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16.07.2014

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Professoren mischen mit

Forschungslabor für ETH Zürich


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Kleines Haus, viele Technologien: Auf dem Hönggerberg bauen mml Architekten (Zürich) für die ETH Zürich ein neues Forschungslabor mit Büroräumen. Der Clou bei diesem House of Natural Resources ist: Die Hochschule soll hier zukünftig „neue Technologien und Bauteile testen, die sonst noch nirgends verwendet wurden“.

Geforscht und experimentiert wird derzeit schon an der Baustelle selbst: Sechs ETH-Professoren aus den Instituten Baustoffe, Technologien in der Architektur sowie Baustatik und Konstruktion entschieden sich dafür, gleich beim Bauprozess des neuen Labors ihre Forschungsideen zu realisieren: „Im House of Natural Resources sollen Solarelemente mit Hilfe von Holzmodulen ausgerichtet werden und eine adaptive Solarfassade für zusätzlichen Strom sorgen. Eine neuartige Holzfassade verspricht zudem erhöhte Witterungsbeständigkeit und Stabilität. Diese Elemente sind noch in Planung. Bereits im Bau sind die beiden Forschungsprojekte, die sich mit der innovativen Nutzung von Laubholz beschäftigen.“

Auffällig  dabei ist der neuartige Mix aus Beton und Holz: eine Holz-Beton-Verbunddecke mit Buchenholz aus den Schweizer Wäldern. „Eine rund vier Zentimeter starke Buchenholz-Furnierplatte dient sowohl als Schalungselement als auch als Armierung und ist gleichzeitig eine attraktive Oberfläche. Taschenförmige Vertiefungen in der Platte gewährleisten den Verbund mit der 16 Zentimeter dicken Betonschicht, die aufgebracht wird.“ Verwendet werden außerdem Eschen- und Fichtenholz. Vorteil der genannten Konstruktion ist, dass diese sehr kostengünstig ist.

Ein einfacher Skelettbau und ein flexibler Grundriss erlauben Variationen im Bauprozess, da die Innen- und Außenwände beliebig angebracht werden können. Die Architekten wollen mit dem Labor, das im Mai kommenden Jahres eingeweiht werden soll, nicht nur Forschungszwecke bedienen, sondern mit der „transparenten Fassade und einer fugenlosen Außenhülle“ einen angenehmen Arbeitsort gestalten.


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Kommentare

2

Sieben | 18.07.2014 13:01 Uhr

Beton/Holz

Dass Beton und Stahl einen fast gleichen Ausdehnungskoeffizienten bei Temperaturveränderungen hat, weiß man aus der Baustoffkunde. Ebenso weiß man aber, dass Holz sich ganz anders verhält. Die Regeln der Physik lassen sich nicht durch Forschung ändern. Und dass Beton nur im Verbund mit Stahl beständig/nachhaltig ist und nur dann wenige Risse entwickelt, sieht man aktuell auch beim Holocaust-Denkmal in Berlin, wo die Forschung einen "Wunderbeton" ohne Stahl entwickelt hat . . .

1

auch ein | 17.07.2014 12:21 Uhr

architekt

das ist wirklich neu.....
wird überall so eingesetzt-
ETH-forschung ? oder nur der name ?

 
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