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14.09.2021

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Transluzente Polizeiarbeit

Service- und Logistikzentrum von Code Unique Architekten in Dresden


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Vor etwas mehr als zehn Jahren wurden die alten Kasernen an der Stauffenbergallee im Norden von Dresden zu einem neuen Polizeizentrum mit Bereitschaftspolizei, Autobahnpolizei und Polizeidirektion umgebaut. Ungefähr zeitgleich mit dem Abschluss der Bauarbeiten lobte der Freistaat Sachsen den Wettbewerb für einen zusätzlichen Komplex aus: Ein Service- und Logistikzentrum für die örtliche Bereitschaftspolizei. Den Auftrag für die hierfür vorgesehene Errichtung zweier Neubauten sowie Umbau und Sanierung des Bestandsgebäudes erhielt das Dresdner Büro Code Unique, das das Ensemble 2019 fertigstellte.

Bereits 2017 realisierten Schulz und Schulz Architekten auf dem Gelände eine sogenannte Raumschießanlage, und derzeit entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft, zwischen Neuländer Straße und der Autobahn A4, ein weiterer Neubau: Heinle, Wischer und Partner realisieren hier das Kriminaltechnische Institut der Polizei. Aber zurück zum Logistikzentrum.

Im Erdgeschoss des ertüchtigten Bestandgebäudes wurden eine Kfz-Werkstatt mit dazugehörigem Lager als auch die Büros der Objektverwaltung untergebracht. Darüber befinden sich Waffen- und Gerätewerkstätten. Die zwei riegelförmigen Neubauten daneben beherbergen die technische Kfz-Prüfstelle und die Informations- und Kommunikationstechnische Werkstatt, wobei die verschiedenen Funktionseinheiten voneinander getrennt und über separate Eingänge erschlossen werden.

In den Eingangsbereichen und Beratungsräumen setzten die Architekt*innen Klarverglasungen und massive Betonwände ein. Um eine optimale Tageslichtversorgung in den Werkstätten zu gewährleisten und die Nutzung nach außen hin kenntlich zu machen, sind die Fassaden aus transluzenten und gedämmten Gussglaspaneelen gefertigt. In den klar verglasten Büroräumen dagegen dienen die Paneele als Brise Soleil. „Mit ihrer homogenen, teils aufgefächerten, transluzenten Gebäudehülle bewahren [die Neubauten] angemessene Zurückhaltung gegenüber dem historischen Bestand und bilden gleichzeitig eine starke formale Eigenständigkeit“, so die Architekt*innen. (tp)

Fotos: Robert Gommlich


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