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17.09.2019

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Stahlstruktur im Neonlicht

Glasmuseum in Schanghai von Coordination Asia


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Es wächst und wächst: Bei seiner Eröffnung im Jahr 2011 nahm das Shanghai Museum of Glass, das sich im Stadtbezirk Baoshan am nördlichen Rand der chinesischen Metropole auf dem Areal einer ehemaligen Glasfabrik befindet, mit zwei Gebäuden und insgesamt 3.500 Quadratmetern lediglich einen Bruchteil des rund 40.000 Quadratmeter fassenden Industriegeländes ein. Inzwischen hat es sich sukzessive zu einem 17.800 Quadratmeter großen, multifunktionalen Museumspark mit 20 thematischen Stationen ausgeweitet, in dem Besucher einen ganzen Tag verbringen können, ohne dass dabei Langeweile aufkommt.

Geplant hat die Transformation der Fabrik in ein Museum Coordination Asia, ein in Shanghai ansässiges Büro für Architektur und Design, das 2009 von dem Berliner Architekten Tilman Thürmer gegründet wurde. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Direktor des Museum of Glass, Zhang Lin. Das dem gesamten Projekt zugrunde liegende Konzept beinhaltet die Verschmelzung der existierenden Strukturen und erhaltenen Spuren aus der industriellen Vergangenheit mit einem zeitgenössischen, narrativen Ausstellungsdesign, das auf Interaktivität setzt. Erzählt wird die Geschichte des Materials Glas, in all seinen Facetten und Möglichkeiten. Zugleich sollen Künstler, die mit Glas arbeiten die Möglichkeit erhalten, hier neue Werke zu schaffen und auszustellen.

Die aktuelle Erweiterung umfasst die sogenannte Art Plaza mit Theater und Künstlerateliers sowie ein Facelift für Haupthalle und Eingangsbereich. Dort, wo sich nun die Plaza erstreckt, befand sich früher eine Lagerhalle der Materialien, die für die Glasproduktion benötigt wurden. Das Skelett des Gebäudes blieb erhalten und wurde in eine Kuppelstruktur aus schwarzem Stahl integriert. Darunter liegen das Forum – eine Open-Air-Veranstaltungsfläche mit zahlreichen Sitzgelegenheiten auf einer hölzernen Treppe – und ein 436 Quadratmeter großes, überdachtes Showtheater mit Plätzen für 340 Zuschauer. Bäume und ein Netz von in den Boden eingelassenen Lichtern setzen auf dem ganzen Platz optische Gestaltungsakzente, während das Theater durch ein Linienraster aus roten LED-Leuchten nachgezeichnet wird. Besonders spektakulär ist daher ein Besuch in der Dämmerung oder bei Nacht. (da)

Fotos: Coordination Asia


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