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14.04.2014

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Doppelte Haut

Rathaus in Bagnolet bei Paris


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Die Gemeinde Bagnolet grenzt östlich an das Pariser Stadtgebiet und ist, wie alle Orte in der Banlieue, politisch selbständig. Kürzlich wurde der aufwändige Neubau für das Rathaus von Bagnolet eröffnet, der nur wenige hundert Meter von der Ringautobahn Boulevard Périphérique entfernt ist, die die Pariser Stadtgrenze bildet.

Der Pariser Architekt Jean-Pierre Lott hatte bei dem Entwurf das Ziel, das historische Rathaus einzubeziehen und den Neubau daran anzubinden. Dieser sollte sich maßstäblich in die Substanz einfügen und gleichzeitig den Stadtraum neu ordnen. Eine Fußgängerzone sollte benachbarte Läden und ein Kino anbinden und das öffentliche Leben weiterentwickeln. Der Vorschlag des Architekten war, eine „Skulptur“ aus auskragenden Volumina zu installieren, die sich am Maßstab des neoklassizistischen Altbaus orientiert.

Auf der Straßenseite ist die Fassade der Büros durch eine „doppelte Haut“ aus Edelstahl-Gewebe vor Blicken und Sonneneinstrahlung geschützt. An der Fassade führen auch außenliegende Fluchtwege in Form von Metallbrücken entlang, die von der Feuerwehr gefordert worden waren. Auskragende Balkons sind mit Edelstahlplatten verkleidet.

Patiohöfe entlang einer Gebäudeseite an der Stelle einer aufgelassenen Straße erfreuen den Blick der Nutzer und Nachbarn. Im Inneren des Gebäudes befindet sich ein großes, skulptural ausgebildetes Atrium, das von jedem Geschoss aus sichtbar ist und dem Rathaus ein Gefühl von Einheit und Gemeinschaft geben soll. Am Eingang des Gebäudes begrüßt eine große Lobby den Besucher. Hier können sich Menschen treffen und es gibt die Möglichkeit, Ausstellungen zu zeigen. Die weiteren Einrichtungen mit Besucherverkehr befinden sich in den ersten beiden Obergeschossen.

Fotos: Luc Boegly/Mairie de Bagnolet


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Kommentare

3

auch ein | 16.04.2014 09:47 Uhr

architekt

das alte rathaus einbinden?

das ging irgendwie dabeben....

hat der architekt bischen richard meier und frank gehry mischen wollen?

voll daneben gegangen

2

Nano | 15.04.2014 12:34 Uhr

erstlingswerk?

sehe ich ähnlich.... too much! zwar alles ganz schön ausgearbeitet, aber zu viele verschiedene stile, formen und materialien... dadurch wirkt es leider ein bisschen aufgebauscht und tatsächlich ein bisschen zu hoch gegriffen, schade!

1

diplingfachrichtungarchitektur | 14.04.2014 20:21 Uhr

ich denke...

ein bissl zu viele Themen für ein Gebäude, einen Standort, eine Stadt, einen Architekten und ein Baunetz!

p.s. Vielleicht weiß der Architekt auch das er nie wieder Bauen wird und hat seine gesamte kreative Schaffenskraft + Energie in diese eier-legende-woll-milch-sau gesteckt...who knows!

 
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