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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Fussballer_baut_oeko-Haus_in_England_934133.html

28.01.2010

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Sag mir, wo die Blumen sind

Fußballer baut Öko-Haus in England


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Wenn man sich schon ein zweites Haus auf dem gleichen Grundstück baut, dann sollte es doch bitte möglichst „nachhaltig“ sein. Dachte sich Fußballstar Gary Neville (Manchester United) und beauftragte Ex-Foster-Bürochef Ken „The Pen“ Shuttleworth und sein Büro MAKE (London) mit dem Entwurf für ein neues Wohnhaus auf seinem Grundstück im nordenglischen Bolton Council (Lancashire), dessen Pläne nun vorgestellt wurden.

Das neue Haus basiert auf dem Grundriss einer abstrahierten Blüte, die man als „Naturintarsie“ bezeichnen könnte: Lediglich die Stützmauern der als „Blütenbätter“ geformten Patios ragen aus der Oberfläche heraus. 743 Quadratmeter Nutzfläche wird die halb unterirdische Villa bieten und das erste „CO2-neutrale Haus“ im Nordwesten des Landes sein. „Herz“ des Heimes ist die Küche, um die sich Bereiche mit den Funktionszuweisungen Essen, Entspannen, Unterhalten, Arbeiten, Schlafen und Spielen gruppieren. Im Gegensatz zum derzeitigen Wohnhaus Nevilles mit zwölf Schlafräumen wird das neue Haus mit vier Schlafzimmern bescheidener ausfallen.


Kommentare

8

solong | 31.01.2010 18:47 Uhr

mehr recherche ... mehr wissen

vor den aufgaben der zukunft um unseren planeten zu erhalten erscheint dieses oberflächliche beurteilen der youngster wie politikergerede ... viel reden, nicht sagen und vor allem keine ahnung zuhaben was man da vorträgt ... für architekten ist das zu wenig !! also immer weiterbilden ... natürlich ist die co2bilanz diese gebäudes nicht prickelnd ... zu bedenken ist aber das kein einfamilienhaus auf dem lande eine annähernd vertretbare co2-bilanz hat ... auch nicht in holz und zellulose ... fallt doch nicht immer auf marketinggags rein ... der bau macht es dabei eh nicht ... entscheidend ist der energieverbrauch um dort hin zukommen ... wie erdbeeren aus afrika ... die co2 bilanz in herstellung und transport nach deutschland kann man in frage stellen ... in der realität sind die 10 km für an- und abfahrt zum supermarkt mit dem pkw um größenordnungen entscheidender....

7

dethomas | 29.01.2010 19:16 Uhr

@ ben

netter kommentar!

bezüglich ökobilanz muß ich allerdings widersprechen:
wo hier entwurfsbedingt unterirdisch beton notwendig ist, wäre oberirdisch holz und zellulose anstelle von beton möglich.

6

ben | 29.01.2010 12:10 Uhr

will mehr...

...warum hängt ihr keine grundrisse dieses "unterirdischen" entwurfs an? wo kann man die vielleicht einsehen?

das ganze gequatsche bzgl co2 ja und/oder nein ist doch larifari und sonst nix. die bahauptung das erste co2-freie haus in nordengland würde gebaut werden ist ebenso eine farce wie wenn ich an dieser stelle den verein des künftigen bewohners, man united, wegen seines sieges gegen die bayern anno 99 runtermachen würde.

co2 unterirdisch oder oberirdisch. den entwurf anhand der mitgelieferten fotos und der bloßen idee finde ich ober- und die kritiken unterirdisch. ob nun oberirdischa alles aus beton oder aber unterirdisch graben und notwendigen beton hineinschieben - es kommt doch, was die co2-bilanz angeht, dasselbe heraus.
gary, weiter machen!

5

reguder | 29.01.2010 04:27 Uhr

ziemlich viel oberfläche

bei so viel oberfläche und erdarbeiten glaube ich nicht an eine gute ökobilanz aber sieht ja wenigsten gut fürs gewissen aus

4

guenter gerlach | 29.01.2010 02:03 Uhr

"oeko haus"

das der entwurf als nachhaltig (eindimensional oekologisch) eingestuft wird ist nicht nachvollziehbar. einerseits gilt es den suburban sprawl zu stoppen, andererseits ist der notwendige energieaufwand fuer aufwendige erdarbeiten und beton-stuetzmauern nicht zu rechtfertigen.

3

dethomas | 28.01.2010 23:58 Uhr

green washing

co2 - neutral - wer's glaubt wird seelig, oder meint der architekt dies im bezug auf die heizung?

unglaublich!

2

antje_amsterdam | 28.01.2010 16:45 Uhr

In-Design

Unter der Erde bauen ist einfach in. Paul de Ruiter baute in der Schweiz ein Ferienhaus unter der Erde und Selgascano aus Madrid
macht vor, wie inspirierend unterirdisches Arbeiten für Achitekten sein kann.
Nun ist eine neue Perle in der Kette diese Trendprojekte
erschienen.Werden wir in Zukunft wieder zu Höhlenbewohnern? Ob nun die sich ausbreitenden Ozonlöcher, der Respekt vor
grasenden Kühen und Schafen oder der Wunsch,
dem eigenen Leben einen Hauch von Ewigkeit zu geben den Ausschlag gegeben hat...dieses Projekt ist einfach wunderschön!!! Wo sind die Grundrisse??

1

fritz "the witz" fischer | 28.01.2010 16:01 Uhr

123

ökologie beginnt auf der grünen wiese - aha! auf bescheidenen 743m2 nutzfläche läßt es sich mit gutem ökogewissen aushalten. und die brötchen werden sicherlich auch co2 neutral angeliefert...

 
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