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18.03.2013

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Moderne Ruinen in Spanien

Fotoausstellung in Berlin


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Nicht nur in Detroit stehen Ruinen der Moderne, sondern auch in Spanien: Mit 26 Prozent hat die spanische Arbeitslosenquote einen neuen Rekord erreicht – kein Wunder also, dass in Spanien ganze Neubau-Siedlungen leer stehen und größtenteils unvollendet sind. Die Architektin Julia Schulz-Dornburg lebt seit 1991 in Barcelona; sie erkundete verlassene Bauvorhaben und fotografierte diese Denkmäler der geplatzten Immobilienblase.

Die daraus entstandene Fotoserie „Moderne Ruinen - Eine Topografie der Bereicherung" ist nun ab Freitag in einer Ausstellung in der Berliner Galerie Aedes zu sehen. Gezeigt werden durch diese unvollendeten Wohnsiedlungen besetzte und dadurch nachhaltig zerstörte Landschaften. Der durch das Platzen der Immobilienblase ausgelöste Verfall dieser Ansiedlungen erzeugt Bilder von bedrohlicher Schönheit, in denen das Missverhältnis zwischen der Kurzatmigkeit des Spekulationsprojektes und der Dauerhaftigkeit der Folgen ins Auge fällt. Die fotografischen Dokumente der Bauten werden zusammen mit ihren Werbeslogans, der rekonstruierten Entstehungsgeschichte und dem Erschließungsplan gezeigt.

Zur Ausstellungseröffnung sprechen:

  • Kristin Feireiss, Aedes
  • Nikolaus Bernau, Journalist, Berlin
  • Julia Schulz-Dornburg, Architektin, Barcelona

Eröffnung: Freitag, 22. März 2013 18.30 Uhr
Ausstellung: 22. März 2013 bis 9. Mai 2013, Di-Fr 11-18.30 Uhr, Sa-So 13-17 Uhr
Ort: Aedes Am Pfefferberg, Christinenstraße 18-19, 10119 Berlin


Zum Thema:

www.aedes-arc.de


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Kommentare

1

Joachim F | 23.03.2013 09:25 Uhr

Schlechte Architektur

Die meisten gezeigten Bilder zeigen auch die monstöse Einfallslosigkeit und gestalterische Armut der geplanten Gebäude, die oft monoton an ebenso monotone, geradlinige Straßen aneinandergereiht werden sollten.
Wer wollte da schon wohnen?
Insofern ist die Ausstellung auch ein Beleg für den Verfall von Stadtplanung und Baukultur (auch) in Spanien.
Leider werden in der Ausstellung weder Prospekte der Projekte (allerdings Videos) gezeigt noch wurden Recherchen angestellt, wer dort wie viel investiert und verloren hat.
Von Bereicherung kann wohl kaum die Rede sein, für die meisten Beteiligten dürften diese Projekte mit einem (verdienten?) Verlust geendet haben.

 
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