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12.03.2020

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Mediterrane Spitzdächer

Ferienhaus auf Menorca von NOMO Studio


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Die Architekten von NOMO Studio (Barcelona/Stockholm) haben schon eine Weile den Norden der Baleareninsel Menorca für sich entdeckt. Nach einer „Kante mit Weitblick“, einer „Komposition in Beige“ und einem „Laufsteg in die Natur“ folgt nun eine „Brücke zur Landschaft“. Alicia Casals und  Karl Nyqvist haben offensichtlich aus ihren Erfahrungen bei international renommierten Büros wie BIG, MVRDV, Kengo Kuma und Shigeru Ban gelernt, ihre Häuser auf einen konzeptuellen Kern zuzuspitzen.

Auf das 2.400 Quadratmeter große Grundstück setzten die Architekten ein weiteres Ensemble aus eckigen Volumina. Die Spitzdächer sollen an Menorcas historische Bausubstanz erinnern. Das Ferienhaus – mit 360 Quadratmetern nicht unbedingt unter bescheiden zu verbuchen – ist in engem Bezug zum Außenraum und zur Landschaft entworfen. Das Leben soll sich vor allem auf der großen überdachten Terrasse abspielen. Mit Outdoor-Küchenzeile, Zugang zu Pool, Garten und Wald sowie perfektem Meerblick lässt es hier ganz gut aushalten. Auch größere Partys lassen sich vermutlich gut veranstalten.

Auf der gleichen Ebene wie die Terrasse befinden sich auch die Schlafzimmer samt einem eigenen Gästepavillon, der separat positioniert ist. Hierdurch entsteht auf der oberen Ebene eine interessante Eingangssituation, die an eine verwinkelte mediterrane Altstadtgasse erinnert. Für die privaten Bauherren ist diese Ebene als abgeschlossenes Apartment mit eigenen Wohn- und Schlafräumen konzipiert. Auch viele Gäste können im Haus also gleichzeitig unterkommen.

Die weiß verputzte Fassade wurde auf beiden Ebenen durch umlaufende Fensterbänder gegliedert, die durch perforierte Alu-Elemente vor der Sonne geschützt werden können. Im Innern entsteht durch grüne Decken, hölzerne Einbaumöbel, Marmor und polierter Beton ein farblicher Kontrast zum leuchtenden Weiß.

Text von Abhinav Thakar
Fotos von Adriá Goula


Kommentare

7

schlawuki | 13.03.2020 16:15 Uhr

toll

ich finde das ist ein gelungenes projekt.
und die meisten der kollegen finden ja die casa malaparte auf capri ja auch gaaaanz toll, obwohl sie mit einem haufen kohle mitten in unberührte landschaft und mittels beziehung zum faschistischen regime gedengelt wurde.
oder?

6

ixamotto | 13.03.2020 13:44 Uhr

@karl

Da irren sie sich gleich mehrmals ganz gewaltig lieber Karl.

5

karl | 13.03.2020 12:22 Uhr

???

vielleicht waren die Schlösser des Adels anno Tobak nicht nur Luxus sondern auch Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und soziales Engagement für die Gemeinschaft ?
Dem Gros der Menschheit geht es übrigens zunehmend besser. Und das bei wachsender Bevölkerung.

4

eine junge | 13.03.2020 12:17 Uhr

architektin

ich finde die blumentöpfe ganz schick. mediterran eben.

3

peter | 13.03.2020 09:50 Uhr

die blumentöpfe...

... finde ich weniger störend, eher schon die angemessenheit bzw. tatsache, dass ein vermögender geldadel sich solch einen luxus leistet, während das gros der menschheit sein leben in armut, abhängigkeit und unfreiheit verbringen muss.

2

auch ein | 13.03.2020 08:43 Uhr

architekt

schöne Räum, tolle Ausblicke.

Etwas eigentümlich ist die kalte Küche, auch das Bild mit den beiden Waschbecken erinnert eher an einen Soutterrain-Hobbyraum.

1

dethomas | 12.03.2020 17:27 Uhr

'decoracion'

hervoragendes projekt, perfekt ausgeführt, wunderbare räume und raumgruppen . . . so richtig schön!
aber:
diese drittklassigen blumentöpfe sind eine beleidigung für die architektur.
da kann man dann auch eine lidltüte auf den kochtisch stellen!

 
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