RSS NEWSLETTER

https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Hochhaus_von_Langhof_in_Berlin_kommt_3008839.html

21.11.2012

Zurück zur Meldung

Kraft und Mut des Investors

Hochhaus von Langhof in Berlin kommt


Meldung einblenden

Über ein Jahr ist die Meldung alt, in der wir über den neuen Investor und dessen Planungen für den kleineren Teil des noch am Breitscheidplatz stehenden Schimmelpfeng-Hauses berichteten. Nun hat der Bauherr, die Strabag Real Estate, zusammen mit dem Architekten Christoph Langhof neue Renderings vorgestellt und den beginnenden Abriss des Schimmelpfeng-Restes für die  kommende Woche und damit den Baustart des Projekts verkündet. Der städtebauliche Entwurf und die Fassadengestaltung stammt von Langhof, für die Entwurfs- und Objektplanung wurde das Büro KSP Jürgen Engel Architekten beauftragt.

Doch nicht nur das Aussehen des Gebäudes hat sich innerhalb dieses Jahres verändert, auch der Marketing-Name – bisher „Atlas-Tower“ – musste dem neudeutschen „Upper West“ weichen. In dem 118 Meter hohen Turm direkt neben dem gleichfalls 118 Meter hohen „Zoofenster“ von Christoph Mäckler wird in die unteren 18 Geschosse die Budgethotelkette Motel One einziehen. Darüber sind Büronutzungen und Wohnungen vorgesehen. Die 33. der insgesamt 34 Etagen wird zudem eine „Skybar“ aufnehmen.
Während sich an der Kantstraße der visuell als Doppelturm ausgebildete Gebäudeteil erhebt, befindet sich zum Breitscheidplatz und zum Ku'damm hin ein achtgeschossiger Gebäuderiegel mit Läden und Büros.

Der Tagesspiegel zitiert den Architekten, der die „Kraft und den Mut“ des Investors lobt und sich an ganz andere Zeiten erinnert: Anfangs habe er, so Langhof, mit seiner Hochhaus-Idee „fast einen Spießrutenlauf“ durchgemacht, „alle waren gegen uns“.


Auf Karte zeigen:
Google Maps


Kommentare

8

Max | 25.11.2012 20:16 Uhr

Besser Tapete als nüscht

Mag ja sein, dass ich "out-of-date" bin. Aber ich finde den Sockel deutlich besser als die Nudel. Der Sockelbau trägt immerhin eine Erinnerung an das Urbane in sich, egal, wie man auch retrospektive Denke verteufelt. Das Hochhaus hat für mich keine Aussage. Und mir scheint, man wolle es auch eigentlich weglügen.

7

Andrea Palladio | 23.11.2012 17:39 Uhr

Immer wieder …

und mit wachsender Begeisterung wünsche ich mir Herrn Stimmann zurück.

6

Luwe | 22.11.2012 22:45 Uhr

Langhof

was heißt eigentlich der Kollege Langhof baut, es baut doch wieder KSP, oder habe ich die Meldung falsch verstanden !!

Im übrigen finde ich die Idee deutlich besser als die gegenüberliegende Artdeco- Leuchte von Mäckler.
Die Ausführung wird zeigen ob Langhof oder KSP die Entscheidungen fällen.

5

auch ein | 22.11.2012 15:20 Uhr

architekt

als nichtberliner musste ich verdutzt nach all den kommentaren WIRKLICH feststellen, dass dies ein Sockel sein soll....

ich dachte die doppel-farfalle steht dahinter.

hat wirklich sehr wenig miteinander zu tun....
dachte man hier : unten berliner traufhöhe und dann als attikageschoss " det hochhaus druffjesetzt"?
dann isses gelungen....

4

bob | 22.11.2012 12:39 Uhr

nichts hält für die ewigkeit

an einem knotenpunkt wie diesen ist es ein natürlicher prozess die nachverdichtung mit hochhausbauten zu erweitern. der ansatz von langhof ist mutig und richtig gewesen. dieser platz war nie ein städtebauliches manifest, nie zitat nur einer universellen idee. somit ist wandel, der umbau ligitimiert durch wachstum und anspruch der zeit. die architektursprache fügt sich gewissermaßen gut ein in die identitätslose tradition der berliner baukultur.

3

kritiker | 21.11.2012 18:31 Uhr

zu Recht

hat er Schwierigkkeiten gehabt.

Dieses Projekt mag gut für den Investor sein, gut für die Architekten, vielleicht sogar gut für die (wirtschaftliche) Entwicklung der City West.
Aber gut für die Augen ist es nicht.
Banal, unentschieden zwischen Sockel und Höhe, geprägt von Tapetenfassaden.
Von genius loci mag man ja heute schon gar nicht mehr sprechen, aber so ein bißchen weniger chinadubaibakumoskau wäre ja schon schön.
Naja, in 50 Jahren ist der Klotz wieder weg, das tröstet.

2

baumensch52 | 21.11.2012 16:03 Uhr

Hochhaus ..

Und wieder entsteht, bei mir die Frage braucht Berlin überall Hochhäuser ?
Wenn ich mir das erste Bild anschaue, sage ich nein.
Berlin ist Weltstadt und das mit seiner vorhanden Traufhöhe und muß sich nicht mit Hochhäuser zu bauen.

1

lars k | 21.11.2012 15:40 Uhr

schwung

zugegeben: der doppelturm hat was, verspricht alle mal mehr als mäcklers peinlich unproportionales ZooFenster. Würde gerne mal einen Grundriss sehen von den geschwungenen Etagen, die wirken ja ganz schön tief...
Aber: Wieso muss man bitte das gute Schimmelpfenghaus abreissen, um dann SO EINEN Sockel hinzustellen? Langweiliger gehts einfach nicht mehr, reine Spar-copy-paste-Architektur, super, muss man ja nur ein Element zeichnen und das dann auch so lieb- und fantasielos wie nur möglich aneinanderreihen. Wird unsere Architektur einmal als "Investorenzeitalter" in die Geschichte eingehen? Als "Profit-Architektur"? Fremdschämen kann man sich offenbar auch in der Architektur...! Und wieso Motel One, diehaben doch schon ein (schreckliches) Haus neben dem Theater des Westens?

Na gut, nach der Verstümmelung des Schimmelpfeng ist die City West eh verloren, das Bikinhaus wird auch fürchterlich aussehen.... den Investoren wirds egal sein, ohne Tegel kommen die dann ja gar nicht mehr zum Kudamm....

 
Mein Kommentar
Name:
Betreff:
Kommentar:
E-Mail:

(nur für Redaktion, wird nicht veröffentlicht)

Zur Durchführung dieses Service werden Ihre Daten gespeichert. Sie werden nicht an Dritte weitergegeben! Näheres erläutern die Hinweise zum Datenschutz.


Ihre Kommentare werden nicht sofort veröffentlicht. Bitte beachten Sie unsere Regeln.








Alle Meldungen

<

22.11.2012

Positionen junger Architekten

Montagsgespräch des BDA Köln

21.11.2012

Lernen hinter Lamellen

Wettbewerb für Berufsbildende Schulen in Wolfsburg entschieden

>
BauNetz Themenpaket
Film ab!
BauNetz Wissen
Ungewöhnliche Scheune
Baunetz Architekten
Baumschlager Eberle Architekten
DEAR Magazin
Made in Ukraine
Campus Masters
Jetzt abstimmen