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23.04.2015

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Erster Preis für Böge Lindner K2

Schlussstein für Campus Westend in Frankfurt


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Die Architektur der Neubauten für die Goethe-Universität am Campus Westend in Frankfurt am Main steht seit Dienstag fest. Vor einem Jahr erst wurde ein Wettbewerb für einen Ersatzbau auf dem „IG Farben Campus“ durchgeführt. Nun entschied sich Mitte April das Preisgericht unter Vorsitz von Zvonko Turkali aus insgesamt 24 eingereichten Arbeiten für den Entwurf von BLK2 Böge Lindner K2 Architekten. Diese liefern mit ihrem Projekt „einen glaubwürdigen Schlussstein“ im Erscheinungsbild des Campus, so die Jury. Insgesamt wurden fünf Preise vergeben:


Nach der Fertigstellung sollen in den 70 Millionen teuren Neubau die sprach- und kulturwissenschaftlichen Fächer einziehen. Aber auch eine Bereichsbibliothek, eine Cafeteria sowie Verwaltungsräume des Studentenwerks, des Immobilienmanagements und des Hochschulrechenzentrums werden hier einziehen.

Unter dem Motto „Weiterbauen!“ entwickeln BLK2 Böge Lindner K2 Architekten ein Ensemble aus „vier kubischen, in Höhe und Breite verschiedenen Baukörpern“. Jedes Volumen steht dabei für einen Nutzungsbereich. Während die Blöcke mit der ruhigen, regelmäßigen Fassade dank des überwiegend verglasten und niedrigen Bibliotheksbereichs zur Hansaallee hin ein offenes Bild darstellen, wirkt die Gebäudegruppe zur Rostocker Straße geschlossener.

Mit unterschiedlichen Höhen arbeiten auch Staab, Atelier 30 und Max Dudler. Letzterer spricht bei seinem Entwurf von einem Zusammenspiel aus „Positiv- und Negativvolumen“, welche durch Einschnitte in die Gebäudemasse erkennbar sind. Gern wird sich bei den Entwürfen auch des Motivs eines verbindenden Sockelbereichs bedient.


Zum Thema:

Mehr über Wettbewerbe in der Baunetzwoche#400 „Competition“


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Kommentare

4

der dude | 23.04.2015 16:41 Uhr

horizontaler Staab

Also ich finde die Gewinnerfassade auch recht furchtbar. Staabs Betonung der Horizontalen macht mich aber auch nicht glücklich und passt meiner Meiniung nach nicht ganz so recht an den Ort.

Mein Favorit wäre Atelier 30, wobei ich auch verstehen kann, dass es der ein oder andere ein wenig zu monotoin findet.

der dude

3

Mario Mertens | 23.04.2015 16:24 Uhr

Aua

Wieder die innovativen neuen Fassaden...kein Student kommt damit durch, aber hauptsache der Städtebau ist gut gelöst, dann kann es auch wieder die 08/15 steinerne Deutsche Fassade sein. Berlin, München, Frankfurt...die Klötze stehen so überall.

2

DasHolzspatel | 23.04.2015 16:12 Uhr

Eine Fassade aus dem Ikea

Ich wünsch mir zum ersten mal ein Dudler...
(irgendwas läuft falsch)
Wenn der Entwurf von BLK2 realisiert wird wünsch man sich das ihnen, diese grusellige Ikea-Katalog Fassade, verboten wird.
Die Fassaden von Platz 3 und 4 sind leider auch eher passgenau und pünktlich. Einfach nur nein.

Zurück ins Studium. Seminar: Fassaden zeichen mit Copy Paste und Gestaltungsanspruch.

1

Exilhesse | 23.04.2015 15:56 Uhr

Fehler

Auch Frankfurt macht mal Fehler. Die Fassade des Gewinners ist doch furchtbar. Staab liefern definitiv die bessere Lösung. Dudler scheint irgendwie keine Lust gehabt zu haben.

 
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1. Preis: BLK2 Böge Lindner K2 Architekten

1. Preis: BLK2 Böge Lindner K2 Architekten

2. Preis: Staab

2. Preis: Staab

3. Preis: Atelier 30

3. Preis: Atelier 30

4. Preis: harris + kurrle

4. Preis: harris + kurrle

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