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07.12.2021

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Training mit Weitblick

Sport- und Freizeitzentrum in Tirol von AllesWirdGut


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Bauen im ländlichen Raum, das bedeutet nicht selten auch viel Einsatz von Seiten der künftigen Nutzer*innen. In der kleinen Gemeinde Fließ in Tirol wurde in diesem Sommer ein neues Sport- und Freizeitzentrum eröffnet, für das laut Lokalpresse allein der Fußballverein rund 14.000 Arbeitsstunden geleistet hat. Ungewöhnlich in Fließ ist, dass dieses Level von Selbstbau in enger Zusammenarbeit mit einem bekannten Architekturbüro erfolgte. AllesWirdGut haben die Anlage nach einem Wettbewerbsgewinn 2018 realisiert. Für das Wiener Büro war es bereits der zweite Auftritt in Fließ, wo es schon vor zwanzig Jahren ein Dorfzentrum gebaut hat.

Das Sport- und Freizeitzentrum entstand in steilem Gelände in fußläufiger Entfernung zum Dorfkern. Neben dem zentralen Fußballplatz mit Zuschauertribüne umfasst es auch ein Freibad sowie Leichtathletik-, Tennis- und Trendsportanlagen. Mit Blick auf die knappen Flächen wurde eine kompakte Anordnung der verschiedenen Teilbereiche gewählt. Die Außengestaltung erfolgte in Zusammenarbeit mit DND Landschaftsplanung ebenfalls aus Wien. Die Ausrichtung des Zentrums erfolgte nicht zuletzt mit Rücksicht auf die exponierte Lage. Von hier aus lässt sich weit ins Tal und auf die umliegenden steilen Berge blicken. Die baulichen Anlagen bieten eine Nutzfläche von brutto insgesamt 1.400 Quadratmetern.

Als weithin sichtbares Aushängeschild der Anlage wurde das Klubhaus des Fußballvereins derart positioniert, dass es aus mancher Perspektive fast schon gewagt an der Hangkante zu balancieren scheint. Der Sichtbetonbau umfasst im Erdgeschoss Umkleiden, Schiedsrichter- und Trainerräumlichkeiten sowie zugehörige Duschen und Toiletten. Im oberen Stockwerk erwartet die Besucher*innen wiederum ein pavillonartiges Vereinslokal mit umlaufend vorgelagerter Terrasse, das über eine Außentreppe erschlossen wird. Nicht nur das Panorama lässt somit noch besser genießen, sondern auch das Spielgeschehen auf dem Platz gut verfolgen. (sb)

Fotos: tschinkersten fotografie


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Kommentare

14

solong | 10.12.2021 13:53 Uhr

10. meinung

... differenziert ... der größte eingriff in den berghang / die landschaft ist ja die sportanlage selbst ... das gebäude ist dem gegenüber ja recht unbedeutend ... es ist in seinem betonbrutalismus ja auch nicht schlecht gemacht ... ob man das an dieser stelle so zur schau stellen muss ... hätte mir persönlich eine leichtere, zurückhaltendere konstruktion in holz oder stahl mit viel glas gewünscht ...

13

Hausmeister*in | 08.12.2021 18:34 Uhr

@ Peter Pan @solong


DasWirdJaImmerBesser

Insiderwissen von Peter Pan: Der Aussichtsbalkon ist eine Weitsprunggrube !

Ich mit meinem völlig beschränkten Hausmeister*innengehirn dachte ehrlichweise es wäre einfach noch nicht fertig.

Kleiner Spießertip aus dem echten Leben von der Hausmeister*in: Eindeutiges Hinweisschild in einfacher Sprache für Tierhalter*innen und Raucher*innen anbringen.

12

Peter Pan | 08.12.2021 17:05 Uhr

@Mages

Wie sie auf Bild 7 und dem Grundriss erkennen können ist ihr "Aussichtsbalkon" die Weitsprunggrube...

11

Die Zuversicht | 08.12.2021 15:03 Uhr

Zuviel Leimholz geraucht

Eine interessante Entwicklung ist auszumachen. Beton-Bashing unter Architekt*innen als neuer zeitgeistiger Trend.

Achso, Waschbeton kam tatsächlich unlängst schon mal wieder. Einfach mal selbstständig recherchieren, DAS ist der (nicht mehr ganz neue) Trick!

Entgegen dem Trend eines der besten Projekte von AWG seit langem.

10

schlawuki | 08.12.2021 14:48 Uhr

solong

ah, solong ist auch wieder da!
danke solong!
danke baunetz!
wie ist deine meinung zu dem haus?

9

solong | 08.12.2021 13:31 Uhr

es bleibt

leider festzustellen ... das niveau der kommentare ... entspricht dem bretterzaun ... auf hausmeisterniveau ... wissen alles besser ... obwohl sie in der regel über keine nennenswerten kennntnisse dazu verfügen ....

8

schlawuki | 08.12.2021 12:25 Uhr

tiffy

tiffy ist wieder da!
yuhu, endlich wieder lustig und kreativ!
danke tiffy!
danke baunetz!

7

Bolesch | 08.12.2021 12:24 Uhr

Im Einklang mit der Natur

Internetauftritt Firma GEO-Alpinbau aus Imst:
"Im Einklang mit der Natur"

Vielleicht sollte hier nur demonstriert werden, dass man auch Sichtbeton kann?!

6

UndNu | 08.12.2021 10:33 Uhr

...

Ist dass der neue Trick? Alles soll so aussehen als ob es seit den 70ern schon da steht? ...dann muss muss man auch nichtmehr zwischen Sanierung und Neubau unterscheiden, praktisch....und noch eine Frage, kommt als nächstes wieder der Waschbeton an der Fassade in den Projekten?

5

mages | 08.12.2021 09:41 Uhr

BETONG

irgendwem ist hier irgendwas zu Kopf gestiegen, warum hat man das so gebaut? Weil man es kann? Freuen wir uns auf die bald nötige Betonsanierung des nutzlosen »Flugdachs« und des unzweifelhaft vom »großen Bruder« am Grand Canyon inspirierten Aussichtsbalkon...

4

50667 | 08.12.2021 06:48 Uhr

Fehlende Latten


DaWirdLeiderGarNichtsMehrGut

3

tiffys | 07.12.2021 19:52 Uhr

latten am zaun

ordentlich beton vor den hütten
i like bild 2 - holzhütten i like!

jetzt bleibt uns nur noch das ruhrgebiet - in die toskana kann man auch nicht mehr fahren - gestaltungswille architekten überall....

2

schlawuki | 07.12.2021 17:22 Uhr

kräutertee

ganz übel.
awg!
wie kann man denn so was in die landschaft positionieren?
habt ihr zuviel kräutertee geraucht?
awg?
mein lieblingsbild ist die nummer 6.
mit dem lattenzaun.
setzt euch.
schämt euch.
mundln.....

1

peter | 07.12.2021 16:42 Uhr

fotos?

wieso gibt es keine innenfotos zu sehen?
ist das gebäude überhaupt fertiggestellt?
man hätte sich etwas mehr informationen gewünscht - so bleiben zu viele fragen offen.

 
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