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27.01.2014

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Gehry am Alex

Hochhauswettbewerb in Berlin entschieden


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Zwanzig Jahre lang ist kein einziges Hochhaus aus Hans Kollhoffs Masterplan für den Berliner Alexanderplatz realisiert worden. Just zu dem Zeitpunkt, an dem dieser Plan generell in Frage gestellt wird, kommt nun der Vorstoß eines amerikanischen Investors: Er will auf dem so genannten Baufeld D4 neben dem Einzelhandelsgebäude „Die Mitte“ ein 150 Meter hohes Wohnhochhaus mit 300 Eigentumswohnungen errichten. Dazu wurde ein zweistufiger Wettbewerb unter neun Büros durchgeführt, von denen neben den Preisträgern auch Ingenhoven zur Überarbeitung gebeten wurde. Die Jury unter Vorsitz von Peter P. Schweger kürte aus den Finalisten diese Rangfolge:






Teilnehmer der ersten Runde waren außerdem David Adjaye, Architectonica, BE Berlin, David Chipperfield und Hans Kollhoff.

Der Investor stellte die Entwürfe heute vor und teilte mit, dass der Gewinnerentwurf der Architekten Gehry Partners die Jury mit seinem skulpturalen Erscheinungsbild, das durch die Rotation von Kuben auf viele Punkte der Stadt Bezug nimmt, insbesondere auf die angrenzende Karl-Marx-Allee, überzeugt habe. Durch seine außergewöhnliche Form entwickele das Gebäude an diesem Standort eine ganz neue Architektursprache. Darüber hinaus zeigte sich das Preisgericht „von dem harmonischen Fassadenbild und dem mineralischen Material des entworfenen Gebäudes begeistert“. Die Jury sei zu dem Schluss gekommen, dass die Entwicklung eines Hochhauses mit Wohnqualität an diesem zentralen Ort durch Gehry Partners in besonders überzeugender Weise gelöst worden sei.

Weiter zitiert der Investor die Berliner Senatsbaudirektorin Regula Lüscher: „Der Entwurf von Gehry hat einerseits eine ausdrucksstarke Form und eine für diesen Standort ungewöhnlich exzentrische, neuartige Formensprache. Und doch strahlt seine Fassade eine angenehme Ruhe aus. Zudem fügt sich der Entwurf gut in seine Umgebung ein und vermittelt am besten den Aspekt des großstädtischen Wohnens.“

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten: noch bis zum 12. Februar 2014
Ort: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin



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Kommentare

54

Stimme des Volkes | 31.01.2014 02:05 Uhr

Homo Oeconomicus

Es ist SCHLIMM das Prinzip der Wegwerfgesellschaft auf die Architektur zu übertragen. Das ist NICHT zeitgenössisch... Und hat sich nicht einzumischen in eine Disziplin der Schönheit, die >eigentlich< nichts mit Ökonomie zu schaffen hat.

Und genau das passiert... nuff said.

53

Volkes Stimme | 30.01.2014 15:36 Uhr

@ Lars - Volksentscheid

Sorry...aber

Noch leben wir in einem freien Land, in dem freie Bürger/Bauherren grundsätzlich frei darüber entscheiden können und können sollen, wie und mit wem sie bauen.

Würden Sie denn wollen, dass die Bewohner einer Einfamilienhaussiedlung Ihnen in die Planung Ihres Eigenheimes reinreden....? Die sind doch imZweifel von Ihrem schlechten Geschmack genauso betroffen.

Und warum nur bei der Architektur?..Warum nicht gleich über alles, was im öffentlichen Stadtraum zu sehen ist, abstimmen lassen...(Der neue Mercedes designed by Hinz and Kunz?)...Oder die neue Kollektion von H&M by Lagerfeld and the people of Berlin?

Man mag ja manche Architektur "irgendwie blöd" finden, aber es bricht wohl keinem ein Zacken aus der Krone, wenn er diese schlimmstenfalls "aushält", wenn sie ihm nicht gefällt.

Anzunehmen, "Volkes Stimme" wüsste besser, was für alle gut und "richtig" ist, hat doch nichts mit Demokratie zu, sondern höchstens ochlokratisch.

Mir z.B. "stinkt" die Berliner Feinstaubabluft mehr als ein missratener Architekturentwurf.
Und gegen erstere könnte man politisch und gesellschaftlich wirklich etwas tun ohne gleich die über Jahrhunderte mühsam erkämpften individuellen Freiheitsrechte einzuschränken.

Please get your priorities straight!

52

Lars | 30.01.2014 12:18 Uhr

Volksentscheid bitte!!!

Warum darf der Bürger nicht entscheiden, was gebaut werden soll? Er muss jeden Tag auf den Turm schauen und ein "elitärer" Teil auch darin arbeiten. Mit einem Volksentscheid würde der Palast der Republik noch stehen oder zumindest kein Stadtschloss gebaut werden, meine Vermutung... Ich habe den Verdacht dass der sozialistischen Architektur im Umfeld des Alex etwas entgegengesetzt werden soll. Es geht häufig nur noch um politische und wirtschaftliche Interessen bei Neubauten im Allgemeinen. Schade, einen Volksentscheid würde ich akzeptieren...

51

kuk | 29.01.2014 17:00 Uhr

¡J!

Der bei weitem beste Entwurf hat gesiegt. Das lag auch an den ausgesprochen schlechten Arbeiten der Konkurrenz. Die Grundrisse sind in der Tat aufschlussreich, die Entwurfsbegründungen ebenfalls.
Erstaunlich mit anzusehen, wie der Kollhoff'sche Städtebau Libeskind'sch umgesetzt wird.

50

Hans_Dampf | 29.01.2014 14:09 Uhr

Gehry

49: Gehry gibts doch schon längst in Berlin.

Und zu den Entwürfen fällt mir wirklich nicht viel ein.
Offensichtlich ist nur noch eine Mischung aus Trademark und wirtschaftlichen Interessen von Investoren in der Architektur heute möglich.
Dabei bleibt irgendwie der Städtebau völlig liegen.

Zum jetzigen Alex passt dieser Würfelhusten vielleicht ganz gut, aber ich dachte der Platz sollte schöner werden?

49

Ha! | 29.01.2014 11:28 Uhr

Berlin

Ich bin kein Gehry-Fan, aber ich muss schon sagen, dass die Vorstellung, dass in Berlin jetzt Schweissausbrüche unter schwarzen Rollkragenpullovern und Hornbrillen ausbrechen mir Heiterkeit verschafft. Gehry! in Berlin! In einer Stadt die Architektur so ernst nimmt und wo das falsche Steindetail tiefernste Hysterieanfälle auslößt! GEHRY! IN BERLIN! IN EINEM MASTERPLAN VON KOLLHOFF (Kollhoff!) Liebe Berliner. Seht das als ein kulturelle Übung an! Ich würde alles geben, um das Gesicht vom strengen Hans bei der Bekanntgabe des Resultats gesehen zu haben.

48

Pulver6 | 29.01.2014 01:40 Uhr

Nimm drei

Ich wuerde alle drei Entwuerfe bauen am Alex, denn als Ensemble wuerden sie richtig gut wirken. Nur Gehry ist nun einmal der Beste an dieser praegnanten Stelle am Ende der Karl Marx Allee. Die anderen beiden Gebaeude waeren hervorragende Begleitbauten zu dieser Landmark. Also hoffentlich bleibt Gehry nicht lange der Einzige, dann wir man schon sehen, dass es passt.

47

Ulle | 28.01.2014 20:12 Uhr

quod erat demonstrandum

Alle drei Entwürfe beweisen mal wieder: Es gibt KEINE moderne Architektur in Deutschland!

46

Murex | 28.01.2014 14:59 Uhr

Darstellung

Ich mein, vom spannungsvollem Bildaufbau sind alle drei Kandidaten weit entfernt, aber die Simulation des Erstplatzierten ist wirklich schlecht gemacht.

Wie so häufig, wenn in Deutschland "Hoch"häuser gebaut werden, stimmen die Proportionen nicht, das trifft auch für alle drei Beiträge zu.

Insofern ist die Entscheidung der Jury wohl als Wahl des geringsten Übels zu verstehen. Ob so oder so sei dahin gestellt.

45

d.teil | 28.01.2014 14:18 Uhr

proportion!

mein grösstes Problem stellt die Proportion des Hochhauses dar. es sieht doch recht wuchtig aus; insbesondere der Gehry (was nicht heissen will, dass hier Platz 2 und 3 besser sind = im Gegenteil = fast!). Ganz spontan dachte ich : Ein etwaiger Turm an dieser Stelle sollte sich nach oben hin leicht verjüngen PLUS: er sollte wahrlich zeitgemässer aussehen...... . Wohnarchitektur und Gehry = ob das man gutgehen kann............?

44

N. Gorshkov | 28.01.2014 14:08 Uhr

omg

Alexanderplatz is a horrifying example of Soviet planning, which needs to be urgently rebuilt. That said, the winning lot is...just hellish. I don't care much about the competition being fair or not, but even if it wasn't fair, couldn't Gehry come up with something less aethetically obscene? I mean...it's just damn bad. Soviet futurists in the 70s made less ugly buildings than this. It's not just bad, it sets records at how bad it is, and the jury who awarded the contract, as well as the designers should be shot. Just wow.

43

Fritz | 28.01.2014 13:18 Uhr

gefällt

also mir gefällt das Ding Ich finde auch, dass der Alex das sehr gut vertragen kann....und gerne noch mehr Hochhäuser - besonders an diesem Ort...

42

Mario Mertens | 28.01.2014 12:59 Uhr

Berlin

Berlin...ohne Worte!!!!

41

XYZ | 28.01.2014 12:25 Uhr

NEIN!

Nein Frau Lüscher, so nicht. Lassen Sie die Finger von unserer Stadt, es reicht - wir brauchen frischen Wind!

40

Designer | 28.01.2014 12:14 Uhr

Dreht mal nicht durch!

Ihr lieben Architekten,

das kann doch echt nicht euer Ernst sein das ihr die anderen beiden Alternativen gut findet. Kleihues x 2 ist die totale Langeweile, davon gibt's schon genug am Alex. Und Barkow Leibinger sind wiederum unentschlossen. Das Ding sieht aus als hätte jemand bei Gehry abgeguckt (NSA anders rum?), unmotiviert gibt's dann ein paar kleine Drehungen. Sieht für mich aus wie ein Fehler.

Was die Grundrisse angeht. Mal ruhig Blut! Würde mich wundern wenn das genau so gebaut wird. Das is ja auch erstmal ein Wettbewerb, ne.

39

gnaw | 28.01.2014 10:52 Uhr

kommentar

oh yeah... ein kaktus in der wüste!
ganz ehrlich.der 2. preis zeigt doch vielmehr den rücksichtsvollen Umgang mit der Umgebung.

38

Mihail Kuznetsov | 28.01.2014 10:47 Uhr

Hochhaus am Alexanderplatz

Das Wettbewerb ist aus meiner Sicht eine Farce. Der Bauträger hat m.E. den Wettbewerb allein aus formellen Gründen abgehalten. Es lässt den Anschein, dass, der Sieger vermutlich schon lange bevor feststand. Wenn man genau alle Wettbewerbe betrachtet, die Frau Lüscher für nötig gehalten hatte (z.B. Hotelfassaden am Alex oder am Hauptbahnhof) dann wird klar, dass man für solche Entscheidungen sich auch mal verantworten muss!!!

37

Berlinerin | 28.01.2014 10:20 Uhr

STOPP!

und wieder eine Chance vertan, eine Chance auf eine andere Stadtentwicklung jenseits der Inverstorenarchitektur, nur, warum sieht das niemand?? Berlin als Tummelplatz für große Namen ohne Bezug zur Stadt, Berlin ist nicht New York, braucht kein "äußerst markantes neues Wahrzeichen" am Alexanderplatz.

36

xxx | 28.01.2014 10:06 Uhr

xxx

oh yeah... ein kaktus in der wüste!
ganz ehrlich.der 2. preis zeigt doch vielmehr den rücksichtsvollen Umgang mit der Umgebung.

35

cstoe | 28.01.2014 10:03 Uhr

Vielen Dank!

Ich möchte auf das Projekt nicht eingehen, aber mich bei den vielen Kommentatoren herzlich bedanken. Es war ein sehr amüsanter Morgen. Herrlich ironische und überaus spitzfindige (im positiven Sinne) Meinungen. Lass uns die Architektenkammern auflösen und die Lobbyarbeit selber in die Hand nehmen. Vielleicht wird's dann was mit der Architekturzukunft?!

34

thomas m. krüger | 28.01.2014 09:25 Uhr

aufgewärmt

Ist Berlin nicht DIE Kreativstadt? Offensichtlich nicht bei wichtigen Wettbewerben. 20 Jahre nach den Kollhofftürmen (2. Preis seinerzeit Libeskind!) nichts weiter als aufgewärmtes Dekon-Gestapel. Nur neun Architekturbüros durften an diesem wichtigen Ort ran.
Vielleicht bringt die Ausstellung ja Aufschluss oder war es doch der Rotwein bei der Jury? Vielleicht ist es ja nur ein Traum, und die Reihenfolge der ersten 3 wurde einfach vertauscht….

33

solong | 28.01.2014 07:49 Uhr

a million miles away...

...wir wissen nicht was die jury unter peter schweger ..."eingeschmissen hatte" ... vielleicht ist es auch die tätigkeit in dubai ... oder eventuell mit verlaub "schlägt doch schon das alter mit den entsprechenden beeinträchtigungen bei den beteiligten durch" ... der entwurf von gerry ist hoffentlich nur als parodie auf die "investorengelüste" zu werten ... immerhin konnte sich die jury noch zusammenreißen und den im vergleich doch recht erfrischenden entwurf von b+k als dritten preis nominieren ... in der hoffnung das dieser ... als lebensbejahende behausung ...auch gebaut wird und nicht die von gold geprägten faschistoiden "inverstorendinger"...

32

Berliner | 28.01.2014 00:30 Uhr

Besonders

der Kleihues + Kleihues Entwurf würde sich m.E. in die Umgebung einfügen! ein einfaches Volumen durch die durchlaufenden Kanten und dann doch irgendwie skulptural durch die Elemente, die sich vom (scheinbar) glatten Sockel nach oben hin immer mehr aus dem Gebäudevolumen drehen. Auch in der "Krone" scheint etwas zu passieren, was ich gut fände, kann man aber im Bild nicht gut erkennen, vielleicht gibt da ein Modell mehr Auskunft.

31

entäuscht | 27.01.2014 23:03 Uhr

entäuscht

hatte mit spannung erwartet wie es wird und wurde volle enttäuscht. wieso werden zu solchen wettbewerben immer nur die gleiche handvoll inländischer + ein oder zwei auswärtige büros eingeladen? wieso darf es nicht ein bißchen spinnert, jung sein. der gehry ist entäuschend. wo sind die qualitäten? seh ich was nicht? bitte grundrisse bzw. schnitte zeigen.

30

faust | 27.01.2014 19:38 Uhr

wie die faust aufs auge...

Zitat s.o. .."Zudem fügt sich der Entwurf gut in seine Umgebung ein ..."
wenn man sich die einfallslosigkeit diverser scheußlichkeiten jüngeren datums in der umgebung von D4 vor sein inneres auge führt, tarnt sich gehrys stümmelken doch gut...
liebe alte heimat berlin! Weiter so! und ich werde dich nicht mehr so vermissen...

29

Sokrates | 27.01.2014 19:36 Uhr

Deponie...

Was haben denn alle? Der Gehry passt doch ganz gut in die Architekturdeponie am Alex...

28

macr | 27.01.2014 19:22 Uhr

Mühle?

Eine Pfeffermühle ... aber aus Gold!

27

JRu | 27.01.2014 18:51 Uhr

es ist....

....kein goldener schnitt.
schade um den Entwurf von BarkowLeibinger

26

provinz | 27.01.2014 18:49 Uhr

nachrrichten aus der provinz

der alex ist schon jetzt verschandelt. hätte nicht gedacht, dass nach der alexia katastastrophe noch was kommen kann...die bausenatorin lüsch ist eine gestalterisch pest in berlin. horror...aber...provinz bleibt eben provinz

25

Kunzi | 27.01.2014 18:48 Uhr

Toller Entwurf!!

Genau das richtige für eine Intialzündung!!

24

murat | 27.01.2014 18:02 Uhr

geht völlig ok!

...einfach einen rasterklotz in sepia tauchen, wie beim
zweiten preis, oder wie beim dritten gestapelter
sozialwohnungsbau, das ist einfach komplett
ohne inspiration!

ein hochhaus an der stelle muss ein zeichen setzen und
eine landmarkfunktion haben. es muss internationalen
designstandards entsprechen.

ingenhoven und kollhoff würden mich auch interessieren....gibts bilder?

23

ulrich müller | 27.01.2014 17:55 Uhr

gehry für arme

Ein Gehry für Arme - das passt dann ja wieder zu Berlin.
Aber im Ernst: Was soll denn diese unentschlossene Skulptur?
Mit maximalen Mitteln wird ein möglichst billiger Effekt erreicht - in 10 Jahren wird es der Stadt peinlich sein.
An alle: Bitte unbedingt in die Ausstellung gehen und die Grundrisse ansehen, da durften auch die Praktikanten mal ran...

22

Mies der Rohe | 27.01.2014 17:46 Uhr

Gehry am Alex

Da zeigt sich die Provinzialität des Preisgerichts -Barkow, Leibinger klar um Klassen besser , weil Architekten.

21

remko | 27.01.2014 17:38 Uhr

...

da kann man nur auf das anschließende VOF Verfahren hoffen...

20

Nein!! | 27.01.2014 17:05 Uhr

Nein!! Nein!!!

.. dem kann ich mich nur anschließen. Warum schafft es eigentlich eine wie auch immer geartete Baukultur nicht in das Berliner Wettbewerbswesen? Das ist ja fast so schlimm wie der "Springer Campus"..

19

Mihail Kuznetsov | 27.01.2014 17:03 Uhr

Hochhaus am Alexanderplatz

In Berlin gibt es viele Beispiele für eine Architektur die ihren Zeit nicht mehr entspricht. Warum sollte man von Anfang an so bauen erscheint mir sehr rätselhaft. Wenn das Projekt kein Shitstorm auslöst!!???

18

Horst Schulze | 27.01.2014 16:56 Uhr

Wohnhochhaus in Berlin-Mitte

Geschmacksverirrung ist bescheiden und eigentlich zu höflich ausgedrückt. Ich bin peinlich berührt. Der Entwurf fällt bei mir unter den Begriff Krawallarchitektur.
Bin echt traurig, das hätte das Ex-Politbüro der Ex-DDR auch hingekriegt.

HS

17

Ellen Kaida | 27.01.2014 16:40 Uhr

Sorry aber...

... da hätte ich doch B+L ´s haus lieber gesehen...

16

Leider doch! | 27.01.2014 16:40 Uhr

Leider doch!

Leider doch!

Ist doch auch irgendwie lustig.

Am Alex geht es doch eh um nix mehr

15

Oli | 27.01.2014 16:34 Uhr

Bezug

Ich freue mich schon auf den nächsten Besuch in Berlin: ich werde mich auf den Alex stellen, am Hochhaus hochschauen und denken: Mensch, die eine Fassade zeigt ja Richtung Brandenburger Tor, die andere Richtung Wannsee und die dritte Richtung Avus und ich werde spüren, wie die Achsen sich quasi materialisieren und quer über den Alex eilen. Jetzt noch ein bißchen Beamen und der Bezug ist hergestellt….

Leute, wir sind keine Vögel!!!

14

krass | 27.01.2014 16:32 Uhr

alex

dit is berlin.

würd eh in asien gute beispiele geben, doch büros die dies leisten können (Woha, Safdie Moshe, Somdoon Architects etc.) wurden garnicht geladen.

13

LR_arch | 27.01.2014 16:26 Uhr

plump

Einmal mehr: armes Berlin..

wer war hier denn sonst noch im Preisgericht?

Blindes Durchwinken von derart unausgewogener Investorenarchitektur richtet in der Stadt wirklich dauerhaften Schaden an.

Schwer enttäuscht, Herr Kollhoff hoffentlich auch.

12

Anonym | 27.01.2014 16:25 Uhr

Gehry am Alex

Wie blind kann eine Jury eigentlich sein, nur um dem politischen Willen zu entsprechen?

Diese Entscheidung ist ein städtebauliches und architektonisches Disaster.

11

Berlin | 27.01.2014 16:20 Uhr

Nein!

Der "Bierpinsel" in Berlin-Steglitz hatte auch eine vollkomenen neue Formensprache (skulptural).

Die Ähnlichkeit - gerade bzgl. der vertikalen Gliederung - ist hier unverkennbar.

10

auch ein | 27.01.2014 16:19 Uhr

architekt

....oh ich vergass das modell....

das sagt leider alles, ein verstümmeles krummes ding

9

auch ein | 27.01.2014 16:17 Uhr

architekt

"das durch die Rotation von Kuben auf viele Punkte der Stadt Bezug nimmt"

das ist wirklich eine beispiellos lustige worthülse in diesem zusammenhang!

chapeau dem investor.

bei den gehry-schen nudeln gehts ja gar nicht anders ;-)

rezept: den turm in new york halbiert, verdreht, an ne falsche stelle gestellt, dann in scharounsches gold gehüllt


einfach grauenhaft, alles falsch gemacht.


die barkowleibinger sieht doch da viel angemessener aus.
aber ist eben doch geschmackssache....und los bekommen sie die wohnungen ohnehin,.

8

ABC | 27.01.2014 16:16 Uhr

Verzweifelt. Verärgert. Sprachlos.

Ich danke meinem Vorredner für die Worte, die mir fehlen. Jetzt ist wohl alles vorbei...

7

Alex Schmidt | 27.01.2014 16:08 Uhr

Gehry-Entwurf

Bitte begründen Sie dies doch mal! Ich bin durchaus angetan von dem Entwurf, vorallem durch die anderen Perspektiven, aus der Alexanderstraße z.b.

Der Entwurf ist sicherlich kontrovers, aber meiner Meinung nach genau das richtige, um dem Alexander Platz einen Schub zu verleihen.

6

Genius_loci | 27.01.2014 16:08 Uhr

Berlin is not Bilbao


Das hat selbst der Alex, bereits zu DDR-Zeiten gründlich versaut, nicht verdient.

Schade und nicht nachvollziehbar...

5

Bitte nicht | 27.01.2014 16:08 Uhr

Hochhaus

Die Juroren sollen doch bitte die besondere neue Architektursprache genau erklären!

4

Architekt | 27.01.2014 16:07 Uhr

NEIN 2.o!

Um Gotteswillen, kein rotwein mehr während der juryphase. Past aber zum alexa irgendwie ;)

3

Mikedie | 27.01.2014 16:05 Uhr

Nope..

Ist komplett richtig so! Mehr davon am Alex!

2

ix ypsilon | 27.01.2014 16:01 Uhr

kommentar

OMG!

1

Nein! | 27.01.2014 15:32 Uhr

Nein!

Nein!

Das ist so falsch!!!

 
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