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22.06.2015

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Skandinaviens größte Bibliothek

Dokk1 von Schmidt Hammer Lassen in Aarhus eröffnet


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Am Samstag wurde in Aarhus das Dokk1, Skandinaviens größte Bücherei, eröffnet. Entworfen und geplant von Schmidt Hammer Lassen Architects , den dänischen Experten in Sachen Bibliotheksbau, konnten diese 2009 den internationalen Wettbewerb für das 280-Millionen-Euro-Bauprojekt für sich entscheiden, die Landschaftsplanung hat das Studio Kristine Jensens Landscaping übernommen. An der Mündung des Flusses Aarhus Å zwischen Innenstadt, Hafen und Hauptbahnhof liegt das 30.000 Quadratmeter große Gebäude. Es beherbergt neben der Bibliothek ein Bürgerzentrum, eine eigene Stadtbahnhaltestelle sowie Parkplätze für 1.000 Autos und 450 Fahrräder.

Die hellgraue Fassade des polygonalen Dokk1 dreht, bricht und wendet sich und definiert keine Vorder- oder Rückseite. Größe, Form und Umfang nehmen Bezug zu umgebenden Elementen wie Hafenkränen, Schiffen und Gebäuden. Horizontal gliedert sich der Bau in drei Teile. In der geometrischen oberen Etage sind Büros, im mittleren verglasten Teil die Bibliotheksräume mit 360°-Rundumblick untergebracht. Auf der Erdgeschossebene ist Platz für den rollenden und stehenden Verkehr. Der Zugang zum Gebäude erfolgt über große skulpturale Treppen, die sich rund um das Gebäude zur Straßenebene und zur neuen Hafenpromenade auffächern.Auch innen beweisen die Skandinavier von der Bestuhlung über die Lampen bis zur Wandverkleidung ihr Händchen für gutes Design auf allen Ebenen. Ein gestaffeltes Treppensystem leitet den Besucher mäandrierend durch die Bibliotheksräume.

Laut Architekten soll Dokk1 auch inhaltlich mehr sein als eine Bücherei, nämlich ein Ort des Austauschs, ein multikultureller Treffpunkt, ein Symbol für die Wissensgesellschaft. Kürzlich präsentierten Schmidt Hammer Lassen Entwürfe für ihre Bibliothek im neuseeländischen Christchurch – diese wird 2018 eröffnet. (bk)

Fotos: Adam Mørk


Zum Thema:

Artgerechte Buchhaltung: Mehr Bibliotheken in der Baunetzwoche#401


Kommentare

7

Max | 23.06.2015 22:21 Uhr

Meinung

Ruhig, ihr aufgeregtes Volk. Es geht nur um ein Haus. Das ist ganz gut gelungen. Ob renderkids beteiligt waren, interessiert mich ehrlich gesagt nicht. Was zählt ist aufm Platz. Oder aufm Bau. Und das scheint ja geklappt zu haben. Wenn daraus folgernd die 70er Jahre Flughäfen wieder aufgelegt werden, dann bin ich dafür!

6

solong | 23.06.2015 13:35 Uhr

... kommst Du heute nicht drum herum ...

naja, als "picturemaker" sicher nicht - als architekt dann schon ... da sie als breite masse ... ja leider selten etwas anderes interessiert als das "pictureprogram" und sie auch weder in Funktion, Proportionslehre und Materailkunde lernbereit sind ... und auch nichts gelernt haben ... das ist schade, denn verantwortungsbewusste architekten werden sie so sicher nicht.

5

DasHolzspatel | 23.06.2015 13:32 Uhr

@solong

Es war nicht satirisch.
Diese Ästhetik scheint nicht ausgereizt zu sein. Sie wurde halt durch die Postmoderne unterbrochen. Jetzt wird genau diese Formsprache deformiert und weiter bearbeitet. Historistische Moderne.

Renderkinds Generation... das ist auch nur ein synonym für "hier zeitgeschichtlich zu zensierenden Begriff einfügen" oder? Ekelhaftes Abgrenzungsgehabe.
Achtung "satirisch":
Diese renderkids Gernation (gerneration R) wird alle Kritiker überleben. Bis auch diese Generation überlebt wird... langweilige Diskussion.

Wir sollten bei Architektur um das kompositorische Material "Raum" reden... alles andere ist doch irrelevant.

4

archi | 23.06.2015 10:34 Uhr

um...

die renderkids kommst du heute nicht drum herum ;)
selber lernen und nicht so viel kritisieren...

3

solong | 23.06.2015 09:52 Uhr

... so sieht modern aus ...

... soll das satirisch gemeint sein ? ... 70er-jahre "flughafen design" ... ist für die "renderkids-generation ... die neue moderne ??!!

2

DasHolzspatel | 23.06.2015 08:08 Uhr

Architektur

Die äußerliche Formsprache finde ich etwas befremdlich.
Aber die Innenräume, das Material, die Ausführung... wow.
Bild 10 , dieser Raum ist echt der Wahnsinn. Ich glaube, so sieht modern aus.

1

Adam Milczynski Kaas | 22.06.2015 18:03 Uhr

Bibliothek in Aarhus

Ja ! It is very big, but why it has so many stairs ?
Is everybody capable to get there through so numerous steps ? It seems to me that the architects did not learned much from Le Corbusier´s
application of ramps.

Sincerely - Adam

 
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