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18.09.2007

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Hörsaal der Technischen Fachhochschule in Wildau eingeweiht


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Am 11. September 2007 wurde an der Technischen Hochschule in Wildau (Brandenburg) das Hörsaal- und Laborgebäude „Halle 14“ durch eine feierliche Übergabe eingeweiht. Die Planung zum Umbau der ehemaligen Montagehalle stammt vom Berliner Büro Anderhalten Architekten.

Die Halle 14 stammt aus den Jahren zwischen 1902 und 1910 und diente als Produktionshalle der Schwartzkopffwerke. Nach Stilllegung der Lokomotivproduktion wurden auf dem Betriebsgelände bis in die 90er Jahre Schwermaschinen produziert.

Der Hallenraum mit einer Grundfläche von mehr als 4.000 Quadratmetern ist im Zuge der Umbaumaßnahmen zu einem Hörsaal mit 300 Plätzen, Seminarräume, Labore und Büros umgestalten worden. Die Architekten haben die neuen Raumvolumina unabhängig von der historischen Konstruktion in die leere Halle eingestellt. Damit auch künftig der Raumeindruck der Werkhalle dominiert, sind vorwiegend transparente Hüllflächen an den Einbauten realisiert worden. Intendiert war der „spannungsvolle Kontrast zwischen den hochinstallierten Forschungslaboren und der ruppigen Mauerwerkshülle“.

Im Vordergrund des Entwurfkonzeptes stand die Dokumentation der verschiedenen Nutzungen, nicht die Restaurierung des Bestandes. Dementsprechend wurde die historische Bausubstanz nur soweit konstruktiv erforderlich saniert. Außerdem erhalten blieben die bestehenden Veränderungen der Fassadenöffnungen, sie zeichnen sich neben neuen Öffnungen als Eingriffe in die gründerzeitliche Fassadenstruktur weiterhin ab.

Deutliches Zeichen der Nutzungsänderung ist das vorgestellte Eingangsbauwerk. Als raumhoch verglaster Betonkubus markiert es den Haupteingang und lässt einen freien Durchblick in den dahinter liegenden Hörsaal.

Entsprechend der unterschiedlichen Firsthöhen beider Hallenteile sind die Einbauten zwei- bzw. dreigeschossig ausgeführt. Den Auftakt der inneren Struktur bildet der über drei Geschosse reichende Hörsaal. Die tragende Konstruktion der Einbauten besteht aus Stahlbeton, Wand- und Deckenplatten bleiben betonsichtig. Die neuen inneren Fassaden mit vorgefertigten, flächenbündigen Stahl-/Glaselementen sollen auf die industrielle Vornutzung des Standortes verweisen.


 
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