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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Henning_Larsen_Architects_planen_Schwimm-_und_Sportzentrum_in_Goeteborg_10146804.html

14.11.2025

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Altes Bad muss weichen

Henning Larsen Architects planen Schwimm- und Sportzentrum in Göteborg


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Henning Larsen Architects planen ein Schwimm- und Sportzentrum in Göteborg, das das historische Valhallabadet ersetzen soll. 2024 gewann das Büro mit Hauptsitz in Kopenhagen den von der Stadt ausgelobten Wettbewerb gemeinsam mit Winell & Jern Architects (Linköping/Nyköping) und Ramboll, einer international tätigen Ingenieur-, Architektur- und Managementberatung mit Hauptsitz in Kopenhagen. Auch Henning Larsen ist seit Anfang 2020 Teil der Ramboll Group. Außerdem erhält das Team, das sich unter anderem gegen BIG und Wingårdh Arkitektkontor durchsetzen konnte, Unterstützung von John Dohlsten, Dozent für Sportwissenschaft an der Universität Göteborg.

Die Pläne für das neue Centralbadet sind umstritten, da hierfür der von Nils Olsson entworfene und 1956 eröffnete Bestandsbau – jährlich von rund einer halben Million Schwimmer*innen genutzt – abgerissen werden soll. Besonders prägend für das alte Valhallabadet ist ein rund 700 Quadratmeter großes Glas­mosaik des Künstlers Nils Wedel, das abstrakte Formen und Motive zeigt. Laut Angaben der Stadt sei eine wirtschaftlich tragfähige Renovierung jedoch nicht möglich.

Im Zuge des Neubaus sollen neben dem Schwimmbad zudem vier neue Sporthallen entstehen. Der Komplex ist als multifunktionale Einrichtung für Freizeit- wie auch Vereinssport konzipiert. Das 51.850 Quadratmeter große Ensemble zeichnet sich durch eine gerasterte Holzfassade, viel Glas und ein begehbares Gründach aus. Im Inneren sind Schwimmbecken nach olympischem Standard, Familien- und Lehrbecken, ein Fitnessbereich sowie Cafés und Saunen geplant. Weiterhin sollen Terrassen und Außensportanlagen entstehen.

Der Betonsockel soll mit recycelten Ziegeln verkleidet werden, während für die obere Tragstruktur Brettschichtholz vorgesehen ist, darunter speziell für feuchte Umgebungen entwickelte, langspannige Glulam-Träger. Auch im Innenraum soll für Wände und Deckenelemente teilweise Holz verwendet werden. Die Fertigstellung ist für 2037 geplant, die Investitionskosten werden von der Stadt auf 2,8 bis 3,4 Milliarden Schwedische Kronen – etwa 255 bis 310 Millionen Euro – geschätzt. (dsm)


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Kommentare
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2

Arcseyler | 14.11.2025 16:03 Uhr

.de

Wesen des sports ist das definierte Spielfeld oder schwimmbecken und nicht die hüllkonstruktion. Deshalb eine glatte unterdecke die genau diese Fläche wiederholt ggf. spiegelt.

1

Hinrich Schoppe | 14.11.2025 15:56 Uhr

Können und Wollen

Irgendwie habe ich immer ein schlechtes Gefühl wenn ich lese: Geht nicht.
Gerade in Skandinavien geht sonst immer vieles, was in diesem unseren Lande nicht gewolt wird.
Aus Gründen versteht sich.

Na ich hoffe, eine Bürgerbewegung verhindert den Quatsch, auch wenn die neue Halle totschick ist.

Wenigstens das Mosaik sollte geborgen werden, wenn sogar schon klar ist, dass es Bedeutung hat.
Dafür hat gerade Schweden genug Geld einfach zu haben.

Danke.

 
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