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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Mecanoo_gewinnen_Wettbewerb_in_Shenzhen_771306.html

12.05.2009

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Mega-Longgang

Mecanoo gewinnen Wettbewerb in Shenzhen


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Shenzhen ist eine moderne Metropole, die fast genauso schnell wächst wie Shanghai. Im Nordosten der Stadt, im Bezirk Longgang, soll ein neues Stadtzentrum geplant werden. Vor kurzem wurde bekannt, dass das internationale Wettbewerbsverfahren für die Masterplanung des neuen Zentrums das niederländische Büro Mecanoo Architecten (Delft) gewonnen hat.

Die Architektem haben einen Masterplan für 8.000 neue Wohnungen, einer Shoppingmeile von rund 400.000 Quadratmetern, einem Einkaufszentrum mit einer Größe von 100.000 Quadratmetern, mehreren Hotels, Büros, zwei Schulgebäuden und einem Kindergarten geplant. Zwei Boulevards bilden die Grenze der Mega-Struktur und sind gleichzeitig die wichtigsten wirtschaftlichen Arterien des Gebiets. Der Masterplan wird als Grundvoraussetzung für die Dynamik des neuen Stadtzentrums gesehen.


Kommentare

9

Patrick | 09.08.2009 15:10 Uhr

Zitate als Hülsen

Dass es sich um Massenstudien handelt, wird dann besonders deutlich, wenn man in der dargestellten Architektur Anleihen an van den Broek & Bakema's Biblothek der TU Delft aus den 70ern und an OMAs Konigin Julianaplein erkennt... Macanoo würden kaum so direkt zitieren, wenn wirklich die Architektur gemeint ist...

8

Jörg Kempf | 15.05.2009 13:59 Uhr

Außenwirkung

Werter "solong"...Machen Sie sich mal keinen Kopf um meine Außenwirkung. Wenn ich das Gefühl hätte, ich müsste mich für meine Äußerungen schämen, würde ich mir vielleicht einfach auch ein Alias geben. Außerdem lamentiere ich nicht, sondern stelle lediglich fest, dass die bisherigen Kommentare hier expressis verbis die Architektur des Masterplanes besprechen/kritisieren (Sie eingeschlossen: "gepixelte Formfragmente - Trabantenstadtarchitecture") und dabei offenbar ignorieren, dass es sich hier um ein städtebauliches Massenmodell handelt, dem man - der Grafik halber, als Chiffre - eine Oberflächentextur gegeben hat. Eine in der Architekturdarstellung völlig legitime und gängige Vorgehensweise - Sie sollten es wissen, wo Sie doch Architekt sind, der nach eigener Aussage "mehr als nur ein paar mittelmäßige Wohnbauten" geplant hat. Wenn man sich dann mit dem Thema notwendiger Stadterweiterungen und Massenwohnungsbau im 21. Jahrhundert beschäftigt (angesichts von inzwischen 3 Milliarden Stadtbewohnern auf dem Planeten und eines - gerade in China - riesigen Modernisierungsdruckes), dann wird wohl die Frage erlaubt sein, ob es sinnvoll ist, chinesische Lebenswirklichkeiten, kulturelle Unterschiede und Erfahrungen, Wohnansprüche etc. mit den privaten (und zum Teil hoffnungslos romantischen) eurozentrischen Maßstäben zu beurteilen und zu richten - zumal wenn man lediglich drei Bildchen gesehen hat und sonst garnichts weiter über den Ort und die konkreten Vorgaben der chinesischen Auslober weiß. Dann bleiben Äußerungen wie - "der entwurf für ein soziales disaster" - mit Verlaub - bestenfalls wohlfeiles kulturimperialistisches Geschwätz, dass man aber leider von so vielen namenlosen China- und Architekturexperten hier reichlich (zu beinahe jedem vorgestellten Projekt dort) zu lesen bekommt.

7

solong | 14.05.2009 13:08 Uhr

jörg kempf - ist jetzt gut

herr kempf es wäre wohl im interesse ihrer eigenen aussenwirkung nicht über "angebliche kollegen und deren geblöke" zu lamentieren - es hat hier auch niemand behauptet die chinesen wären zu d.... - und seit wann beginnt gute architektur nicht mit der städtebaulichen lösung ???!!!

6

jfu | 14.05.2009 08:41 Uhr

???

der entwurf für ein soziales disaster....

5

Jörg Kempf | 13.05.2009 13:45 Uhr

Städtebau

...dass es sich hierbei um das Massenmodell eines städtebaulichen Masterplans (Darstellung von Art und Maß der Nutzung, Erschließung, Funktionszuordnung, Zonierung etc.) und eben nicht um Architektur handelt, ist den versammelten Kritikern hoffentlich aufgefallen?!
Eine sachliche Beurteilung ohne präzise Kenntnis der von den chinesischen Auslobern aufgestellten Anforderungen ist praktisch nicht möglich. Das ganze Geblöke hier bleibt somit letztlich heiße Luft.
(Aber wenn man den angeblichen Kollegen hier zum Thema China so zuhört, dann erfährt man sowieso nur meistens, dass die Chinesen offensichtlich zu doof sind und einfach nicht kapieren, wie man gute Architektur/guten Städtebau (nach europäischem Vorbild) macht.)

4

solong | 13.05.2009 08:10 Uhr

was soll das

was soll das - gepixelte Formfragmente - Trabantenstadtarchitecture as it best ????

3

Peking-Mensch | 13.05.2009 06:33 Uhr

Deep Ground

Ich vermute, dass Mecanoo's Entwurf auf dem avantgardistischen Masterplan von GroundLab/Plasma Studio basiert - siehe Baunetzmeldung:

http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Europaeer_gewinnen_Wettbewerb_im_Perlflussdelta_in_China_192802.html

Und was ist aus dem "relationalen staedtebaulichen Entwurfsmodell" aus dem "Umfeld der AA" geworden? Shopping Malls und rechteckige Kloetze! Nix mit "Deep Ground" oder "Landscape Urbanism"...

2

Peking-Mensch | 13.05.2009 05:35 Uhr

Raum

Architektonisch mag man das ja interessant finden, aber staedtebaulich? Es scheint wenig mehr als eine Anhaeufung von grossen Baukoerpern zu sein. Shenzhen ist eine Stadt mit angenehmen Klima. Da kann man sich das ganze Jahr im Freien aufhalten - auf einem schoenen Platz, in einem huebschen Pocket-Park, einer offenen fussgaengerfreundlichen Einkaufsstrasse. Warum muss man das alles in riesige klimatisierte Shopping Malls reinstopfen? Apropos klimatisiert: Hat der Entwurf irgendwelche oekologischen Pluspunkte? Oder kommts den Damen und Herren Stararchitekten wie immer nur auf die aeussere Form an?

1

AKNDS | 12.05.2009 18:32 Uhr

star trek

das 21. Jahrhundert hat wirklich begonnen...

 
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