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10.11.2010

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Doppelzwilling

Behles Jochimsen bauen Hochhäuser in China


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Das Berliner Büro Behles & Jochimsen meldet den Gewinn eines nichtanonymen Wettbewerbsverfahrens in der chinesischen Boom-Provinz Zhejiang. In der aufstrebenden Stadt Changxing soll an einer wichtigen städtebaulichen Entwicklungsachse ein Büro- und Geschäftszentrum mit der Bezeichnung „Changxing Double Twin Plaza“ entstehen.

Die deutschen Architekten, die in dem eingeladenen Verfahren gegen zwei regionale chinesische Büros antraten, konnten sich mit ihrem Entwurf durchsetzen, indem sie die geforderte Baumasse nicht, wie im Masterplan vorgesehen, auf drei, sondern auf vier Türme verteilten. Bei einem Höhenlimit von 100 Metern fallen diese vergleichsweise schlank aus.

Die Architekten erläutern: „Die vertikale Dynamik wird in den Fassaden, die in farbigem Eloxal konzipiert sind, durch Verläufe von dunkel nach hell unterstützt. Jeweils zwei Hochhäuser werden durch dreigeschossige, L-förmige Sockel verbunden, in denen sich Geschäfte befinden. An deren Köpfen markieren hohe Hallen die Eingänge in die Bürotürme. Eine Doppel-Plaza zwischen den beiden Zwillingstürmen verbindet Hauptstraße und Fluss.“

Die Architekten sprechen von einem „Abenteuer“. Sie sind aber zuversichtlich, den Entwurf auch realisieren zu können. Als ersten Schritt für die Verwirklichung wird die Stadtregierung nun eine Projektgesellschaft gründen.       


Kommentare

9

Thomas M. Krüger | 12.11.2010 10:26 Uhr

Berlin in China

Ungewöhnlich, dass sich im gegenwärtigen chinesischen Bauboom der großen Flaschenöffner und Pixel-Türmen ein sehr disziplinierter, sehr berlinischer Entwurf durchgesetzt hat. Diese spezifischen stadträumlichen Qualitäten dieses Doppelzwillings auf einem Gemeinschaftssockel haben weder der Gerichts-Tower von Chipperfield noch das Seagram Building, was deren Qualitäten nicht schmälern soll. Daher statt Schmitthenner lieber Tessenow: "Das Einfache ist nicht immer das Beste, aber das Beste ist immer einfach"

8

rli | 11.11.2010 17:32 Uhr

doppelzwilling in china @1-6

--- wissen sie eigentlich was für eine person PAUL SCHMITTHENNER war ?---

7

Reinhard04 | 11.11.2010 15:10 Uhr

Chippie in Barca

die Ausführungs Detailplanung der Chipperfield-Türme in Barcelona sind alles andere als gelungen.. (@Mesim)

6

Jey | 11.11.2010 14:34 Uhr

einfallslos

...langweiliger kann man heutzutage keine hochhäuser mehr planen...a la "mies" (up to date?!) hin oder her...ein paar farben bringen hier keine innovation, dynamik oder spannung hinein.....noch weniger die triviale formsprache....

5

puh der bär | 11.11.2010 10:18 Uhr

ui ui

tut mir leid, aber auf den wenigen bildern ist das sehr langweilig. mies-kopie in china im jahre 2010? also bitte. keine dynamik, keine abwechslung und das farbspiel ist doch eher peinlich als das es noch "dynamik der vertikalität" addieren würde. neeeee...

4

Alexandros | 11.11.2010 09:43 Uhr

Dogma

Dogmata sind nicht sehr hilfreich..

warum kann man nicht gut und farbig bauen?

*altgriechische tempel waren bunt..

*alles hat eine farbe..

*menschen die nur grau/schwarz und weiß verenden/tragen können vlt. nicht mit farben umgehen/kombinieren..?

3

archi | 11.11.2010 08:18 Uhr

Doppelzwilling

Also ein Vierling :-)

2

Mesim | 10.11.2010 17:46 Uhr

Farbe

Offensichtlich machen dies wie schon der Chipperfield in Barcelona. Wenn Sie auch die Ausführung so gut kopieren, sollte es mit de Farbe klappen.

1

Schönberger | 10.11.2010 16:23 Uhr

"Überschätze die Farbe nicht"

Eigentlich ein sehr schöner Entwurf à la Mies.
Nur die Farben und den Farbverlauf in der Fassade finde ich albern.
Warum verlässt die Architekten, wenn sie in China bauen sollen, der Mut zur Sachlichkeit?
"Überschätze die Farbe nicht und verfalle nicht dem laienhaften Irrtum, dass man "farbig bauen" könne. Man kann nur gut oder schlecht bauen, aber nicht farbig." Paul Schmitthenner

 
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