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01.10.2019

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Keramikpaneele für Firmenzentrale

Behnisch Architekten gewinnen HafenCity-Wettbewerb


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Das Elbbrückenquartier ist der östlichste Abschnitt der Hamburger HafenCity, mit dem 233 Meter hohen Elbtower soll es das städtebauliche Großprojekt abschließen. Der U-bahnhof Elbbrücken sorgt für den ÖPNV-Anschluss im aus 22 Parzellen bestehenden Gebiet, das als Geschäfts- und Wohnstandort konzipiert ist. Auf Baufeld 117 wird das Büro- und Geschäftshaus EDGE ElbSide entstehen, der künftige Hamburger Hauptsitz des Energieversorgers Vattenfall. Im von der Projektentwicklerin EDGE Technologies, der HafenCity und der Stadt Hamburg ausgelobten geschlossenen hochbaulichen Workshopverfahren setzten sich bereits im Mai 2019 Behnisch Architekten (Stuttgart) gegen drei weitere geladene Büros durch.

Der Jury gehörten neben Oberbaudirektor Franz-Josef Höing und Vertretern der HafenCity unter anderem auch Regine Leibinger (Barkow Leibinger), Stefanie Ammann (Fusi & Ammann Architekten), Martin Murphy (Störmer Murphy and Partners) sowie der Vizepräsident der Hamburger Vattenfall und der Commercial Director der EDGE Technologies an. Nach einer Überarbeitungsphase liegt nun der den Empfehlungen des Preisgerichts angepasste Siegerentwurf vor.

  • 1. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart
  • 2. Preis: blauraum, Hamburg

Teilnehmer:

Im erstplatzierten Entwurf sah die die Jury einen dreidimensionalen Organismus, der es schaffe, eigenständige Charakterstärke zu entwickeln und mit der Umgebung in einen überzeugenden Dialog zu treten. Er sei von innen nach außen gedacht und eröffne sowohl Blickbeziehungen innerhalb des Gebäudes als auch in der Erdgeschosszone die gewünschte Offenheit zu allen Seiten. Das Entrée und die Organisation der Arbeitsräume hebt das Preisgericht als besonders gelungen hervor. Die Arbeitswelt über eine zentrale Magistrale zu erschließen, eröffne große Flexibilität. Ebenfalls konnte der Fassadenvorschlag überzeugen: Ein Wechsel von raumhohen, opaken und transparenten Elementen, der das Gebäude durch unterschiedliche Keramikpaneele vertikal gliedert.


Die Jury empfahl die Überarbeitung des Entwurfes hinsichtlich seiner technischen und wirtschaftlichen Realisierbarkeit. Auch die Nutzung, Größe und Qualität der Lichthöfe sowie die Belichtung der Magistrale sollten verbessert werden. Das Volumen zeigt sich nach der Überarbeitug mit geradlinigen Kanten und um einen von Keramikpaneelen verdeckten technischen Aufbau erweitert. EDGE ElbSide soll bis Ende 2023 gegenüber des EDGE HafenCity entstehen, südlich des Amerigo-Vespucci-Platzes. Den Wettbewerb zum ersten großen Platz der HafenCity gewannen Atelier LOIDL vor drei Jahren. (kms)


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Kommentare

6

Hinz und Kunz | 02.10.2019 12:15 Uhr

Hamburg wird immer schöner

Der Erstplazierte hat immerhin noch gewisse Grundkenntnises in Konstruktion, Materialfügung, in der Schaffung von stadträumlichen Bezügen... Leider hat die Überarbeitung den Proportionen nicht gut getan. Immerhin fällt das Technikgeschoss hinterher nicht runter wie bei #2.

5

CBPD | 02.10.2019 11:19 Uhr

...

Gute Entscheidung! - Es entsteht ein spannender, mit der Umgebung korrespondierender Baukörper mit hohen innenräumlichen Qualitäten und Blickbeziehungen. Wer das ein oder andere Behnisch-Gebäude kennt, wird diese Einschätzung teilen. - Der zweite Preis wäre hingegen ein rationaler, nicht-wehtuender Bau. Wohltuend, dass sich das Gremium dagegen entschieden hat.

4

STPH | 02.10.2019 08:10 Uhr

...

analytische Dekonstruktion zerlegt die Statue des Hochhauses. Auch eine Organik des Fügens. Irgendwie schwäbisch oder behnisch, bis zum Schräuble. spaß am auseinandernehmen, spielerisch
freundlich

Natürlich fügt sich jedes Gebäude zur Stadt. Ein Bau als Gefüge jedoch darüber hinaus hinunter bis zum Menschen. Der Bezug zum Gebäude und darüber hinaus wird ein anderer. Der Raum geht von einem selbst aus, endlos

3

Fritze Shoemaker | 01.10.2019 18:45 Uhr

OMG...

‚hässlich‘ ist für mich irgendwie nach wie vor kein architektonisches aussagekräftiges oder relevantes adjektiv....

Aber der 2. Preis sieht (wie zuletzt oft) deutlich überzeugender aus.... aber lokale Büros, wo kommen wir denn da hin....
Also noch ein Behnisch.... als hätte die Unilever Plastiktüte für HH nicht gereicht.

2

lollo | 01.10.2019 17:54 Uhr

ähem...

phantastisch - oder austauschbar?

1

lecbu | 01.10.2019 17:25 Uhr

OMG

Ich bin gewiss kein Fan von undifferenzierten kommentaren. Aber das muss raus;

...OMG ist der 1. Preis ein hässliches Haus!
Proportion, Materialien, Farbgebung... scheusslich!

 
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1. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart (vor Überarbeitung)

1. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart (vor Überarbeitung)

2. Preis: blauraum Architekten, Hamburg

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Eller + Eller, Düsseldorf

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