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08.12.2020

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Deutscher Nachhaltigkeitspreis Architektur

Kaden + Lager und Partner und Partner gewinnen


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Letztes Jahr war nur Bjarke Ingels per Video zugeschaltet, in diesem Jahr praktisch alle – so kann es gehen im Corona-Jahr. Aber zumindest der Klimabilanz des Deutschen Nachhaltigkeitspreises mag die Hybrid-Ausgabe der Preisverleihung nicht geschadet haben. Der Trend zu britischer Popmusik hielt übrigens trotzdem an: Nach Mick Hucknall 2019 bekam in diesem Jahr Elton John einen Ehrenpreis für sein Engagement gegen HIV/Aids. Unter den vielen Ausgezeichneten waren unter anderem auch Ugur Sahin und Özlem Türeci für ihren Corona-Impfstoff.

Im Bereich Architektur wurde das Heilbronner SKAIO-Holzhochhaus von Kaden + Lager prämiert. Das Projekt habe den Blick fürs Machbare geschärft, heißt es in der Jury-Begründung. Finalisten waren außerdem der Wohnungsbau Walden 48 der Arbeitsgemeinschaft Scharabi Architekten und Architekturbüro Anne Raupach sowie das Umnutzungsvorhaben Unique von Hauser + Luft Architekten. In der neuen Kategorie Design wurde noch ein weiterer Preis an ein Holzbau-Vorhaben vergeben. Der ging an den Woodscraper von Partner und Partner Architekten.

Die Preise im Bereich Architektur wurden wie in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen gekürt, deren Vorjury aus einer Architektin und neun Architekten bestand. Die „Transformation im Bausektor“, die mit dem Preis gefördert werden soll, lässt hier offensichtlich noch ein wenig auf sich warten. In der Hauptjury des Preises, die auf Grundlage der brancheninternen Vorauswahl in allen Disziplinen die Sieger*innen wählt, war der Frauenanteil mit 40 Prozent aber zumindest etwas ausgeglichener.

Bereits vor einigen Monaten wurde außerdem der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden vergeben. Prämierungen gingen an Kiel als Großstadt, Buxtehude in der Kategorie „mittlere Größe“ und Eltville am Rhein als Kleinstadt. Der Landkreis Karlsruhe und die Stadt Brusque in Brasilien sowie Landau in der Pfalz und der Distrikt Ruhango in Ruanda erhielten außerdem noch jeweils ein Preis für ihre kommunalen Partnerschaften. (sb)


Kommentare

3

staubmeier | 09.12.2020 17:57 Uhr

wie recht der gerhard hat.

ist es nicht dann auch schon besonders nachhaltig,
wenn man nichts mehr weglassen kann?

ich sehe hier nur fotos von objekten, wo zuviel unnützes zeugs verbaut wurde.

-less is beautiful and lasting-

2

Gerhard | 09.12.2020 11:31 Uhr

Standart

Jaja, Gratualation.
Ich persönlich kann diesen anonymen Lochfassadenhäusern nix abgewinnen.
Man rühmt sich den Umgang mit Holz zu beherrschen, schreibt es sich auf die Segel und spürt aber an keiner Stelle den tatsächlichen Umgang mit dem Material. Keine Fügung, keine Tektonik, keine Atmosphäre.
Die Ergebnisse sind schlichte, austauschbare Monotonie ohne Aussagekraft. Könnte alles auch Ziegel oder Beton oder was weiss ich sein...
Ein Blick über die Grenzen zeigt wie es auch anders geht...

1

Nils | 09.12.2020 10:17 Uhr

Gratulation

Herzlichen Glückwunsch!!!

 
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Sieger Architektur: SKAIO in Heilbronn von Kaden + Lager, Foto: Bernd Borchardt

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Das SKAIO-Hochhaus entstand in Bauherrenschaft der Stadtsiedlung Heilbronn. Foto: Tobias D. Kern

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Finalist Architektur: Umnutzungspronekt UNIQUE in Saarbrücken von Hauser + Luft Architekten im Auftrag der Unique SB Entwicklung, Foto: Iris Maria Maurer

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Finalist Architektur: Walden 48 in Berlin von Scharabi Architekten in Arbeitsgemeinschaft mit Anne Raupach.,Foto: Jan Bitter

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