, die mit dem Zug anreisen, optimal erschlossen. Denn zwischen Basel und Zürich gelegen, lebt das Haus in Lenzburg auch in hohem Maß von auswärtigen Besucherinnen. (gh)

Fotos: Ralph Feiner, Anita Affentranger


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Kommentare

4

Prinz Blacky der Stapfere | 03.03.2019 11:59 Uhr

Narrenzeit

Alaaf und Helau!

Leicht schattig schauts aus unter der Pergola. Aber das Haus ist eine tolle Bühne für sein Programm. Fein geplant und ausgeführt. Vorbildlich auch der Werkstoff. Wer will da unglücklich sein?

3

g.k. | 02.03.2019 18:27 Uhr

glückliche Schweiz

Auf die Freiheit, werter Kollege, berufen sich gerne auch die allergrössten Narren.

2

karl | 01.03.2019 21:01 Uhr

Glückliche Schweiz

Grossartig. Da gehört viel geistige Größe dazu, so einen abstrakten und zeitlosen und offenen Raum zu schaffen.
Gratulation ! Es lebe die Freiheit.

1

Toni Tek | 01.03.2019 15:41 Uhr

trostarm

Bestattungsinstitut!

 
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