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11.11.2009

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Identität durch Leichtigkeit

Kadawittfeld gewinnen Wettbewerb in Köln


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Die einzige reine Sportuniversität Europas ist die Deutsche Sporthochschule (DSHS) in Köln-Müngersdorf. Mit 5.300 Sportstudenten an 19 wissenschaftlichen Instituten ist sie außerdem die größte Sporthochschule der Welt. Im Rahmen der Hochschulstandort-Entwicklungsplanung soll ein Neubau für die natur- und gesundheitswissenschaftlichen Institute am Carl-Diem-Weg, gegenüber des Hauptgebäudes, entstehen. Am Rande des Kölner Sportparks sollen auf 7.900 Quadratmetern aber nicht nur Labore und Studieneinrichtungen nach neuestem Stand geboten werden, das Gebäude soll darüber hinaus auch ein identitätsstiftendes Zeichen für die Institution werden.

Dazu wurde ein beschränkter Wettbewerb mit 24 Teilnehmern ausgelobt, dessen Ergebnis nun vom Verfahrensbetreuer FSW (Düsseldorf) bekannt gegeben wurde. Die Jury um ihren Vorsitzenden Carl Fingerhuth (Zürich) hat diese drei Preise vergeben:

1. Preis (55.000 Euro): Kadawittfeld Architektur (Aachen)
2. Preis (33.000 Euro): DFZ Dinse Fest Zurl Architekten (Hamburg)
3. Preis (22.000 Euro): Behnisch Architekten (Stuttgart)

Zwei Anerkennungen (je 12.500 Euro) gingen an h4a Gessert Randecker Legner Architekten (Stuttgart) und Staab Architekten (Berlin).

Aus der Beurteilung des Erstplatzierten: „Der Entwurf überzeugt städtebaulich und architektonisch durch seine (Baukörper-) Konstellation. Der skulpturale Körper bezieht seine Breite aus den städtebaulichen Maßen des benachbarten Hochhauses und begleitet mit seinem oberen Körper die Straße ‚Am Sportpark Müngersdorf‘ parallel, während sich der untere Baukörper am Olympiaweg der Linie des Radstadions anpasst.
Durch diese Geste öffnet sich das neue Gebäude in sinnvoller Weise zum Campus und schafft gleichzeitig im Eingangsbereich einen überdachten Platz. Das neue Bauwerk verkörpert den Sport insgesamt in seinem Erscheinungsbild durch Dynamik, Leichtigkeit und Eleganz. Dies schafft Identität. Dabei gewährleistet der klar strukturierte Grundriss sowohl die anfangs geplante Belegung als auch künftige Flexibilität in der Nutzung.“


Insgesamt darf der Bau nicht mehr als 20 Millionen Euro kosten. Bis 2012 soll er fertig gestellt sein. Also: Auf die Plätze – fertig – los.


Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten bis 14. November 2009, Mo-Fr 10-16 Uhr, Sa 10-14 Uhr
Ort: Deutsche Sporthochschule Köln, Institutsgebäude II, Hollmann-Forum, Am Sportpark Müngersdorf 6, 50933 Köln


Kommentare

1

i911 | 11.11.2009 16:53 Uhr

kadawittfeld

Auf den ersten Blick scheint das Ergebnis eine Studie zu sein, der die Verwendung guter Labels wichtiger ist, als eine gute Organisationsstruktur. Wenn sehr gute Labels in einer schlechten Struktur verwendet werden, kann dies ebenfalls verhängnisvoll sein. Eine wirklich gute und verständliche Architektur kann nur durch eine Berücksichtigung beider Aspekte gewährleistet werden. Häufig sei es leicht möglich, eine kombinierte Untersuchung von beiden Aspekten innerhalb eines Benutzungstests durchzuführen. Somit sollten die zusätzlichen Kosten relativ gering ausfallen und durch die Vorteile einer guten Architektur ausgeglichen werden.

 
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