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13.10.2020

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Für gute Baukultur

Deutscher Wohnungsbau Award 2020


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Der Wohnungsbau steckt in einem Dilemma: Wenn in Zeiten extremer Flächenknappheit in deutschen Großstädten bei Bürgerversammlungen über Verdichtung und Hochhäuser gesprochen wird, löst das nicht selten Entsetzen aus, gleichzeitig fotografieren wir begeistert die engen Altstadtgassen Venedigs. Was aber macht guten Wohnungsbau aus? Wie gelingt architektonische Qualität vor dem Hintergrund schwieriger Grundstückszuschnitte, ökologischer Anforderungen und sich wandelnden Lebensformen?

Mögliche Antworten gibt der Deutsche Wohnungsbau Award 2020, der in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen wurde. Wie die kürzlich prämierten Einfamilienhäuser des Jahres ebenfalls ausgelobt vom Callwey Verlag. Fündig wurde die Jury – bestehend aus Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, Lars Krückeberg, Graft Architekten, Ulrich Nolting vom InformationsZentrum Beton, Josef Schmid, bayerischer Landtagsabgeordneter, Baumeister-Editorial Manager Sabine Schneider und Inga Stein-Barthelmes vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie – in Berlin, Bayern, Dessau und Freiburg. Sie verteilte die Preise und Anerkennungen wie folgt:

1. Preis:
•    Metropolenhaus am Jüdischen Museum in Berlin von bfstudio (Berlin)

Auszeichnung:
•    Altes Garmisch neu gelebt in Garmisch-Partenkirchen von Beer Bembé Dellinger (Greifenberg, München)

Anerkennungen:
•    Eisberg in Berlin von rundzwei Architekten (Berlin)
•    Gropiusallee in Dessau von Heide&Beckerath (Berlin)
•    Liebighöfe in Aschaffenburg von Bruno Fioretti Marquez (Berlin)
•    Stadtvillen in Freiburg von Sacker Architekten (Freiburg im Breisgau)

Darüber hinaus vergab die Jury Auszeichnungen in zehn Kategorien, darunter Modularer Wohnungsbau, Nachverdichtung, Sozialer Wohnungsbau und Wohnhochhaus. Insgesamt wurden 35 Projekte prämiert. Sie werden in Cornelia Dörries' Buch „Ausgezeichneter Wohnungsbau 2020“ und einer Ausstellung in der Münchner Architekturgalerie präsentiert.

Ausstellung: 16. bis 21. November 2020
Ort: Architekturgalerie München, Türkenstraße 30, 80333 München


Zum Thema:

Callwey „Ausgezeichneter Wohnungsbau"

Architektur Galerie München


Kommentare

1

Beecken | 14.10.2020 18:12 Uhr

Frage

wieviele Arbeiten wurden denn eingereicht, von denen dann 35 Stück prämiert wurden?
Und gab es Kriterien, an denen z.B. der 1. Preis festgemacht wurde, oder die Sonderauszeichnung?

 
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1. Preis: Metropolenhaus Am Jüdischen Museum in Berlin von bfstudio (Berlin)

1. Preis: Metropolenhaus Am Jüdischen Museum in Berlin von bfstudio (Berlin)

Sonderauszeichnung: Altes Garmisch neu gelebt von Beer Bembé Dillinger (Greifenberg/München)

Sonderauszeichnung: Altes Garmisch neu gelebt von Beer Bembé Dillinger (Greifenberg/München)

Anerkennung: Eisberg in Berlin von rundzwei Architekten (Berlin)

Anerkennung: Eisberg in Berlin von rundzwei Architekten (Berlin)

Bildergalerie ansehen: 49 Bilder

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