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20.12.2012

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Reparatur des Stadtraums

Florian Nagler gewinnt Wettbewerb für Archäologisches Zentrum in Berlin


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Auf der Berliner Spreeinsel, im historischen Zentrum der Stadt, soll im Rahmen einer städtebaulichen Neuordnung der historische Petriplatz wieder hergestellt werden. Gestern wurde das am Montag entschiedene Ergebnis des Wettbewerbs für das „Archäologisches Besucherzentrum Petriplatz“ bekannt gegeben. Die Jury unter Vorsitz des Freiburger Architekten Günter Pfeifer kürte aus 33 eingereichten Arbeiten folgende Preise:

  • 1. Preis: Florian Nagler Architekten, München, zusammen mit Christina Kautz Landschaftsarchitektur, Berlin

  • 2. Preis: AFF Architekten, Berlin, zusammen mit Bernard und Sattler Landschaftsarchitekten, Berlin

  • 3. Preis: Max Dudler, Berlin, zusammen mit Atelier Loidl Landschaftsarchitekten, Berlin

  • 4. Preis: Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin, zusammen mit Vogt Landschaftsarchitekten, Zürich

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, die als Preisrichterin an der Entscheidung mitgewirkt hat, zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Alle Arbeiten setzen sich auf einem sehr hohen Niveau und in detaillierter Ausarbeitung mit der schwierigen Aufgabe auseinander. Der Entwurf von Florian Nagler mit dem Landschaftsarchitekturbüro Christina Kautz ist ein hervorragender Beitrag zur Reparatur des Stadtraums. Der Neubau des Archäologischen Besucherzentrums reagiert auf den geschichtsträchtigen Ort in der historischen Mitte und ist auch innen ein spannendes Gebäude mit viel Atmosphäre.“

Mit der Baufeldfreimachung von 2007 bis 2009 sind im Zuge der archäologischen Grabungen die Fundamente der mittelalterlichen Lateinschule und der mittelalterlichen, barocken und neogotischen Petrikirche freigelegt worden. Die Wettbewerbsaufgabe umfasste die Planung des Archäologischen Besucherzentrums am Standort der ehemaligen Lateinschule und eines Ossariums als Außenmagazin am Fundort der Gebeine sowie die Gestaltung der Freiflächen, die die archäologischen Befunde berücksichtigt. Im räumlichen Zusammenhang mit dem Ossarium sollen die Kirchenfundamente im Chorbereich der Petrikirche und die angrenzenden Befunde sichtbar gemacht werden.

Das inhaltliche Konzept des Archäologischen Besucherzentrums sieht vor, neben der Präsentation der Grundmauern der Lateinschule sowie der Ausstellung von sonstigen Grabungsfunden auch die Arbeitsmethoden archäologischer Tätigkeiten zu zeigen. Für das Besucherzentrum sind Gesamtbaukosten in Höhe von ca. 15,5 Millionen Euro vorgesehen, ab 2014 soll gebaut werden.

Alle Wettbewerbsbeiträge sollen bald in einer Ausstellung zu sehen sein.


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Kommentare

2

Stadtfan | 20.12.2012 17:44 Uhr

Baulücke?

Da ist mehr als eine Baulücke, da fehlt ein ganzes Stück Stadt, was nun nach und nach wiede rergänzt wird.

1

auch ein | 20.12.2012 15:44 Uhr

architekt

wenn man in einer phrase der "Reparatur des Stadtraums" spricht (wie überall wenn ne baulücke vorhanden ist) wäre ein Lageplan hilfreich....

 
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