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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Institut_in_Eberswalde_fertig_gestellt_3955315.html

07.07.2014

Voll Holz

Institut in Eberswalde fertig gestellt


Ein Holzkubus für die Holzforschung: Über ein Jahr, nachdem das Richtfest gefeiert wurde, ist nun das Institutsgebäude für Holzforschung und Bodenkunde der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde um einen Anbau größer geworden. Das Berliner Büro AVP Abelmann Vielein Pock setzte den viergeschossigen Anbau an die Stelle einer abgebrochenen Maschinenhalle in direktem Anschluss an das von ihnen sanierte Hauptgebäude aus dem Jahr 1930.

In der Nachbarschaft zur Bibliothek und zum Seminargebäude von Herzog & de Meuron angesiedelt, soll auch der Neubau die Idee der Neuausrichtung des Hochschulcampus weiterführen und gemeinsam mit diesem eine neue stadträumliche Einheit bilden: „Er setzt die Gebäudeflucht fort und bildet mit seinem schlichten kubischen Baukörper einerseits eine Fortsetzung des Hauptgebäudes mit modernen Mitteln, andererseits lässt er das Hauptgebäude in seiner Kubatur und Symmetrie weiterhin erkennbar“.

Im Inneren des Neubaus befinden sich im Erdgeschoss ein Multifunktionsraum mit Seminar- und Veranstaltungssälen sowie Hörsäle und Büroräume für Lehrende in den Obergeschossen. Die konsequente und beinahe durchgehende Verwendung von Holz lässt sich an Massivwänden, Deckenträgern, Trennwänden und Akustikdecken ablesen, die allesamt aus dem nachwachsenden Material gebaut sind.

Die Fassade lässt zunächst den Eindruck entstehen, als sei sie mit Ziegelsteinen verkleidet, was sich als passende Antwort auf das Nachbargebäude von Herzog & de Meuron auch anböte, doch tatsächlich ist auch sie aus Holzschindeln. Die unterschiedlich großen Lochfenster verleihen dem ansonsten statischen Kubus Spannung. Insgesamt: 100 Prozent Holz für die Holzforschung.


Zum Thema:

Renaissance des Holzbaus? Mehr dazu in der Baunetzwoche#353 Holz: Tradition, Konstruktion und Wahnsinn


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Zu den Baunetz Architekten:

Abelmann Vielain Pock Architekten


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