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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Call_for_Projects_des_Deutschen_Architekturmuseums_7340004.html

28.07.2020

Einfach grün

Call for Projects des Deutschen Architekturmuseums


Über eines dürften sich alle einig sein: Grün in der Stadt tut gut! Und die Möglichkeiten sind vielfältig, sie reichen von großen Parks über kleine Hinterhofgärten, hübsch gestalteten Balkonen, extensive Dachbepflanzungen bis hin zu technisch aufwändigen Fassadenbegrünungen. Und das sind nur einige Maßnahmen, um das urbane Mikroklima zu verbessern und mit Feinstaub und Hitze besser fertig zu werden. 

Die Ausstellung „#EINFACH GRÜN – Greening the City“ im Deutschen Architekturmuseum DAM in Frankfurt am Main wird sich ab November dem Thema Pflanzen und Architektur annehmen. Einerseits wollen die beiden Ausstellungsmacher*innen Hilde Strobl (Kuratorin und Architekturhistorikerin) und Rudi Scheuermann (Director und Global Leader Building Envelope Design bei Arup) einen pragmatischen Blick auf die Möglichkeiten von Haus- und Dachbegrünungen in Bestand und Neubau werfen. Anderseits geht es ihnen um mehr, wenn sie postulieren, dass es nun „an der Zeit ist, die Architektur im Hinblick auf Grünflächen zu entwickeln, die Stadtlandschaften aufzurüsten und GRÜN nicht nur auf ökologische Aspekte herunterzubrechen.“

Die Ausstellung möchte ein weites Feld abstecken – von den atmosphärischen Qualitäten des urbanen Grüns bis zu den politischen Vorgaben etwa in Hinblick auf bauliche Ausgleichsmaßnahmen. Und sie agiert auf unterschiedlichsten Ebenen. Neben aufwändigen Architekturprojekten soll nämlich ganz bewusst auch gezeigt werden, was jede*r Einzelne ganz konkret vor der eigenen Haustür oder eben auf dem eigenen Garagendach machen – also pflanzen – kann.

Um eine Vielzahl unterschiedlichster Projekte präsentieren zu können hat das DAM einen Call for Projects lanciert, der niedrigschwellig angelegt ist und alle einlädt, sich mit ihren grünen Projekten zu bewerben. Die beiden Leitfragen des Calls lauten: „Wo genau sind die grünen Inseln, die dem klimatischen Verhältnis von Architektur, Bewohnern und Nutzern so positiv zuträglich und von den Straßen oft wenig einsehbar sind? Wer sind die Initiatoren, wie haben sie es angestellt und wozu dienen die grünen Dächer und Fassaden?“

Einen Einsendeschluss gibt es übrigens nicht. Die Ausstellung wandert weiter und soll dabei laufend um neue Projekte wachsen. Aktuell geplant sind Stationen in Stuttgart, Düsseldorf und London. Doch wer bereits von Anfang an dabei sein will, sollte sein Projekt möglichst schnell hier einreichen! (gh)


Zum Thema:

www.einfach-gruen.jetzt


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Ove Arup, Green Building Envelopes

Ove Arup, Green Building Envelopes

Die Ausstellung ist eine Kooperation des DAM mit der Forschungsabteilung von Arup „Green Building Envelopes“ und mit dem Umweltamt der Stadt Frankfurt am Main.

Die Ausstellung ist eine Kooperation des DAM mit der Forschungsabteilung von Arup „Green Building Envelopes“ und mit dem Umweltamt der Stadt Frankfurt am Main.


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