RSS NEWSLETTER

https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Baumschlager_Eberle_bauen_digitales_Medienhaus_in_Berlin_7388459.html

02.09.2020

Zurück zur Meldung

Holzbau für den rbb

Baumschlager Eberle bauen digitales Medienhaus in Berlin


Meldung einblenden

„Unseren journalistischen Anspruch und den Stil des rbb sollen auch Architektur und Inneneinrichtung des Gebäudes spiegeln“ – so erklärt die Ausschreibung das hauptsächliche Ziel des Wettbewerbs für das Digitale Medienhaus und Campusentwicklung Rundfunk Berlin-Brandenburg. Mitte März diesen Jahres  fand die erste Sitzung der Jury des 2019 vom Sender ausgelobten nichtoffenen Realisierungswettbewerbs statt, die zunächst drei Projekte – zwei erste Preise und einen zweiten Preis – weiterempfahl. Nach einer umfassenden Überbearbeitung der Entwürfe hat das rbb das Projekt von Baumschlager Eberle Architekten (Berlin) mit der Realisierung beauftragt.

In den Bestandsgebäuden des rbb spiegele sich deutsche Rundfunkgeschichte wider, sie wirkten jedoch kaum einladend, und die Räume seien nicht ausgelegt für zeitgemäße, medienübergreifende Arbeit, so die Ausschreibung. Die neue Vision, das Branding und die Architektursprache sollen nun die Lage ändern. Das digitale Medienhaus soll crossmediale Arbeits- und Produktionsprozesse unter einem Dach ermöglichen und so die Zusammenarbeit von Radio, Online und Fernsehen intensivieren.

Der Entwurf von Baumschlager Eberle Architekten überzeugte die Geschäftsleitung des rbb vor allem durch seinen behutsamen Umgang mit dem Denkmal, die Öffnung zum Stadtraum und einen transparenten, nachhaltigen Neubau. Die denkmalschützte Backsteinfassaden ohne Fenster werden aufgebrochen und mit großen Öffnungen versehen, die weite Sichtachsen ermöglichen. Wie der Architekt Gerd Jäger erklärt, war die Materialitätssuche wesentlicher Aspekt der Planung und führte zur Verwendung eines neuen Materials: Voraussichtlich 2025 soll der Holzbau von Baumschlager Eberle neben dem berühmten Haus des Rundfunks und den Beton- und Aluminiumbauten aus den 1960er Jahre stehen. (mg)


Auf Karte zeigen:
Google Maps


Kommentare

2

tiffys fifty fifty fiffy | 07.09.2020 08:21 Uhr

...tatorte ändern sich:

...wir bauen ja auch aus kirchen kitas, aus hochöfen supermärkte, aus getreidesilos konzertsäle..., warum darf aus einem fernsehstudio nicht ein büro enstehen?

1

LAB | 04.09.2020 20:21 Uhr

Leer

eines muss der RBB mal erklären: Die fensterlosen Kisten am Kaiserdamm sehen so aus, weil sie STUDIOS sind! Wenn die wegkommen und nur noch gigantische Bürohallen (selbstverständlich voll ökologisch klimatisiert) geplant sind - woher kommen dann zukünftig die INHALTE? Werden in den Büros nur noch Tatortwiderholungen in Endlosschleife konzipiert?

 
Mein Kommentar
Name:
Betreff:
Kommentar:
E-Mail:

(nur für Redaktion, wird nicht veröffentlicht)

Zur Durchführung dieses Service werden Ihre Daten gespeichert. Sie werden nicht an Dritte weitergegeben! Näheres erläutern die Hinweise zum Datenschutz.


Ihre Kommentare werden nicht sofort veröffentlicht. Bitte beachten Sie unsere Regeln.




Alle Meldungen

<

04.09.2020

Holzmodul in Rotterdam

Grundschule von SeARCH

13.08.2020

Ein Holzbau durch und durch

Landwirtschaftliches Zentrum in Salez von Andy Senn

>
baunetz interior|design
Ferien am Fluss
BauNetz Wissen
Dünenlandschaft
Baunetz Architekten
archis Architekten + Ingenieure
BauNetz Maps
Architektur entdecken
BauNetzwoche
Zwei Fotografinnen
vgwort