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17.04.2014

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Hochhaus für die Messe

Cyrus Moser gewinnen in Frankfurt


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Deutschlands Hauptstadt der Hochhäuser? Noch immer ganz klar Frankfurt, auch wenn man angesichts der vielen Berliner Meldungen zum Thema, vom Zoofenster über den Alexanderplatz bis neuen Estrel-Tower, einen anderen Eindruck bekommen könnte. Jetzt meldet sich die Stadt am Main zurück. Direkt an der Europa-Allee soll die Messe einen neuen südlichen Eingang erhalten, der durch einen über 100 Meter hohen Hotel- und Bürokomplex markiert werden wird.

Einen entsprechenden Wettbewerb konnten nun Cyrus Moser Architekten (Frankfurt/Main) vor ASTOC (Köln) für sich entscheiden. Weitere Teilnehmer waren Bille Beye Scheid und Gruber + Kleine-Kraneburg Architekten (beide Frankfurt), sowie Max Dulder (Berlin) und Schmidt Hammer Lassen (Aarhus). Die beiden ausgezeichneten Projekte sowie der Entwurf von SHL ähnelten sich dabei in ihrem Ansatz, das Programm auf zwei frei in die Höhe wachsenden Volumen zu verteilen. Die anderen Büros entschieden sich dagegen für einen einzelnen Baukörper über einer kompakten Sockelbebauung.

Nicht nur die großen funktionalen Qualitäten gaben dabei den Ausschlag für die Entscheidung der Jury, sondern vor allem auch die städtebauliche Wirkung des Siegerentwurfs wurde explizit gelobt: „Der Vorplatz mit den angelagerten und zum öffentlichen Raum hin orientierten Funktionen und die als öffentliche Nutzung vorstellbaren Bereiche innerhalb des Gebäudekomplexes bieten vielfältige Optionen zur Belebung der Europa Allee.“

Cyrus Moser selbst fokussieren in ihrem Entwurf zudem stark auf den Aspekt der Eingangssituation. Ihren Sockel sehen sie metaphorisch als ein Stadtbaustein, der vom steten Strom der Besucher ausgehöhlt wird. Auch schlagen sie unterschiedlich schnelle Übergänge auf das Messegelände vor, um den variierenden Bedürfnissen der Besucher gerecht zu werden.

Baubeginn für das Hochhaus-Ensemble mit seinen 40.000 Quadratmetern Fläche soll schon 2016 sein, 2018 könnte das neue „Gesicht der Messe“ dann schon stehen.


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Kommentare

4

HMS | 24.04.2014 17:44 Uhr

Verdient?

Naja, "verdient gewonnen"? Wo ist denn das CM Konzept klarer als das von Astoc oder Bille Beye? Aus meinen Augen ist da kein Unterschied.
Dudlers Hammer und SHL sind da unterschiedlich. Wenn einer von denen gewonnen hätte, könnte ich es verstehen.
Und das Argument des Blumengießens geht ja wohl gar nicht bei einem Projekt dieser Größenordnung!!
Da könnte ich beim Gewinner auch die Kosten der Auskragung durch Verdrehung als Kosten verursachend kritisieren...

3

Lamaa | 22.04.2014 19:09 Uhr

Klares Konzept

Verdient gewonnen!!! Herzlichen Glückwunsch

Das Konzept von SHL ist zwar interessant, doch die Pflanzen müssen gepflegt werden. Wenn der Bauherr / die Mieter nicht bereit sind, dies zu bezahlen, nützen die besten Konzepte nichts!
Auf die Realisierung bin ich gespannt;
VIEL ERFOLG bei der Planung & Ausführung

2

ZOIO | 17.04.2014 17:30 Uhr

langeweile

...es sieht so aus, als hätte die Inspiration gefehlt. max dudler macht immer das gleiche, cyrus moser,astoc und bille beye sehen sich doch sehr ähnlich.

nur shp hat etwas anderes entworfen.schade das sie nicht gewonnen haben!

1

HMS | 17.04.2014 16:35 Uhr

Schade...

..., dass SHL nicht gewonnen haben. Das wäre mal etwas besonderes, progressives gewesen mit dem durchgehenden Garten.
Die anderen Kisten mit der immer gleichen Fassade und dieser seltsame "Hammer"von Dudler...da herrscht doch wenig Inspiratives vor...

 
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1. Preis: Cyrus Moser Architekten, Frankfurt/Main

1. Preis: Cyrus Moser Architekten, Frankfurt/Main

2. Preis: ASTOC Architects and Planners, Köln

2. Preis: ASTOC Architects and Planners, Köln

Teilnehmer: Bille Beye Scheid, Frankfurt/Main

Teilnehmer: Bille Beye Scheid, Frankfurt/Main

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