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01.04.2016

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Vogelbeobachtung auf toxischer Halde

Besucherzentrum in den VAE


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Was im Norden der Stadt Schardscha, in dem gleichnamigen Emirat nordöstlich von Dubai, mittlerweile wie eine Oase wirkt, war vor knapp zehn Jahren noch eine toxische Halde. Schmutzwasser und Abfall kontaminierten das Ökosystem durch die Freisetzung schädlicher Chemikalien. Seit 2005 werden diese in einem Sanierungsprozess neutralisiert.

Mit dem Ziel, Standvögel zurück in das Gebiet zu locken, wurden auf einer Fläche von 40.000 Quadratmetern einerseits der Abfall entfernt und andererseits 35.000 neue Bäume gepflanzt. Die Vögel, denen das gefiel und die sich dort niederließen – 350 Arten, zu den Standvögeln zusätzlich noch 33.000 Zugvögel –, kann der Besucher von der halb unterirdischen Galerie eines neuen Besucherzentrums aus beobachten.

X-Architects (Dubai) versuchen ihr Gebäude in der Umgebung zu camouflieren. Dazu versenken sie die zwei sich kreuzenden, linearen Baukörper – eine Galerie und ein Service-Trakt – halb in der Topografie und orientieren sich auch farblich am natürlichen Kontext aus Salztonebenen und Sanddünen. Der relativ simple, pragmatische Grundriss ergibt sich aus Überlegungen zur Generierung bestimmter Panoramen und Sichtachsen. Sonnensegel, die vom Gebäude aus in die Landschaft gespannt sind, spenden Schatten für bestimmte Vogelarten und locken diese so nah an das Besucherzentrum heran.

Auf 2.534 Quadratmetern treffen Wochenendbesucher, die sich über die Artenvielfalt im Reservat informieren möchten, und erfahrene Forscher, die stundenlang mit ihren Ferngläsern in der vollverglasten Galerie verharren und in die Weite schauen, aufeinander. (df)


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Kommentare

1

Peter | 04.04.2016 09:19 Uhr

Vogelbeobachtung ohne Vogelschutz

Schade,
dass man - wenn ich die vorhandenen Informationen richtig interpretiere - nicht daran gedacht hat, die Glasscheiben mit einem Vogelschutz zu versehen - entweder kann man dies architektonisch konstruktiv machen und / oder man verwendet Vogelschutzgläser.

 
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