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26.07.2010

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Swiss Church in London

Kirchenumbau von Christ und Gantenbein


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Für die Schweizer Christen im Londoner Exil gibt es seit 1855 in Covent Garden eine „Swiss Church“. Das unter Denkmalschutz stehende Kirchengebäude war damals  von dem Schweizer Architekten George Vulliamy erbaut worden und bedurfte inzwischen einer dringenden Renovierung. In einjähriger Bauzeit ist die Kirche bis April 2010 durch die Schweizer Architekten Christ & Gantenbein umgebaut und renoviert worden.

Um das Gebäude den heutigen Bedürfnissen der Gemeinde anzupassen, wurde die in den 1950er Jahren erweiterte Galerie rückgebaut, an der Stirnseite wurden zwei Ebenen über dem Eingang zur Endell Street eingefügt. Damit hat die Kirchenhalle ihre ursprüngliche, elegante Proportion zurückerhalten und 90 Quadratmeter zusätzliche Fläche gewonnen.
 
Die neu eingefügte Raumstruktur gleicht einem „Haus im Haus“, dessen Ebenen übereinander geschichtet sind. Hier befinden sich die Büros und Räumlichkeiten für Gemeindeanlässe sowie die Galerie für die Orgel. Eine paravantähnliche, vertikal gefaltete Holzrahmenfassade mit transluzenten und verspiegelten Gläsern spannt sich zwischen die Seitenwände.
Die eingefügte Struktur interpretiert den Rhythmus der Bögen des Tonnengewölbes neu und steht im Kontrast zu dem klassizistischen Innenraum des 19. Jahrhunderts. Zudem ermöglicht die innere Fassade die akustische Trennung zwischen der sakralen Halle und den Funktionsräumen und erlaubt so eine gleichzeitige, unabhängige Nutzung aller Bereiche.
 
Das Innere der Kirche ist mit weiß lasiertem Beton und weiß pigmentierten, geölten Holzelementen in unterschiedlichen Weißtönen gehalten und verstärkt somit den Eindruck von sich scheinbar auflösenden Strukturen, so die Architekten.


 
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