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29.09.2005

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Sehen und gesehen werden

Spreeplatz im Berliner Regierungsviertel fertig


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Am 29. September 2005 wurde in Berlin der „Spreeplatz” zwischen Paul-Löbe- und Marie-Elisabeth-Lüders-Haus eröffnet. Damit wird ein weiteres Teilstück der spreebegleitenden Uferpromenaden im Parlaments- und Regierungsviertel der Öffentlichkeit übergeben und zugleich das Umfeld des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses fertig gestellt. Gestaltet wurde der öffentliche Raum von Stefan Braunfels (München), der auch für die angrenzenden Parlamentsgebäude verantwortlich zeichnet.

Der Platz überspielt den „Spreesprung” der städtebaulichen Figur des „Bandes des Bundes“. Obwohl er durch den Fluss zerschnitten wird, ist der Platz auf dem Niveau der Wasseroberfläche durch den Verzicht auf ein Geländer als großzügiger Stadtraum erlebbar: Ein leicht ansteigender Schlussstein an der Uferkante soll Besucher vor dem Sturz in die Spree bewahren.
Gepflastert wurde der Platz mit grünlich schimmerndem, italienischen Serpentin. Die Kosten für die Außenräume werden mit 10 Millionen Euro angegeben, wobei ein Großteil für die Befestigung der Ufer ausgegeben werden musste.

Das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus ist an den neuen Platz über eine monumentale Freitreppe angebunden, über die man die Parlamentsbibliothek und die Ausstellungsräume des Hauses erreicht.

Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer sagte anlässlich der Eröffnung: „Berlin bietet seinen Politikern eben nicht das sterile abgeschottete Raumschiff, sondern die offene, lebendige Stadt. Die Promenade Schiffbauerdamm wird ein weiterer Ort mitten im Regierungsviertel sein, der von Besuchern, ganz 'normalen' Berlinern und Menschen aus dem Politikbetrieb gemeinsam genutzt wird. Der Stadt Berlin wird damit noch ein zusätzliches Teilstück des Spreeufers zurückgegeben - zum Promenieren, Spazieren, Fahrrad fahren, Herumtollen, Sehen und Gesehen werden.“

Unmittelbar nach Eröffnung der Schiffbauerdamm-Promenade präsentierte Bundestagspräsident Thierse der Öffentlichkeit das Mauer-Mahnmal im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus. Das Mahnmal besteht aus originalen Mauersegmenten, die dem ursprünglichen Verlauf der Mauer an diesem Ort folgen. Sie wurden vom Künstler Ben Wargin mit Zahlen- und Jahresangaben der bei Fluchtversuchen zu Tode gekommenen Menschen versehen.

Ebenfalls am 29. September 2005 eröffnet Bundestagspräsident Thierse in den neuen Ausstellungsräumen des Deutschen Bundestages im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus die Ausstellung „Wille, Macht und Wandel“ von Herlinde Koelbl. Diese ist von der Spreeufer-Promenade aus zugänglich. Die Ausstellung kann vom 30. September bis 11. November 2005 gegen Vorlage des Personalausweises dienstags bis sonntags zwischen 13 und 19 Uhr besucht werden.


 
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