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18.02.2010

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Dreimal die Zwei!

Campus-Wettbewerb in Homburg/Saar


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Der Campus Homburg der Universität des Saarlandes mit Klinikum und  medizinischen Fakultätseinrichtungen für Forschung und Lehre befindet sich dank eines rasanten Wachstums und damit einhergehender starker Beanspruchung im Umbruch. Eine Neuordnung der Anlage tut not. Abhilfe soll nun durch ein in die Bestandsbauten eingegliedertes zentrales Gebäude für Lehre mit Hörsälen, Seminarräumen und einer Bibliothek geschaffen werden.
Bei dem dazu ausgeschriebenen einstufigen und begrenzt offenen Wettbewerb wurden drei 2. Preise mir einem Preisgeld von jeweils 24.000 Euro vergeben:


  • 2. Preis: Hascher Jehle Architekten, Berlin


  • 2. Preis: Muffler Architekten, Tuttlingen


  • 2. Preis: Bez + Kock Architekten, Stuttgart


  • 5. Preis (9.600 Euro): bogevischs buero, München

Die Jury schreibt zur Arbeit von Hascher Jehle: „Aufgrund der kompakten Bauform, den Abstand zur südlichen Bebauung und Erhalt größtmöglicher Freiflächen übernimmt der Solitärbau eine vermittelnde Funktion zwischen Forschung, Lehre und Klinikbetrieb.“

Zum Beitrag von Muffler Architekten wird ausgeführt: „Der Vorschlag die heterogene Bebauung im Süden im Übergangsbereich zur neuen Campusmitte mit einem ruhigen ost-westlich ausgerichteten Baukörper abzuschließen, wird vom Preisgericht begrüßt. Trotz seiner Ausdehnung schwebt der Baukörper pavillonartig, was vom Verfasser durch die zweigeschossige Bauweise erreicht wird.“



Zum dritten 2. Preis heißt es: „Der Verfasser schlägt einen, an richtiger Stelle platzierten, kompakten Baukörper vor, der Fluchten und Höhen der umgebenden Bauten aufnimmt, der Radialstruktur des Campus folgt und im Zusammenspiel mit der historischen Aula einen Platz als Auftakt zur Nord-Süd-Magistrale definiert. Hierdurch ergibt sich für ankommende Besucher eine klare Zugangssituation.“

Alle drei 2. Preisträger wurden zur weiteren Bearbeitung empfohlen.


Kommentare

2

peter | 19.02.2010 00:18 Uhr

homburg saar

warum es keinen ersten preis gibt? wer kennt die grundrisse? nur aus wettbewerbsmodellen kann man das eher nicht sehen. ich könnte mir vorstellen, dass hascher+jehles aalglatter pseudoblob innen genauso rundgelutscht, äh, geshaped ist wie außen. ob sich solche runden grundrisse gut nutzen lassen? der muffler'sche schlitten wirkt irgendwie sperrig in der umliegenden struktur, eher ein fall für die grüne wiese. und bez+kock haben ein eher knorzig anmutendes volumen vorgeschlagen, das sich mit seinen beiden verdickungen städtebaulich allerdings recht sinnvoll in der umgebung verankert.

so eindeutig finde ich das jetzt mal nicht.

kommen wir in fünf jahren nach homburg und sehen, was da auf der wiese steht, dann wird man's wissen.

1

solong | 18.02.2010 20:09 Uhr

was für eine jury ...

der erste platz ist doch wohl schon allein unter städtebaulichen gesichtspunkten das recht kompakte gebäude von hascher und jehle ist in der kleinteiligen struktur von homburg doch wohl die einzig richtige lösung ... warum hat man sich hier nicht getraut ????

 
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2. Preis: Hascher Jehle Architekten

2. Preis: Hascher Jehle Architekten

2. Preis: Muffler Architekten

2. Preis: Muffler Architekten

2. Preis: Bez + Kock Architekten

2. Preis: Bez + Kock Architekten


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