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03.06.2015

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Dach mit Löchern

Pläne für DFB-Akademie von kadawittfeld in Frankfurt


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Sport und Spiele – kadawittfeldarchitektur bleiben da mit ihren neuesten Projekten weiterhin im Rennen. Vor einigen Jahren stellten die Architekten die Adidas-Zentrale in Herzogenaurach fertig, vor kurzem erst die neue Tribüne für das Dressurstadion in Aachen. Diesen Montag gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bekannt, dass das Aachener Büro als Sieger des internationalen Wettbewerbs für das Frankfurter Prestigeprojekt der DFB-Akademie gekürt wurde. Den Entwurf erarbeiteten die Architekten gemeinsam mit greenbox Landschaftsarchitekten.

Das vorgesehene Areal an der Frankfurter Kennedyallee ist ursprünglich dem Pferdesport, nicht dem Fußball, gewidmet. Eine Galopprennbahn aus dem 19. Jahrhundert, nach dem Vorbild des Pariser Hippodrome de Vincennes erbaut, soll nun der „Fußballresidenz“ der DFB-Akademie weichen. Das hat die Stadt Frankfurt beschlossen. Kurzerhand sammelte die Bürgerinitiative Pro Rennbahn über 13.000 Unterschriften und hofft nun ihrerseits beim kommenden Bürgerentscheid am 21. Juni 2015 auf den Erhalt der Anlage.

Den Querelen steht der DFB-Präsident gelassen gegenüber, schließlich gehe es ihm um die „Zukunft des deutschen Fußballs“. Zudem hätten die Bürger nun mit dem Wettbewerbsergebnis ein positives Bild davon, was sie erwartet: ein Komplex aus flachen, offen gestalteten Gebäuden unter einem Dach, mit einer „einladenden, fast familiären Atmosphäre“, so die Jury. Die „gute Außenwirkung in den öffentlichen Raum“ sei lobenswert. Aus 213 Einreichungen, die sich in der ersten Wettbewerbsrunde auf 30 reduzierten und in der zweiten auf zehn, hat die Jury den Entwurf von Klaus Kada und Gerhard Wittfeld einstimmig gewählt.

Die Anlage der DFB-Akademie wird aus folgenden Abteilungen bestehen: Akademie, DFB-Zentrale, Logistikräumen, einer Fußballhalle sowie dem sogenannten Sportboulevard als Verbindungsachse. Sportfelder unterschiedlicher Größe integrieren die Architekten zwischen den Bauvolumen. Doch auch den Bürgern soll es in der Parkanlage rundherum an Freizeitmöglichkeiten nicht mangeln. Und das alles vereinigende Dach symbolisiert auch die Aussage der Jury: „Der Sport ist im Gebäude fast allgegenwärtig.“ (pg)


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Zum Thema:

www.dfb.de


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