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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Chinesisches_Nationalmuseum_in_Peking_von_gmp_eroeffnet_1561963.html

31.03.2011

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Kunst und Kritik

Chinesisches Nationalmuseum in Peking von gmp eröffnet


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Morgen ist es so weit: Nach knapp vier Jahren Bauzeit wird das neue chinesische Nationalmuseum am Platz des Himmlischen Friedens feierlich eröffnet. Hier, wo seit 1959 in den drei Flügeln einer bemerkenswert lang gestreckten, sowjetisch-klassizistischen Anlage das „Chinesisch-historische Museum“ und das „Museum der Chinesischen Revolution“ residieren, ist nun durch Umbau und Erweiterung das „größte Museum der Welt“ entstanden. Sicherlich kein alltäglicher Auftrag, wie uns auch Meinhard von Gerkan im BauNetz-Interview zur Eröffnung bestätigt.

Dieses neue Museum einen Erweiterungsbau zu nennen ist insofern richtig, als von dem Altbau die drei Flügel und ihre prägende Fassade erhalten wurden; der kolossale Neubau verbirgt sich im Innenhof, nur seine gestufte Dachlandschaft schaut knapp hervor. Angesichts der gewaltigen Größenordnung erscheint der Begriff „Erweiterung“ dennoch unangebracht: Die Ausstellungsfläche wächst von 35.000 auf satte 191.900 Quadratmeter. Zum Vergleich: Der Louvre in Paris hat 60.000, die Tate Modern in London gerade einmal 34.500 und das Metropolitan Museum New York soll 130.000 Quadratmeter haben. Man fragt sich schon, wie viele Tage man wohl benötigen würde, wollte man alle 49 Ausstellungshallen mit den über eine Million Exponaten zur chinesischen Geschichte besichtigen. Wäre ein Menschenleben genug?

Alt- und Neubau halten einen fast respektvollen Abstand zueinander, dazwischen liegen traditionell anmutende chinesische Gärten. Mit den hohen Pfeilern und den betonten Vertikalen scheint der Neubau nach einer modernen Antwort auf den Klassizismus des Altbaus zu suchen. Dessen schwere Geschlossenheit wird allerdings mit vielen Öffnungen aufgelöst. In den Ausstellungen sind so immer wieder Blickverbindungen zum Altbau und hinaus zur Stadt gegeben, fast so, als wolle man beides zum Ausstellungsobjekt machen. Die riesigen Raumdimensionen gleichen gmp durch eine relativ feinteilige Gliederung aus, etwa durch Wandsockel aus Kirschholz oder die dicken Kassettendecken. Als Material dominiert ansonsten der helle chinesische Granitstein.

Wie Meinhard von Gerkan in unserem Interview betont, war es den Bauherren wichtig, in dem Gebäude deutliche Bezüge zu traditionellen chinesischen Bauten vorkommen zu lassen: So greifen das sichtbare Gebälk unter dem Dach, die gestaffelte Dachtypologie, die großen, perforierten Bronzetüren und -tafeln in der Fassade oder die Gestaltung der Geländer im Inneren historische Vorbilder auf, insbesondere analog zur Verbotenen Stadt und zur gegenüber liegenden Goßen Halle des Volkes.

Wichtigster Raum ist das sogenannte „Forum“, eine zentrale Eingangshalle von 260 Metern Länge, 34 Metern Breite und 27 Metern Höhe. Sie soll einen halböffentlichen Bereich bieten und einen direkten Bezug zum Platz des Himmlischen Friedens herstellen. Immerhin soll ein Drittel der Ausstellungsflächen kostenlos zugänglich sein – das Museum könnte also wirklich ein lebendiges, öffentliches Zentrum am Platz werden.

Die Frage nach der moralischen Verantwortung eines solchen Gebäudes wird eventuell morgen beantwortet, wenn zur Eröffnungszeremonie auch Bundespräsident Christian Wulff und Bundesaußenminister Guido Westerwelle anreisen – nicht so sehr, weil der Entwurf von einem deutschen Büro stammt, sondern weil zur Eröffnung die Ausstellung „Kunst der Aufklärung“ gezeigt wird, für welche die Staatlichen Museen in Berlin, Dresden und München über 500 Exponate zur Verfügung gestellt haben. Werke von Goya, Piranesi, Friedrich, Gainsborough und Füssli sollen „die Epoche der Aufklärung in Europa in ihrer ganzen Breite zeigen“, die Kosten von etwa zehn Millionen Euro zahlt der deutsche Staat. Auf die Frage nach Zensur und Menschenrechten in China antwortete übrigens Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, es sei nicht die Aufgabe der Kunstmuseen, auf politische Situationen einzugehen.


Zum Thema:

„Bei keinem anderen Projekt sind uns die Grenzen so deutlich gemacht worden.“ BauNetz-Interview mit Meinhard von Gerkan zum Chinesischen Nationalmuseum.


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Kommentare

31

my50cent | 15.04.2011 11:06 Uhr

Abweisend

groß und abweisend. der mensch als individuum soll sich möglichst klein vorkommen.
ähnliches gab es in berlin auch schon: die reichskanzlei!

30

JBK | 10.04.2011 20:28 Uhr

@bittebittebitte

NIEMAND hat das, was sie unterstellen auch nur angedeutet! (diese reflexhafte political-correctness-keule geht mir ehrlich gesagt ziemlich auf die nerven.) was schmerzt sie denn konkret an der überlegung, ob man bauen kann, ohne sich ethischen fragen zu stellen?
ein für alle mal: es ging und geht nicht darum, das museum mit ausschwitz oder china mit nazideutschland zu "vergleichen"! bitte! (nicht jede erwähnung von ausschwitz und hitler zielt automatisch auf einen relativierenden "vergleich" ab!) es darf aber doch wohl um die frage gehen, ab wann für einen planer der punkt erreicht ist, wo er für sich eine grenze zieht und die annahme eines auftrags ggfs auch ablehnt bzw. bis zu welchem punkt er seine persönliche integrität noch gewahrt sieht. die antwort darauf wird je nach persönlicher überzeugung und konkreter situation sicher bei jedem anders ausfallen, wofür ich größten respekt habe (bitte!) aber man sollte die problematik auch nicht kleinreden, so wie das meiner ansicht nach MvG tut - und auch viele kommentatoren hier - bzw. - und hier wiederhole ich mich - für ihn war diese grenze zwar vorhanden, aber lediglich eine "formale" (die bereits erwähnten "klischeehaften bilder") und keine ethische. der bau von gaskammern sollte daher lediglich beispielhaft jenes ende des spektrums markieren, auf das wir uns wahrscheinlich alle (auch herr vG) einigen können. es sollte unterstreichen, dass es imho verantwortungsvolles planerisches handeln (und damit auch architektur machen - architektur als "soziale kunst") ohne ethik per definitionem nicht geben kann. da architektur nicht zwecklos sein kann, muss sie - das ist meine überzeugung - immer programmatisch zu ende gedacht werden (andernfalls wäre sie ja wohl "nur" bildhauerei). dabei stoßen wir doch zwangsläufig immer auf fragen der ethik und moral. eine zur "l’art pour l’art" analoge architektur um der reinen form willen, halte ich deshalb für unmöglich und sogar menschenverachtend. genau diesen gedanken finde ich aber in MvGs äußerung: "So ist es, denke ich, vor allem die Aufgabe des Journalismus oder der Kunst, eine klare, eigenständige und auch kritische Haltung zu entwickeln und zu äußern." Und weiter: "Keines unserer Gebäude in China ist in irgendeiner Form als Huldigung dieser Regierung zu lesen." Das mag er ja gerne glauben, aber wenn - wie MvG selber zugibt - die regierung gerade bei diesem projekt soviel einfluss auf die gestaltung hatte, dann hat sie sich vielleicht einfach nur selbst gehuldigt und GMP war dabei willfähriger helfer. (wobei über die frage inwieweit diese gedanken sich dann auch in dem gebäude wiederfinden oder auch nicht, tatsächlich zu streiten wäre. da architektur aber eben auch symbol ist und als solches "gelesen" werden kann, frage ich mich schon, ob ich die botschaft, die ich höre, auch gutheiße. die auftraggeber wollten ja schließlich nicht einfach nur ein "gutes" museum, sondern ein explizit chinesisches. da wird wohl die frage erlaubt sein, welches chinesische selbstverständnis - jenseits von architektonischer qualität - GMP hier eigentlich helfen zu vermitteln. eine beachtenswerte analyse eines solchen selbstbildes findet sich meiner ansicht nach z.b. in ortega y gassets "aufstand der massen" von 1929) @ rauke: der fotograf steht doch vor dem gleichen dilemma wie wir auch. wenn das "heroische", "verherrlichende", das "menschlich maßstablose" (oder wie immer man die botschaft nennen will) da ist, dann kann man sich wahlweise daran berauschen oder versuchen, eine kritische distanz zu wahren. frage ist, ob letzteres auch wirklich gelingen kann.

29

rauke rübenstrauch | 08.04.2011 22:18 Uhr

andere frage:


in wessen auftrag hat herr gahl eigentlich fotografiert?

das würde mich mal interessieren.

sollte er das heroische dieser architektur hervor heben oder wollte er diesen aspekt entlarven?

ich bin unentschlossen beim durchsehen der bilder...

28

bitte bitte bitte | 08.04.2011 15:06 Uhr

liebe kollegen

das heutig china ist nicht das dritte reicht. punkt.
ein museum an tiananmen ist nicht das kz auschwitz. punkt.

solche vergleich sind absolut absurd und wirklich, wirklcih, wirklich schmerzhaft.

damit möchte ich keinesfalls die schrecklichen entwicklungen in china beschönigen. aber sie haben nichts, nichts, nichts mit dem aggressiven krieg und den fürchterlichen vernichtungslagern des 3.Reichs zu tun.

danke.

27

ARCSB | 08.04.2011 11:49 Uhr

Stellungnahme

Ich sehe es nicht unproblematisch, im Gegenteil. Aber ich denke auch, dass es nicht reicht zu sagen: dann bauen wir eben nicht mehr. Ich verstehe wenn Sie sagen, Sie wollen sich nicht als Mittel totalitäre Machthaber missbrauchen lassen, das ehrt Sie ja auch. Es ist doch aber nicht ausreichend sich einfach nur zurückzuziehen und zu sagen, ob es MvG oder jemand anders plant ist egal, weil das Ergebnis am Ende sowieso das gleiche ist, nämlich - das Regime nutzt es für seine Zwecke aus. Davon schafft sich leider das Problem auch nicht von selbst aus der Welt. Meiner Meinung nach muss es doch grundsätzlich einen Weg geben, zu planen und richtig damit umzugehen, auch wenn uns dieser Weg noch nicht klar ist und auch wenn man Gefahr läuft nicht gleich zum gewünschten Ziel zu gelangen. Zu einer guten Kritik gehört, so denke ich, immer auch ein Verbesserungsvorschlag oder ein Lösungsansatz. Dazu muss ich nicht den NS-Hammer zücken. Selbstverständlich ist es verwerflich ein KZ zu planen, das steht doch gar nicht zur Debatte. Zu einem Museumsbau sehe ich da allerdings einen Unterschied da die Funktion im Eigentlichen nicht auf etwas schlechtes Abzielt, die Hintergründe in dem Fall schon. Darum bevorzuge ich eine getrennte Betrachtung und erst danach einen Gesamtüberblick.
Und damit zu dem Gebäude. Die bloße Architektur empfinde ich nicht als schlecht, sie ist sehr sachlich und kühl, nicht zuletzt durch ihre strenge Formsprache, ich sehe aber keinen Grund warum Architektur soetwas nicht haben darf.
Anders sieht es mit dem Bezug auf die politischen Hintergründe aus, da sehe ich durchaus Mängel und kann die Position nachvollziehen, dass es für diesen aufgeladenen Ort problematisch ist, selbst wenn die Archritektur noch ansprechender wäre.
Nur Aufgrund von ein paar Bildern und einem kurzen Inertview möchte ich mir aber kein absolutes Urteil bilden, schon gar nicht über Herrn von Gerkan. Ich kann verstehen wenn dies Andere anders sehen, es darf aber nicht (und damit meine ich nicht Sie JBK) in dümmlich, unsachlicher Kritik enden.

26

JBK | 06.04.2011 14:30 Uhr

@ARCSB

Beantworten Sie doch einfach mal die Frage, was denn Ihrer Meinung nach die "politische Haltung" dieses Gebäudes ist, bzw. worin denn die politische Dimension eines solchen Auftrages wahrscheinlich liegt. Wenn Sie das grundsätzlich unproblematisch sehen, dann erübrigt sich doch eine Diskussion mit Ihnen, weil Sie sich auf die Position GMPs zurückziehen, die "nur" formal-architektonische Themen (Lichtführung, Proportionen, Materialien etc.) bewegt. Wenn es in der Natur der Architektur läge, dass sich die Frage nach der Ethik des Planers grundsätzlich nicht stellt, und man sich keine Umstände vorstellen kann, unter denen man, den Auftrag ablehnen würde, dann wäre das doch eine Scheindebatte.

Die Frage nach den Konzentrationslagern ist weder, "beschämend", noch "dumm", noch "widerlich", sondern zielte darauf ab, auszuloten, wo man als Planer eine ethische Grenze zieht. Hier ging es nicht um den direkten Vergleich, sondern darum, die Grenze eines Spektrums zu markieren. (Ich gehe davon aus, dass wenigstens darüber unter den Diskutanten Einigkeit darüber besteht, dass das Bauen von Konzentrationslagern ethisch verwerflich ist - insofern, kann ich die reflexhafte Entrüstung nicht nachvollziehen.) "Kooperation ist immer besser als Ablehnung" Sie sagen: Immer! Also ohne Einschränkung. Also Kooperation auch mit der Junta in Myanmar, mit Pinochet, mit Idi Amin und Hitler? Das sehe ich für mich doch differenzierter.

Ich wiederhole, was ich an andere Stelle schon gesagt habe: MvG hat doch eine Grenze, einen Rubikon für sich im Interview erwähnt. Das Zitat ist in der Tat entlarvend: "Man ließ uns wissen, das Moratorium könne aufgehoben werden, wenn wir einige Details ändern würden. Aber die Bilder, die uns gezeigt wurden, waren so klischeehaft, dass wir sie ablehnen mussten. Hätte der Bauherr darauf bestanden, hätten wir den Bau nicht weiter begleiten können."

Entwerferische Eitelkeit - ein paar Details und klischeehafte Bilder - hätten ein Grund für die Niederlegung des Auftrages sein können. Ein Massaker an wehrlosen Studenten vor der Haustür und der Respekt vor denen, die wirklich -damals wie heute - Wandel herbeiführen wollten, spielte offenbar eine nachgeordnete Rolle. Wie höhnisch muss das Haus eigentlich auf jene Chinesen wirken, die damals geprügelt und beschossen wurden? Wie furchtbar auf die, die heute ohne Kontakt zur Außenwelt inhaftiert sind.

25

ARCSB | 05.04.2011 19:52 Uhr

Am Thema vorbei?

Ich glaube Sie missverstehen meine Absicht, ich habe nicht vor das Bauwerk vor einer sachlich kritischen Betrachtung zu schützen. Den Vergleich zu baroker Schlossarchitektur halte ich trozdem für schwierig, da spielen noch zu viele andere Aspekte eine Rolle und es geht ja nicht um eine Nachbildung einer früheren Architektur. Zumindest glaube ich das nicht. Für mich kristalisiert sich bei Ihrer Argumentation allerdings ein Frage heraus: Sollten dann westliche Architekten gar keine politisch angehauchten Projekte in solchen Zusammenhängen übernehmen oder ist es nur eine frage der Haltung? Allerdings müssen auch Projekte mit der richtigen Haltung sich Vorwürfe der Stärkung totalitärer Macht gefallen lassen. Was ist denn die Kernaussage der Argumentation? Gibt es ein "erlaubt und nichterlaubt weil..."? Ob jemanden die Räume oder die Architektur gefällt oder nicht, hat damit erstmal nichts zu tun.

24

bonzo | 05.04.2011 10:13 Uhr

aktuell...

muss eigentlich nicht jedem, der hier "wandel durch annäherung" postuliert, angst und bange werden angesichts der neuesten nachrichten? während uns guido in gerkans machtgebäude hände schüttelt werden überall im land menschen ohne begrndung verhaftet, verschleppt und in hausarrest genommen!! ai weiwei ist nur einer von mindestens 300 oppositionellen und kritikern und intellektuellen, die seit wochen verhaftet werden!!!
wenn sie, herr gerkan, diesem regime ein gebäude bauen und von der innenraumqualität faseln wollen, bitte schön. gestatten sie mir, ihnen das aber zu verübeln.

23

Undertow | 04.04.2011 20:58 Uhr

Nicht zu Ende gedacht...

...finde ich den Kommentar von ARCSB. Natürlich können in einem Reihenhaus prinzipiell die selben Übel angerichtet werden wie in einem Folterkeller. Aber trotzdem reicht dieser Vergleich nicht, jeglicher Architektur Universalabsolution zu erteilen.

Was ist denn mit barocker Schlossarchitektur? Mit den Jagdschlösschen, oder auch großbürgerlichen Häusern? Heute drängen sich ja viele darum, diese Architektur wieder zu beleben, aber wofür sie wirklich steht, wird dabei verdrängt. Natürlich ist sie schön, das bestreitet ja auch kaum ein Mensch (übrigens wie man auf der gleichen Ebene auch über die Ästhetik des gmp-Baus sprechen kann), aber gleichzeitig ist sie Symbol und Werkzeug einer hegemonialen Praxis, die sich selbst erhält, indem sie Machtverhältnisse institutionalisiert und verbildlicht.

Im Endeffekt ist das für uns heute kaum mehr nachvollziehbar, und sicherlich würde uns ein Stück Geschichte fehlen, wenn wir die Architekturartefakte dieser Epoche nicht hätten. Aber das wichtige ist die Frage, ob eine absolutistische Gewaltherrschaft tatsächlich funktioniert hätte ohne eine Architektursprache, die sowohl Machtunterschiede darstellt wie auch materialisiert. Einen Burggraben hatte eben nicht jeder... und goldgeschmückte Fassaden auch nicht. Bezogen auf das Nationalmuseum lässt sich wohl das gleiche sagen: nämlich dass die Architektur selbst niemandem weh tut, aber die Beteiligung an einer Maschinerie, die das Aufrechterhalten eines totalitären Machtgefüges zum Ziel hat, dadurch nicht weniger verwerflich oder wird.

Die Existenz der Mauer alleine hätte niemals ausgereicht, Ost und West zu trennen. Die gleichzeitige Existenz eines Regimes, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, jegliche unautorisierte Grenzüberschreitung aufs Schärfste zu bestrafen, macht die Mithilfe bei der Errichtung dieses Symbolbaus zur Schandtat.

22

ARCSB | 04.04.2011 10:55 Uhr

Kultureller Ausschluss?

Auch in einem Supermarkt oder einem Mehrfamilienhaus kann man schlimme Dinge tun oder sie für niedere Zwecke missbrauchen. Sollten dann die Deutschen ihre großen politischen Gebäude auch nur noch selber bauen oder die Franzosen oder die Amerikaner? Ich glaube nicht, die architektonische Vielfalt die durch eine immer multikulturellere Welt bedingt wird kann man nicht nur auf bestimmte Länder begrenzen oder andere davon ausschließen.
@duke
Wenn du den Film über Louis I. Kahn gesehen hast, solltest du dir vllt auch mal ein paar Berichte, Interviews und Artikel von Rem Koolhaas, der in China auch schon sehr politische Gebäude gebaut hat, anhören oder durchlesen.

21

duke | 03.04.2011 10:45 Uhr

Moral

@ Alexandros
"Architektur kann nicht heilen, kann Menschen nicht ändern."

Sicher? Dann hat das jeweilige Gebäude nicht den Namen Architektur verdient.
Absolute Meinung? Was meinst du mit Erfahrung? Deine Argumente sind doch auch nur Allgemeinplätze.

Dem muss ich einfach widersprechen. China ist kein demokratisches Land! Natürlich sage ich nicht das man dort bauen darf. Aber wenn es um Projekte solcher Art an diesem Platz geht, dann sollen die chinesischen Architekten selbst bauen und ihnen die Ausländer nicht den Zeichenstift wegnehmen. Oder aber man sollte seine Ideal gerade dort nicht aufgeben. Vielleicht wäre Pei wirklich die bessere Wahl gewesen.
Das was dort jetzt zu sehen ist, erinnert (in Teilen) fatal an eine faschistische, kühle, Formensprache der dreißiger Jahre.

(Ich empfehle Dir den Film "My Architect" über Louis I. Kahn. Da gibt es eine bewegende Szene über das Parlament in Dhaka. -Zum Thema ob Architektur Menschen nicht verändern kann.)

20

gabor | 03.04.2011 10:26 Uhr

@zsazsa

das wird ja oft falsch verstanden. "wandel durch annäherung" beschreibt eben einen langen und mühsamen prozess, bei dem vom anderen eben nicht ein wandel über nacht, sondern ein annähern (übrigens von beiden seiten) in kleinen schritten stattfindet.

ansonsten finde ich, dass man gmp durchaus die moralfrage stellen muss – völlig unabhängig davon, wie viele andere große namen am wettbewerb mitgemacht haben. ich kann jedoch auch keine konstruktive alternative sehen. oder dprfen wir mit keinem chinesen mehr kooperieren, bis "die da" ihre regierung im griff haben??
anders gefragt: was darf ich denn da bauen? sind wohnungen okay? büros? ein stadion, ein museum, eine fernsehzentrale?

letztlich würde ich die frage so beantworten: kooperation ist immer besser als ablehnung. so verstehe ich auch den satz von gerkan, dass er mit den menschen, nciht mit dem system kooperiert.

ein vergleich mit dem NS-staat und dem bau von konzentrationslagern ist an dieser stelle beschämend dumm und wirklich widerlich.

19

AntiFa | 03.04.2011 10:09 Uhr

Kunsttempel

ich kann mir nicht helfen, bei allen Qualitäten im Detail, auf mich wirkt das Gebäude bedrohlich und einschüchterend.

Begegnung mit freier Kunst ist so doch nicht möglich.

Der Mensch als Maßstab ist da genauso verloren, wie in faschistsichen Architekturen, ist ja vielleicht auch gewollt und das können die Deutschen ja auch in Perfektion.
Ich möchte gmp nicht zunahe treten und sie auch nicht in die rechte Ecke stellen, aber das Projekt in der Dimension und Inzenierung scheint mir aus dem Ruder gelaufen zu sein.

Wer auch immer da am Ruder stand und Einfluss geübt hat?

Bauen für Despoten ist halt schwierig und der alte Satz "Architektur ist die Hure des Kapitals" (und der Macht - eigene Ergänzung) bewahrheitet sich mal wieder.

Und unsere Politiker bringen doch jedesmal das Thema der Menschenrechte zur Sprache - mehr ist in starken Absatzmärkten nun mal nicht drin. Sonst kaufen die Milliarden Chinesen am Ende keine BMWs mehr.

18

Bernd das Brot | 02.04.2011 06:00 Uhr

Differenzierter

Architekturkritik muss erlaubt sein auch wenn man sich selber dem Vorwurf aussetzt es selber doch erstmal besser zu machen oder als Noergler dazustehen.

Fuer mich ist es Tatsache das es diesem Gebaeude an Atmosphaere fehlt und das muss nicht generell ein Problem der Groesse sein.

Habe das Museum im fast Leeren Zustand vor dem Umbau besucht und fand das es Qualitaeten gab, die erhaltenswert waren - es war irgendwie kleinteiliger mit Innenhoefen.
Auch gefaellen mir einige Element bei Museen aus dieser oder spaeterer Periode - wie im military museum oder dem national art museum of china.

Vielleicht haette man staerker dem chinesischen Wunsch auf Dekoration nachgehen sollen - das dann modern transformiert.
Die Verschattung der Fassade nicht ueber die tiefen Finnen, sondern mit einem Ornament aus Bronze. Oder die spezifische Entwicklung von Lampenkoerpern oder einem Muster im Boden.
Moneo, Krischanitz oder HdeM haetten das sicher erreicht.

Symmetrie und Massstab waren nunmal gesetzte Zutaten die Ausfuehrung liegt trotz vieler Reibungsverluste beim Architekten.

Die Raeume sind kuehl und regide - so sehen viele Wartehallen an Bahnhoefen oder Flughaefen in China aus (besonders wie in Bild 9)

Das ist schade - definitiv eine verpasste Chance.

17

Bernd das Brot | 01.04.2011 14:40 Uhr

Messehalle?

Aussen - passend zum Aufmarschgelaende davor oder wie Staffage fuer Atlantis Film mit zurueckliegender Sparkassenfassade

Innen - Messehalle oder Kongresszentrum
allein die rote Wandbespannung laesst bei mir kein Museumsgefuehl aufkommen. Vielleicht laesst sich das mit dem Ausstellungsausbau via Gipswaenden noch retten - irgendwo muessen ja die 10 Mio fuer die Eroeffnungsausstellung hin.

Gmp steht fuer funktional, sauber aber langweilig.

Nun muss man 2 Punkte zu Gute halten.
Erstens kann man ihnen nicht mit der Moral Keule kommen - es haben schliesslich viele namhafte Bueros an dem Wettbewerb teilgenommen.

Zweitens - der Gmp Entwurf fuer den Wettbewerb hatte etwas Potential im Dachbereich sowie Materialien im Inneren ist aber zunehmend von den Verantwortlichen auf chinesischer Seite demontiert worden - aufgrund der Lage am Tiananmen sowie aufgrund der gefuehlten Flut an hypermodernen Bauten in der Stadt wie der nur unweit davon gelegenen Opernblase - was mitunter zu diesem Retro fuehrte.

Das kann dennoch nicht die ausgestrahlte Langeweile und die Messeatmosphaere entschuldigen. Habe nicht mitbekommen warum man nicht I.M.Pei gefragt hat. Meines Erachtens haette er den Balanceakt so hinbekommen das am Ende etwas akzeptabel klassisch Schoenes herausgekommen waere.

16

Alexandros | 01.04.2011 14:31 Uhr

Gelbe Bedrohung?

Moral und Architektur? Man könnte gleich darüber diskutieren ob die Tugend erlernbar ist und ob es eine Wahrheit gibt.

Finde es immer wieder interessant dass so viele Menschen eine absolute Meinung vertreten ohne dass diese auf tatsächlichen Erfahrungen basiert..

Unrecht ist vielerorts geschehen und in Deutschland nicht zu wenig.. Architektur kann nicht heilen, kann Menschen nicht ändern. Nur die Menschen selber können sich an Sachen erinnern und weitererzählen..

15

ArchRC | 01.04.2011 13:01 Uhr

wenn man keine Ahnung hat...

Es ist unglaublich mit welcher Intoleranz und welchem Unvertand so mancher hier seine Komentare abgibt. Ohne wirkliches Hintergrundwissen noch Verständniss, machen diese Pseudoexperten alles nieder, was nicht in ihren engstirnigen Kopf passt. Manchmal glaubt man sie warten immer nur auf die nächste Gelegenheit ihre aufgeplusterte Ignoranz an die Öffentlichkeit weiter zu geben. So auch bei diesem Projekt, an statt Chanchen zu sehen, sehen sie nur Mauer an denen sie emsig weiter bauen. Wäre es etwas besser gewesen irgend ein Chinesischer Architekt hätte ein regimvergötterndes Denkmal an diese Stelle gesetzt? Das kann man gmp, wenn man bei klaren Verstand ist, keineswegs vorwerfen. Natürlich ist das Bauwerk, groß und monumetal, aber das ist das Kanzleramt auch. Das heißt nicht automatisch, dass die Architektur schlecht sein muss. Darum sollte mancher ganz schnell von seinem hohen Ross der Selbstgerechtigkeit und Scheinheiligkeit herabsteigen.

14

ZsaZsa | 01.04.2011 11:26 Uhr

Peking

"Wandel durch Annäherung", haha. Wie prima das klappt, sieht man auch daran, dass die Chinesen die deutschen Entwurfsverfasser inzwischen komplett unterschlagen. gmp kommt in den Berichten der Staatspresse nicht vor, da ist es ein rein chinesischer Erfolg. Gerkan darf zur Eröffnung nichts sagen, er hätte gern, aber das sei bei den Chinesen "nicht durchsetzbar" gewesen.

13

Clemens Dill | 01.04.2011 10:57 Uhr

ohne Mittel

Eine Architektur für Menschen zu bauen sagt zunächst wenig. Architektur entsteht meistens für Menschen. Was wir hier sehen ist eine Architektur für die Massen.

Und natürlich haben Architekturschaffende eine, wenn auch nicht alleinige, Verantwortung für das, was sie bauen. Eine „eigenständige und auch kritische Haltung zu entwickeln und zu äußern“ (MvG) ist klarerweise auch für Architekten angezeigt.

Nun gibt es nicht nur die Traditionen des chinesischen Bauens, sondern auch die des Bauens für Massen. Und weil hier deutsche Architekten am Werk waren, bieten sich zwei alternative Haltungen an: Die eine wird in Günter Behnischs Münchner Olympiastadion deutlich, die andere in diversen Bauten und Plänen eines Albert Speer. Die Frage ist doch die, wie steht es um die Möglichkeiten des Einzelnen in den Räumen für die Massen? Wo Behnisch den Einzelnen nicht vergisst, sieht gmp nur die Massen. Der einzelne Mensch geht in der Masse auf, die Masse wird zu einem einzigen, riesigen Individuum. Und so wird der Raum gestaltet: mit dem simplen Mittel des scaling werden die Proportionen klassischer Ordnung unreflektiert ins riesenhafte vergrößert. Der Einzelne kann nicht mehr anders, als sich als Teil der Masse zu fühlen. Jeder Teil der räumlichen Gestalt ist auf diese ausgerichtet. Sich selbst zu spüren und in der Welt (hier mittels Kunst) zu reflektieren ist in solchen Räumen besondere Arbeit und keine intendierte Selbstverständlichkeit.

Wer für Menschen baut und insbesondere wer für Massen in Gesellschaften baut, in denen das Individuum in besonderem Maße als Teil der Masse gedacht wird, sollte sich in seiner Verantwortung als handelnder Mensch fragen, ob die Mittel zur Hand sind, die nötig sind, um die Einzelnen nicht zu vergessen. Bei GMP sind diese Mittel offenbar nicht zu finden.

12

interessierter Laie | 01.04.2011 09:25 Uhr

ein beispiel hervorragender ingenieurskunst

doch wo bleibt der esprit?

11

hliebau | 01.04.2011 08:43 Uhr

unaufhaltsame Geschichte

Irgendwann wird es auch in diesem Hause eine Ausstellung geben über die Ereignisse von 1989 auf dem grossen Platz davor. Da bin ich mir ganz sicher! Dann werden Architektur- und Gesellschaftskritik von Leuten im Ausland 'Schall und Rauch' sein. Dass da irgend so ein ausländischer Architekt mitgearbeitet hat, interessiert in China stets herzlich wenige Menschen, wie schon beim 'Vogelnest' und Nationaltheater festzustellen ist. Ich hoffe nur, dass der Auftraggeber das bekommen hat, wofür er (nicht zu wenig) bezahlt hat.

10

von innen | 31.03.2011 21:10 Uhr

nach aussen

Architektur nach Photos zu beurteilen ist nicht ok, aber ich denke, die Photografen haben ihr bestes gegeben; nun also:
innen ist das Haus - bis auf die gekästelten Decken - richtig gut, nimmt allerdings zuviel Präsenz in Anspruch (wir erinnern uns an Abteiberg, in Mönchengladbach, von Hollein: da wollen viele Künstler nicht ausstellen, weil sich die manieristische Architektur so fürchterlich in den Vordergrund drängt). aussen ist das Haus ziemlich peinlich und es ist gut, dass es eigentlich nicht zu sehen ist!

9

fragesteller | 31.03.2011 20:58 Uhr

@flashback

sehr gehrter herr "flashback"

drehen sie doch mal, die tastatur um, auf der sie ihren kommentar geschrieben haben.

falls nicht "made in china" drauf steht, können sie sich ja noch einmal melden...

8

duke | 31.03.2011 19:41 Uhr

Moral

Wirklich? Über Moral lässt sich woanders streiten? Ich denke nicht.

Es darf die Frage gestellt werden, ob dies noch zeitgenössische deutsche Exportarchitektur ist. Oder ist dies wieder eine der kalten, technischen Moderne verhaftete Monumentalarchitektur.

Wenn ich die Bilder vom Innenraum sehe, denke ich an eine Zeit und Architektur die wir in Deutschland vor gut 66 Jahren hinter uns gelassen haben!

Es ist einfach die Frage, ob man hier für Menschen gebaut hat oder mithilft ein Regime modern und aufgeschlosssen erscheinen zu lassen.

Dieses Gebäude steht am Tiananmen. Architektur heisst Verantwortung übernehmen nicht Liebedienerei gegenüber Mächtigen. Nicht an diesem Platz. Dafür ist dort zuviel Unrecht geschehen.

7

Peter Baldauf | 31.03.2011 18:56 Uhr

grenzen der architektur

natürlich, das ließ nicht lange auf sich warten. Ja, das chinesische Regime ist ein schwieriges, und ja, auf diesem Platz vor diesem Neubau sind vor über 20 Jahren schreckliche Dinge geschehen. Was ist unsere Konsequenz daraus? Ignorieren wir die Chinesen so lange, bis sie eine Regierung haben, die wir als "demokratisch" ansehen? Oder verlängern wir lieber Willy Brandts ostpolitik nach Fernost und setzen auf "Wandel durch Annäherung"?
Wie viel soll denn Architektur noch leisten? Kein gebäude der Welt kann an dieser Stelle das geschehene wieder gut machen!! Ein Olympiastadion kann genutzt werden, um Menschen zu erschießen, oder um sich im sportlichen Wettkampf zu messen. Jede Kooperation ist erstrebenswert, denn sie bedeutet Austausch, Wandel, gegenseitiges Lernen!!

Also: Kommt zusammen, Leute, lernt euch kennen. Ignoranz ist das Übel der Welt. Nicht ein museum.

6

flashback | 31.03.2011 18:22 Uhr

Bauen für Menschen...

Der 3-Buchstaben-Architekt:
“Aber an keiner Stelle des Auftrags hat sich uns die Frage gestellt, für welches System wir bauen.”

“So ist es, denke ich, vor allem die Aufgabe des Journalismus oder der Kunst, eine klare, eigenständige und auch kritische Haltung zu entwickeln und zu äußern.”

Der Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin:
“Es ist nicht die Aufgabe der Kunstmuseen, auf politische Situationen einzugehen.”

Danke. So sieht „German Support“ für die Menschenrechte in China aus!

5

machmutt | 31.03.2011 17:32 Uhr

boah!

das GRÖSSTE museum....klar, das schönste können sie eben auch nicht planen!

flughafen tempelhof meets reichskanzlei und ein wenig arkaden vom BBI, die lagen sicher grade auf dem tisch daneben.

furchtbar, dann noch sagen, "wir bauen nur für die menschen", einfach albern. nichts worauf man als deutscher stolz sein sollte. zynisch das ganze, vor der tür wurden vor ein paar jahren hunderte menschen plattgerollt, schon vergessen?

4

Peter | 31.03.2011 16:54 Uhr

Letzte Ruhestätte für Kunst

Totalitär und Tonnen schwer. In diesem Gebäude wir jede Kunst aussehen wie begraben.

3

Leo S. | 31.03.2011 16:42 Uhr

Peking

Also ich kann mir ja nicht helfen, aber ich finde das Gebäude überraschend gut. Immerhin muss man sich dabei ja auch die gewünschten Dimensionen und Erwartungen an dieses Gebäude vorstellen. Es ist ja nicht gmp vorzuwerfen, dass dieses Gebäude in dieser Größe gebaut wurde! Und dafür machen sie das in der Tat gut und, auch wenn das in diesem Zusammenhang bizarr klingen mag, sogar recht zurückhaltend.Der Neubau dominiert nix, setzt sich angenehm ab, bildet einen guten zwischenraum und, das überrascht mich am meisten, wirkt zumindest auf den fotos tatsächlich angenehm. vor allem licht! die löcher nach oben in den kassettendecken des forums finde ich eine starke nummer, ebenso die großen öffnungen, die hinter der stützen zurück gesetzt sind. ein "sauberes" gebäude.

über die moral lässt sich, denke ich, an anderer stelle diskutieren - immerhin finde ich es gut, dass hier auch die westerwelle/wulffs erwähtn werden, die gleich zur eröffnung schlange stehen und eine teure (!), von uns (!) bezahlte Ausstellung dort hinstellen, die dann auch noch nicht kritisch sein soll......!!!

2

wer kann | 31.03.2011 16:38 Uhr

der kann

der größte aprilscherz der welt?

1

archi | 31.03.2011 16:09 Uhr

Riesen...

...Groß das ganze Gebäude. Wieviel Kunst wohl da ausgestellt wird :)

 
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